Aktualisiert: 19.02.2014 07:20

1  Schnittstellen

1.1  Einleitung

Über die Schnittstellen-Anwendung können spezifische Schnittstellen zum WSCAR aufgerufen werden. Um diese ausführen zu können müssen sie über eine Lizenz freigeschaltet werden. Kontaktieren Sie die Autocomp AG um sich über vorhandene oder neue Schnittstellen zu informieren. Um eine Schnittstelle aufzurufen markieren Sie die entsprechende Schnittstelle und klicken auf „Ausführen“. Alternativ kann über einen Doppelklick die Schnittstelle gestartet werden.

 

1.2  Mazda

1.2.1  Einleitung

Da die Mazda-Schnittstelle auf einer alten Internet-Explorer-Version aufbaut und mit der aktuellen Version NICHT funktioniert ist diese Schnittelle im Moment nicht verfügbar.

Bevor Sie mit der Mazda-Schnittstelle arbeiten, sollten Sie über einen Zugang zum Mazda-Portal verfügen. Zugang erhalten Sie unter https://mapps.mazdaeur.com/portal/server.pt

 

Hinweis für freie Werkstätten:
Auszug aus http://www.mazda.de/dsn_hinweise/

….

Der digitale Service-Nachweis von Mazda

Die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung des Digitalen Service-Nachweises bieten wir auch den unabhängigen Werkstätten an. Wenn Sie kein Mazda-Vertragspartner sind und möchten für einen Mazda Kunden eine Wartung für ein aktuelles Mazda Modell durchführen, haben Sie die Möglichkeit eine Wartung im digitalen Service-Nachweis anzulegen. Seit dem 01.07.2006 ist der digitale Service-Nachweis für alle Mazda Neufahrzeuge verfügbar.

 

Sie können Sich unter dem folgendem Link für die Nutzung registrieren: https://mapps.mazdaeur.com/portal/server.pt. Klicken Sie zur Registrierung auf "Konto erstellen".

….

 

Die Schnittstelle umfasst die Anwendung EPC3 (Electronic Parts Catalogue). Darüber können ganze Teilelisten sowie Reparaturen (Menu Pricing) ins WSCAR importiert werden.

Anhand einer Teileliste erstellt die Schnittstelle eine Bestellung.

Anhand von zusammengestellten Reparaturen inkl. Teilen erstellt die Schnittstelle einen Beleg.

Bei beiden muss die Chassisnummer im WSCAR vorhanden sein. Diese ist die Basis für die Schnittstelle.

1.2.2  Kommunikation und Arbeit der Mazda Schnittstelle

Die Schnittstelle arbeitet nur in einer Richtung. Daten werden vom EPC3 Portal in Text sogenannten CSV Dateien abgelegt. Diese Dateien liest die Schnittstelle ggf. automatisch ein.

 

 

Funktion der Schnittstelle:

Anhand der einmalig aus dem MAZDA-Portal exportierten Konfigurationsdatei weiss die Schnittstelle wo die zu importierenden Dateien liegen und kennt deren Aufbau.

Findet die Schnittstelle eine Datei, erstellt sie daraus entweder eine Bestellung oder einen Beleg.

 

Die Schnittstelle reagiert nur auf Veränderungen im hinterlegten Verzeichnis bzw. manuell per Menüpunkt „Import starten“.

1.2.3  Vorbereitung bzw. Einstellungen Mazda Portal

Um die Schnittstelle optimal zu nutzen sollten Sie folgende Einstellungen im Portal und WSCAR vornehmen. Nach der Anmeldung klicken Sie bitte auf Anwendungen und dann auf EPC3 (…).

 

 

 

Eine nun mögliche Fehlermeldung können Sie ignorieren und auf „Continue“ klicken.

Im nun erschienen Fenster klicken Sie auf Datenverwaltung.

Von dort aus gibt es zwei Einstellungen. Einmal für EPC und einmal Menu Pricing. Es müssen beide konfiguriert werden, falls Sie beide nutzen wollen.

 

Wichtig:

Geben Sie im Feld Hauptteil separate Dateinamen für EPC und Menu Pricing.

Heissen beide gleicht, kommt es zu fehlerhaften Imports.


 

1.2.3.1            Starten mit der EPC-Konfiguration

 

 

Klicken Sie nun auf Einstellungen für DMS-Layout.

 

 


In diesem Dialog gehen Sie bitte die Punkte 1 – 9 durch.

  1. Name der Verknüpfung zum DMS definieren im Feld Verknüpfungs…
  2. Bei Verknüpfungst… muss FileInterface ausgewählt sein.
  3. Schaltfläche Hinzufü anklicken. Erst jetzt erscheinen die weiteren Einstellungen
  4. Visible anhaken, damit der Export im EPC verfügbar ist.
  5. Formattyp auf CSV stellen.
  6. Trennzeich.. Semikolon wählen.
  7. Zeilenvors.. anhaken
  8. Bei Dateiname nur Hauptteil anhaken und den Dateinamen inklusive Pfad angeben. Der Inhalt dieser Datei liest später die Mazda-Schnittstelle ein.
    Datei-Namen z.B. BTCEDRT_EPC.csv (für EPC)
  9. Schaltfläche Bearb.. anklicken und wie folgt vorgehen:

Als nächstes müssen Sie festlegen welche Felder exportiert werden sollen.
Wählen Sie den Ritter
Hauptteil an und fügen Sie mit der Schaltfläche Hinzufügen  die folgenden Felder hinzu.

 

 

Folgende Felder sind für EPC <-> Bestellung zwingend erforderlich:

  • PartsNo       (Materialnummer)
  • PartsName   (Materialbezeichnung)
  • D-Code       (Referenz)
  • OrderQty     (Menge)

 

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen worden sind dies mit OK bestätigen und anschliessend mit Speich.. speichern und mit Export… exportieren.
Nun öffnet sich eine weitere Webseite.
Hier muss das Trennzeichen auf Semikolon sein. Anschliessend  Exportieren anklicken. Im nun angezeigten Fenster Speichern anklicken.

Die Datei MUSS nun unter C:\MAZMP\BTCEDRT_Config_EPC.csv gespeichert werden. Der Dateiname wird später bei der Konfiguration der MAZDA-Schnittstelle von WSCAR wieder verwendet.


1.2.3.2            Starten mit der Menu Pricing-Konfiguration

 

 

Klicken Sie nun auf Einstellungen für DMS-Layout.

 

 

In diesem Dialog gehen Sie bitte die Punkte 1 – 9 durch.

  1. Name der Verknüpfung zum DMS definieren im Feld Verknüpfungs…
  2. Bei Verknüpfungst… muss FileInterface ausgewählt sein.
  3. Schaltfläche Hinzufü anklicken. Erst jetzt erscheinen die weiteren Einstellungen
  4. Visible anhaken, damit der Export im EPC verfügbar ist.
  5. Formattyp auf CSV stellen.
  6. Trennzeich.. Semikolon wählen.
  7. Zeilenvors.. anhaken
  8. Bei Dateiname nur Hauptteil anhaken und den Dateinamen inklusive Pfad angeben. Der Inhalt dieser Datei liest später die Mazda-Schnittstelle ein.
    Datei-Namen z.B. BTCEDRT_MP.csv (für Menu Pricing)
  9. Schaltfläche Bearb.. anklicken und wie folgt vorgehen:

Als nächstes müssen Sie festlegen welche Felder exportiert werden sollen.
Wählen Sie den Ritter
Hauptteil an und fügen Sie mit der Schaltfläche Hinzufü die folgenden Felder hinzu.

 

 

Folgende Felder sind für Menu Pricing <-> Beleg zwingend erforderlich:

  • VIN    (Materialnummer)
  • CategoryLine        (Definition Arbeit oder Material)
  • LaborTime             (Dauer Arbeit)
  • LaborCharge         (Zeilentotal Arbeit)
  • Qty                       (Menge Material)
  • OpeCodePartsNo   (Teilenummer)
  • PartsPrice             (Teilepreis)
  • PartsDescription    (Materialbezeichnung)
  • AdditionalItem      (Manueller Zusatzartikel)
  • AdditionalAmount (Preis vom manuellen Zusatzartikel)

 

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen worden sind dies mit OK bestätigen und anschliessend mit Speich.. speichern und mit Export… exportieren.
Nun öffnet sich eine weitere Webseite.
Hier muss das Trennzeichen auf Semikolon sein. Anschliessend  Exportieren anklicken. Im nun angezeigten Fenster Speichern anklicken.

 

Die Datei MUSS nun unter C:\MAZMP\BTCEDRT_Config_MP.csv gespeichert werden. Der Dateiname muss später bei der Konfiguration der MAZDA-Schnittstelle von WSCAR wieder eingetragen werden.

 

1.2.4  Einstellungen Internet Explorer

Das MAZDA-Portal benötigt den Internet Explorer (IE) in der Version 8 oder kleiner.

Mit dem IE 9 funktioniert das Portal nicht.

 

Hinweis: Die vom Hersteller vorgeschlagenen Einstellungen funktionieren nicht.

 

Gemäss Hersteller-Info wird an einer Lösung gearbeitet.

1.2.5  Vorbereitung bzw. Einstellungen der MAZDA EPC3 Schnittstelle

Nachdem nun alle nötigen Konfigurationen im Mazda Portal vorgenommen wurden, müssen Sie noch die Mazda Schnittstelle konfigurieren. Dazu starten Sie bitte Mazda.exe aus dem Verzeichnis  ..\acWSCAR\Bin , klicken mit der rechten Maustaste irgendwo innerhalb des Fensters und wählen dann Einstellungen aus.

 

 

Daraufhin erhalten Sie folgendes Fenster.

 

Die nächsten Punkte erklären die einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten.
Allgemein:

  • Mit Verzeichnis … überwachen gibt man den Pfad an, welcher automatisch bei Veränderungen nach Importdateien durchsucht werden soll. Gibt man kein Verzeichnis an, bleibt das automatische Einlesen von Mazdadateien deaktiviert und muss manuell gestartet werden.
  • Mit EPC3 Konfigurationsdatei gibt man die Datei an, welche aus dem Mazda Portal für „EPC“ exportiert wurde.
    Im Beispiel lautet diese Datei BTCEDRT_Config_EPC.csv.
    Der Name MUSS sich von der „Menu Pricing Konfigurationsdatei“ unterscheiden.
  • Mit Menu Pricing Konfigurationsdatei gibt man die Datei an, welche aus dem Mazda Portal für „Menu Pricing“ exportiert wurde.
    Im Beispiel lautet diese Datei BTCEDRT_Config_MP.csv.
    Der Name MUSS sich von der „EPC3 Konfigurationsdatei“ unterscheiden.
  • Kreditor für Bestellungen ist die Kreditornummer aus den Stammdaten. Über die Schaltfläche „…“ kann der gewünschte Kreditor ausgewählt werden.
  • Kunde für Lagerfahrzeuge: Generell weiss die Schnittstelle anhand der Chassisnummer bzw. Fahrzeug um welchen Kunden es sich handelt. Lagerfahrzeuge sind aber noch keinem Kunden zugeordnet. Deswegen muss ein Standardkunde dafür hinterlegt werden.
    Über die Schaltfläche „…“ kann der gewünschte Kunde ausgewählt werden.
  • Gross- Kleinschrift verwenden: Damit kann definiert werden ob das eingelesene Material in Grossschrift oder in Gross-/Klein-Schrift dargestellt wird.
  • Chassisnummern bereinigen:wird nicht mehr benötigt, da dies beim Import automatisch bereinigt wird.

Allgemein:

  • Automatisch mit Windows starten setzt die Mazda Schnittstelle ins Windows Autostartmenü.
    Bemerkung:
    Diese Einstellung wirkt sich nicht auf alle Arbeitsstationen aus.
  • Minimiert starten startet das Programm minimiert in der Taskleiste unten rechts neben der Uhrzeit.
  • Verknüpfung auf dem Desktop erstellt das MAZDA-Icon. Über dieses kann die Schnittstelle manuell gestartet werden.

 

Login:

  • Benutzer und Kennwort müssen nicht eingetragen werden da diese Funktion von MAZDA nicht unterstützt wird.

 

1.2.6  Weitere Menüpunkte der MAZDA EPC3 Schnittstelle

Neben den Einstellungen befinden sich noch weitere Menüpunkte im Hauptmenü.

 

  • Status. Öffnet die Schnittstelle, falls sie minimiert ist.
  • Login EPC3 wird von MAZDA nicht unterstützt.
  • Import starten sucht ob es neue Dateien gibt und liest diese ein. Dieser Punkt muss nur dann ausgeführt werden, wenn die automatische Überwachung ausgeschalten sein sollte.
  • Beenden schliesst die Mazda Schnittstelle.

 

1.2.7  Zusätzliche Informationen

Das Programm kopiert alle eingelesenen Dateien in das Unterverzeichnis ..\acEingelesen, in welchem die eingelesene Datei liegt.

 

Die gesamte Kommunikation inkl. Fehlerprotokoll befindet sich in der Datei ..\acWSCAR\bin\Mazda.log

 


1.3  Technomag

1.3.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung oder aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei Technomag machen. Wenn die Bestellung aus der Fakturierung heraus gemacht wird, so können die Positionen vom Shop in den Beleg übernommen werden.

1.3.2  Konfiguration

1.3.2.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.3.2.2            Registrierung bei der Technomag

Der Kunde benötigt bei der Technomag ein eigenes Login. Dieses kann direkt auf https://www.technomag-shop.ch/tm/regform.do erstellt werden. Alternativ kann auch die Nummer +41 31 379 81 21 angerufen werden und entweder Herr Ehrsam oder Frau Mäder verlangt werden.

1.3.2.3            Installation des metBrowsers

Das WSCAR-Garagenprogramm startet zur Kommunikation mit der Technomag den Browser „metBrowser.exe“. Dieser Browser kann bei der Autocomp AG bezogen werden. Die fünf Dateien müssen ins Verzeichnis \\server\acwscar\bin\METBrowser kopiert werden.

1.3.2.4            Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Browserpfad & -Dateiname: \\server\acWSCAR\Bin\METBrowser\metBrowser.exe
  • Benutzername: Ihr Benutzername für den Technomag-E-Shop.
  • Passwort: Ihr Passwort für den Technomag-E-Shop.
  • Kreditorennummer: Damit in der Materialverwaltung die Schnittstelle verwendet werden kann, müssen Sie hier die Referenznummer Ihres Technomag-Kreditoren eintragen. Sie finden diese Nummer wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie die Technomag noch nicht erfasst haben.
  • Markencode: Damit bei Bestellungen das Material in Ihrem Materialstamm gefunden werden kann, müssen Sie hier den Markencode eingeben.
    Der Markencode muss ebenfalls unter Einstellungen im Untermenü  „Hilfstabellen“ bei „Markencode“ eingetragen werden

 

1.3.3  Verwendung der Schnittstelle

1.3.3.1            Materialverwaltung

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „Technomag“ (o.ä.) auswählen.
  3. Es erscheint die Schaltfläche „E-Shop“.
  4. Nun können Sie wie gewohnt im Onlineshop der Technomag die gewünschten Artikel in den Warenkorb legen. Nach dem Bestätigen der Bestellung wird das Browserfenster geschlossen und die Daten ins WSCAR eingelesen.

1.3.3.2            Fakturierung

 

-      Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.

-      Wenn Sie im Register „Belegdetail“ sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Technomag“.

-      Sie werden gefragt, ob Sie eine Bestellung oder nur eine Offerte machen möchten.

-      Der Met-Browser wird gestartet und Sie können die gewünschten Artikel wie gewohnt in Ihren Warenkorb legen.

-      Nachdem Sie alle Teile ausgewählt haben und ggf. die Bestellung erfolgt ist, erscheint die Meldung „Die Bestellung wird übermittelt und in Ihre Software übernommen. Der Browser wird geschlossen.“

-      Nun werden Sie von der Fakturierung gefragt, ob Sie die Materialpositionen in den Beleg übernehmen möchten. Falls Sie beim Start des Browser für eine Bestellung entschieden haben, wird im Hintergrund in der Materialverwaltung automatisch eine Bestellung generiert.


1.4  Derendinger – D-net

1.4.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung oder aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei Derendinger machen. Wenn die Bestellung aus der Fakturierung heraus gemacht wird, so können die Positionen vom Shop in den Beleg übernommen werden.

1.4.2  Konfiguration

1.4.2.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.4.2.2            Registrierung bei der Derendinger

Der Kunde benötigt bei der Derendinger ein eigenes Login. Dieses kann nicht direkt auf der Homepage (http://www.derendinger.ch/) erstellt werden. Rufen Sie dazu die Derendinger unter der Nummer 41 44 805 21 11 an.

1.4.2.3            Installation des D-net-Browsers

Der D-net-Browser benötigt ein installiertes .NET-Framework 2.0 oder höher und muss auf dem lokalen Dateisystem ausgeführt werden!
Ob .NET-Framework 2.0 oder höher auf dem PC installiert ist, kann unter Systemsteuerung / Software (Programme) festgestellt werden.

 

Das WSCAR-Garagenprogramm startet zur Kommunikation mit dem D-net den Browser „D-netBrowser.exe“. Dieser Browser kann bei der Autocomp AG bezogen werden.  Erstellen Sie einen Ordner „C:\Derendinger“ und kopieren Sie die Datei „D-netBrowser.exe“ in diesen Ordner.
Verwenden Sie auf allen Arbeitsstationen den gleichen Pfad, damit keine computerspezifischen Einstellungen vorgenommen werden müssen.


 

1.4.2.4            Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Browserpfad & -Dateiname: C:\Derendinger\D-netBrowser.exe
    Wichtig: Es darf kein UNC-Pfad verwendet werden!
  • Benutzername: Ihr Benutzername für den D-net-Online-Shop.
  • Passwort: Ihr Passwort für den D-net-Online-Shop.
  • Kreditorennummer: Damit in der Materialverwaltung die Schnittstelle verwendet werden kann, müssen Sie hier die Referenznummer Ihres Derendinger-Kreditoren eintragen. Sie finden diese Nummer wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie die Derendinger noch nicht erfasst haben.
  • Markencode: Damit bei Bestellungen das Material in Ihrem Materialstamm gefunden werden kann, müssen Sie hier den Markencode eingeben.
    Der Markencode muss ebenfalls unter Einstellungen im Untermenü  „Hilfstabellen“ bei „Markencode“ eingetragen werden.
  • Keine Materialbestellungen generieren: Beim Schliessen des Browsers wird der Benutzer gefragt, ob er eine Bestellung in der Materialverwaltung generieren möchte. Mit diesem Häkchen kann diese Abfrage deaktiviert werden.
  • Bei jedem Aufruf neue Offerte erstellen: Beim Öffnen des D-net-Browsers wird jedes Mal eine neue Offerte erstellt.

1.4.3  Verwendung der Schnittstelle

1.4.3.1            Materialverwaltung

 

-      Neue Bestellung erstellen.

-      Den Kreditor „Derendinger“ (o.ä.) auswählen.

-      Es erscheint die Schaltfläche „E-Shop“.

-      Nun können Sie wie gewohnt im D-net die gewünschten Artikel in den Warenkorb legen. Schliessen Sie nach einer getätigten Bestellung unbedingt den Browser. Es kann pro Start der Schnittstelle nur immer eine Bestellung gemacht werden, da nur die Informationen der zuletzt ausgeführten Bestellung ans WSCAR weitergeleitet werden.

1.4.3.2            Fakturierung

 

-      Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.

-      Wenn Sie im Register „Belegdetail“ sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Derendinger“.

-      Der D-net-Browser wird gestartet und Sie können die gewünschten Artikel wie gewohnt in Ihren Warenkorb legen. Beachten Sie im Titel die Bezeichnung „Neue Offerte / Angebot“.

-      Nach dem Sie die gewünschten Artikel ausgewählt haben gelangen Sie in den Warenkorb. Dort steht nun „Offerte (Angebot)“ und die entsprechende Nummer.

-      Ab diesem Zeitpunkt haben Sie die Möglichkeit, den Browser zu schliessen um nur eine Offerte zu erstellen oder Sie können eine Bestellung ausführen. Schliessen Sie nach einer getätigten Bestellung unbedingt den Browser. Es kann pro Start der Schnittstelle nur immer eine Bestellung gemacht werden, da nur die Informationen der zuletzt ausgeführten Bestellung ans WSCAR weitergeleitet werden.

-      Nun werden Sie von der Fakturierung gefragt, ob Sie eine Bestellung ausgeführt haben, um ggf. eine Bestellung in der Materialverwaltung zu erstellen.

-      Als letztes werden Sie noch gefragt, ob Sie die Materialpositionen in den Beleg übernehmen möchten.

-      Wenn Sie für diesen Beleg die Schnittstelle ein weiteres Mal aufrufen, so hat sich das WSCAR-Garagenprogramm die Offerten- / Bestellungsnummer gemerkt und Sie gelangen direkt zum Warenkorb um diesen zu ergänzen.

 

 

 


1.5  ESA

1.5.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung bzw. Materialverwaltung Bestellungen bei ESA tätigen. Wenn die Bestellung aus der Fakturierung heraus gemacht wird, so können die Positionen vom Shop in den Beleg übernommen werden.

1.5.1.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu bitte die Autocomp AG.

1.5.1.2            Registrierung bei ESA

Der Kunde benötigt bei der ESA ein eigenes Login für den Onlineshop.

1.5.1.3            Einstellungen

Unter Einstellungen im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • *Benutzername: Ihr Benutzername (E-Mail-Adresse) für den ESA-E-Shop.
  • *Passwort: Ihr Passwort für den ESA-E-Shop.
  • *ESA-Kundenummer: Ihre ESA Kundennummer.
  • *Sprache: Mit dem der ESA-E-Shop aufgerufen wird. Erlaubt sind DE, IT, FR.
  • Markencode: Damit das Material in Ihren Stammdaten gefunden wird, können Sie hier den Markencode eingeben (optional).
  • Kreditorennummer: Um Bestellungen aus der Materialverwaltung zu tätigen, geben Sie hier bitte die Referenznummer Ihres ESA-Kreditoren ein. Sie finden diese Nummer, wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie die ESA noch nicht erfasst haben.
  • Gross- Kleinschrift: Teilebezeichnung kommt vom ESA-Shop immer in Grossbuchstaben. Um den Text zupassen setzten Sie ggf. den Haken.

(* Zwingend erforderlich)

1.5.2  Verwendung der Schnittstelle

1.5.2.1            Materialverwaltung

 

-      Neue Bestellung erstellen.

-      Den Kreditor „ESA“ (o.ä.) auswählen.

-      Es erscheint die Schaltfläche „E-Shop“.

-      Nun können Sie wie gewohnt im Shop die gewünschten Artikel in den Warenkorb legen. Schliessen Sie nach einer getätigten Bestellung unbedingt den Browser. Es kann pro Start der Schnittstelle nur immer eine Bestellung gemacht werden, da nur die Informationen der zuletzt ausgeführten Bestellung ans WSCAR weitergeleitet werden.

 

1.5.2.2            Fakturierung

 

-      Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.

-      Unter dem Register „Belegdetails“ steht Ihnen die Schaltfläche „ESA Shop“ zur Verfügung. Analog können Sie den „ESA Shop“ über den Menüpunkt „Extras“ starten.

-      Als nächstes kommt ein Auswahldialog. Hierüber bestimmen Sie, ob Sie einen Warenkorb übernehmen wollen oder einen neuen erstellen möchten. „Login Warenkorb erstellen“ kann auch bedeuten, einen noch nicht abgeschlossenen wieder bearbeiten.

-       

 

-      Bei „Login, Warenkorb erstellen“ startet Ihr Browser und Sie können die gewünschten Artikel wie gewohnt in Ihren Warenkorb legen.

-      Nach dem Sie die gewünschten Artikel ausgewählt haben gelangen Sie in den Warenkorb. Dort klicken Sie auf „Bestellung mit DMS-Import“. Der ESA-E-Shop merkt sich daraufhin was auf den Beleg gehört.  

-      Ab diesem Zeitpunkt haben Sie die Möglichkeit, den Browser zu schliessen.

-      Als letztes klicken Sie erneut auf den „ESA Shop“ in der Fakturierung. Es kommt erneut der Auswahldialog. Nur jetzt wählen Sie bitte „Warenkorb in Beleg übernehmen“. Den Warenkorb kann jederzeit erneut übernommen werden.

 


1.6  Hostettler

1.6.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung oder aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei Hostettler machen. Wenn die Bestellung aus der Fakturierung heraus gemacht wird, so können die Positionen vom Shop in den Beleg übernommen werden.

1.6.2  Konfiguration

1.6.2.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.6.2.2            Registrierung bei Hostettler

Der Kunde benötigt bei Hostettler (Zwei- oder Vier-Rad) ein eigenes Login im entsprechenden Shop (http://shop.hostettler.com).

1.6.2.3            Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • URL: Die Adresse vom WEB-Shop
    (z.B. http://shop.hostettler.com/vierrad/index.php)
  • Kundennummer: Ihr Benutzername für den Hostettler-E-Shop.
  • Passwort: Ihr Passwort für den Hostettler-E-Shop.
  • Schlüssel: Freischaltschlüssel für den Hostettler-E-Shop.
    Dieser Schlüssel hat Autocomp AG und ist für jeden Kunden gleich.
    Anhand Kundennummer + Passwort + Schlüssel wird dann ein Code generiert, welcher beim Einloggen an den Web-Shop übergeben wird.
  • Markencode: Damit bei Bestellungen das Material in Ihrem Materialstamm gefunden werden kann, müssen Sie hier den Markencode eingeben.
    Der Markencode muss ebenfalls unter Einstellungen im Untermenü  „Hilfstabellen“ bei „Markencode“ eingetragen werden.
  • Kreditorennummer: Damit in der Materialverwaltung die Schnittstelle verwendet werden kann, müssen Sie hier die Referenznummer Ihres Hostettler-Kreditoren eintragen. Sie finden diese Nummer wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie die Hostettler noch nicht erfasst haben.
  • Gross- Kleinschrift: Teilebezeichnung kommt vom Hostettler-Shop immer in Grossbuchstaben. Um den Text zupassen setzten Sie ggf. den Haken.

 

1.6.3  Verwendung der Schnittstelle

1.6.3.1            Materialverwaltung

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „Hostettler“ (o.ä.) auswählen.
  3. Es erscheint die Schaltfläche „E-Shop“.
  4. Nun können Sie wie gewohnt im Onlineshop von Hostettler die gewünschten Artikel in den Warenkorb legen. Nach dem Bestätigen der Bestellung wird das Browserfenster geschlossen und die Daten ins WSCAR eingelesen.

1.6.3.2            Fakturierung

 

-      Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.

-      Wenn Sie im Register „Belegdetail“ sind, klicken Sie im Menü „Extras“ auf die Schaltfläche „Hostettler“.

-      Als nächstes kommt ein Auswahldialog. Hierüber bestimmen Sie, ob Sie einen bestehenden Warenkorb übernehmen wollen oder einen neuen erstellen möchten. „Login Warenkorb erstellen“ kann auch bedeuten, einen noch nicht abgeschlossenen wieder bearbeiten.

 

 

 



-      Nach der Auswahl „Login…“ werden Sie mit dem E-Shop verbunden und können sich anmelden.

-      Nachdem Sie alle Teile ausgewählt haben und ggf. die Bestellung erfolgt ist können Sie sich im Portal abmelden.

-      Nun werden Sie von der Fakturierung gefragt, ob Sie die Materialpositionen in den Beleg übernehmen möchten.

-      Wenn Sie einen bereits erstellen Warenkorb einfach nur übernehmen möchten dann können Sie „Warenkorb in Beleg übernehmen“ anwählen.
Nun wird der Inhalt des Warenkorbes ins WSCAR übernommen.

-      Wenn der Haken „inkl. Materialbestellung“ aktiviert ist, so wird nach dem Übernehmen der Materialpositionen gefragt, ob im WSCAR eine Materialbestellung erstellt werden soll.


 

1.7  Augros-Lumecor AG, Wetzikon

1.7.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung bzw. Materialverwaltung Bestellungen bei Augros-Lumecor tätigen.

1.7.1.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu bitte die Autocomp AG.

1.7.1.2            Registrierung bei Augros-Lumecor

Der Kunde benötigt bei der Augros-Lumecor ein eigenes Login für den Onlineshop.

1.7.1.3            Einstellungen

Unter Einstellungen im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • *Benutzername: Ihr Benutzername für den E-Shop.
  • *Passwort: Ihr Passwort für den E-Shop.
  • Markencode: Damit das Material in Ihren Stammdaten gefunden wird, können Sie hier den Markencode eingeben (optional).
  • Kreditorennummer: Um Bestellungen aus der Materialverwaltung zu tätigen, geben Sie hier bitte die Referenznummer Ihres Augros-Lumecor-Kreditoren ein. Sie finden diese Nummer, wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie Augros-Lumecor noch nicht erfasst haben.

 (* Zwingend erforderlich)

1.7.2  Verwendung der Schnittstelle

1.7.2.1            Fakturierung

 

  1. Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.
  2. Unter dem Register „Belegdetails“ steht Ihnen im Menü Extra - „Augros-Lumecor“ zur Verfügung.
  3. Als nächstes kommt ein Auswahldialog. Hierüber bestimmen Sie, ob Sie einen Warenkorb übernehmen wollen oder einen neuen erstellen möchten. „Login Warenkorb erstellen“ kann auch bedeuten, eine noch nicht abgeschlossenen wieder bearbeiten.
  4.  

 

  1. Bei „Login, Warenkorb erstellen“ startet Ihr Browser und Sie können die gewünschten Artikel wie gewohnt in Ihren Warenkorb legen.
  2. Nach dem Sie die gewünschten Artikel ausgewählt haben gelangen Sie in den Warenkorb. Von dort kann man eine Datei speichern.
  3. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie die Möglichkeit, den Browser zu schliessen.
  4. Als letztes klicken Sie erneut auf den „Augros-Lumecor-Shop“ in der Fakturierung. Es kommt erneut der Auswahldialog. Nur jetzt wählen Sie bitte „Warenkorb in Beleg übernehmen“. Den Warenkorb kann jederzeit erneut übernommen werden.

 

 

1.8  Euro-C@t24.ch (Rhiag)

1.8.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Fakturierung bzw. Materialverwaltung Bestellungen bei Euro-Cat24 tätigen.

1.8.1.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu bitte die Autocomp AG.

1.8.1.2            Registrierung bei Euro-Cat24

Der Kunde benötigt bei der euro-Cat24 ein eigenes Login für den Onlineshop.

1.8.1.3            Einstellungen

Unter Einstellungen im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • *Benutzername: Ihr Benutzername für den E-Shop.
  • *Passwort: Ihr Passwort für den E-Shop.
  • Kreditorennummer: Um Bestellungen aus der Materialverwaltung zu tätigen, geben Sie hier bitte die Referenznummer Ihres euro-Cat24-Kreditoren ein. Sie finden diese Nummer, wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie Euro-Cat24 noch nicht erfasst haben (optional).

(* Zwingend erforderlich)


Der Markencode ist fix vorgegeben und heisst in diesem Fall RHIA.

Dieser muss unter Einstellungen „Hilfstabellen“ / „Material“ / „Markencode“ neu angelegt oder, wenn schon ein Markencode für diesen Lieferanten angelegt wurde, angepasst werden.

1.8.2  Einstellungen auf dem Client für den Internet Explorer

Die Schnittstelle benötigt spezielle Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer. Die folgenden Einstellungen müssen auf jedem Arbeitsplatz erfolgen auf dem die Schnittstelle verwendet werden soll.

-      Internet-Explorer starten und Adresse https://www.euro-cat24.ch aufrufen

-      Im Menü „Extras / Internetoptionen“ auf das Register „Sicherheit“ wechseln und dort „Vertrauenswürdige Sites“ aktivieren.

-      Schaltfläche „Sites“ anklicken und die Seite hinzufügen.

 

 

 

 

-      Auf „Schliessen“ klicken um den Dialog zu beenden

 


-      Anschliessend im gleichen Register (Sicherheit) auf die Schaltfläche
„Stufe anpassen“ klicken.

 


-      Herunter scrollen auf Bereich ActiveX-Steuerelemente und Plugins und ActiveX-Steuerelemente initialisieren und ausführen, die nicht als „sicher für Scripting“ markiert sind

-      Wählen Sie entweder „Aktivieren“ oder „Bestätigen“.
Wenn Sie die Option „Aktivieren“ wählen, dann erscheint beim Ausführen des Scripts kein Hinweis. Bei „Bestätigen“ hingegen erscheint bei jeder Ausführung des Scripts ein Hinweis.

 

-      Sämtliche Einstellungen mit JA oder OK bestätigen und das Fenster „Internetoptionen“ ebenfalls mit OK schliessen.

 

1.8.3  Export-Pfad

In diesem Verzeichnis werden die exportierten Daten durch Euro-Cat24 abgelegt und von da holt WSCAR diese in den Beleg.

-      Im WSCAR-Programm-Ordner muss folgendes Verzeichnis angelegt werden: ..\acWSCAR\Export\Euro-Cat

-      Im Euro-Cat24-Shop unter
„Optionen / Einstellungen / Pfad für Exportdatei (Muster)“
muss der Pfad für die Exportdatei auf ..\acWSCAR\Export\Euro-Cat\ verweisen, wobei „..“ z.B. „\\server“ oder „C:“ sein kann.

 

1.8.4  Verwendung der Schnittstelle

1.8.4.1            Materialverwaltung

 

-      Neue Bestellung erstellen.

-      Den Kreditor „RHIAG Group Ltd - (Switzerland)“ (o.ä.) auswählen.

-      Es erscheint die Schaltfläche „E-Shop“. Diese anklicken.

-      Das weitere Vorgehen ist identisch wie in der Fakturierung wird gleich anschliessend beschrieben

 

 

1.8.4.2            Fakturierung

 

 

-      Erstellen Sie einen neuen Beleg oder wählen Sie einen bestehenden aus.

-      Unter dem Register „Belegdetails“ steht Ihnen im Menü Extra - „Euro-Cat“ zur Verfügung. Diesen anklicken.

-      Das weitere Vorgehen ist identisch wie in der Materialverwaltung wird gleich anschliessend beschrieben.


 

1.8.4.3            Weitere Bedienung

-      Als nächstes kommt ein Auswahldialog. Hierüber bestimmen Sie, ob Sie einen Warenkorb übernehmen wollen oder einen neuen erstellen möchten.

 



-      Bei „Login, Warenkorb erstellen“ startet Ihr Browser und Sie können wie gewohnt im Onlineshop von euro-c@t die gewünschten Artikel in den Warenkorb (eingekreiste Schaltfläche) legen.

 

 

-      Über das Menü „Auftrag/Warenkorb anzeigen“ gelangt man zum Warenkorb.
Von dort kann dieser mit der eingekreisten Schaltfläche „Den aktuellen Auftrag in ein Textfile exportieren“ in eine Datei gespeichert werden.
Diese wird im unter „Optionen / Einstellungen“ definierten Verzeichnis abgelegt.

 

-      Hinweis: Je nach Einstellungen im Internet Explorer können Meldungen erscheinen ob diesmal etwas zugelassen werden soll oder es muss mit „OK“ / „JA“ bestätigt werden. Das ist normal und auf Sicherheitseinstellungen zurückzuführen.

-      Nach dem Bestätigen der Bestellung kann das Browserfenster geschlossen werden.

-      Im nun geöffneten Windows-Fenster kann die Datei (ECW1*.txt) angewählt und mit „Öffnen“ eingelesen werden.

 

 

-      Hinweis: Erscheint das obige Fenster nicht so kann der Beleg wie folgt eingelesen werden:

-      Nochmals die Schnittstelle aufrufen

 

und dann mit „Warenkorb in Beleg übernehmen“ den Inhalt des Warenkorbes respektive der Datei (ECW1*.txt) übernehmen.

 

-      Hinweis: Nach dem Einlesen der Daten wird diese Datei automatisch gelöscht.

 

-      Das Material aus dem Warenkorb ist nun im WSCAR-Beleg verfügbar.

 


 

1.9  FIAT Stocklocator

1.9.1  Funktion

Mit dieser Schnittstelle werden alle Lagerteile mit Bestand in eine von Excel bearbeitbare Datei (*.csv) exportiert.

1.9.2  Konfiguration

1.9.2.1            Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.9.2.2            Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Händlercode: Diesen erhält man von Fiat.
  • Händlertelefon
  • Exportpfad: Gibt das Verzeichnis an wohin die Excel-Datei erstellt werden soll. Beispielsweise \\server\acwscar\export

1.9.3  Verwendung der Schnittstelle

  1. Im Programmteil SchnittstellenFiat-Stocklocator“ wählen und ausführen.
  2. Das Programm bereitet die Daten auf und wartet auf Bestätigung.
  3. Nun wird die Daten FiatSL.csv im definierten Verzeichnis gespeichert

 


1.10            Mercedes (Bestellungen, Festzeiten)

1.10.1              Konfiguration

1.10.1.1        Lizenz

Die Schnittstellen „Bestellungen“ / „Nationale Verfügbarkeit“/ „Festzeitenimport“ benötigten kostenpflichtige Lizenzen.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.10.1.2        Registrierung Mercedes

Für Bestellungen benötigt man eine Vertreter- bzw. Betriebsnummer.

1.10.1.3        Einstellungen Bestellung / Nationale Verfügbarkeit

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:



  • Bst. OUT-Verzeichnis: Exportverzeichnis für Materialbestellungen . Beispielsweise:  \\server\acwscar\export
  • NV. OUT-Verzeichnis: Nationale Verfügbarkeit.
    Beispielsweise:  \\server\acwscar\export
  • Vertreternummer: Wird vom Mercedes oder Daimler geliefert
  • FTP-Server: Wird vom Mercedes oder Daimler geliefert. Dieser wird NUR für die Mercedes-Bestellungen benötigt.
  • Benutzername: Wird vom Mercedes oder Daimler geliefert
  • Passwort: Wird vom Mercedes oder Daimler geliefert
  • Markencode: Damit bei Bestellungen das Material in Ihrem Materialstamm gefunden werden kann, müssen Sie hier den Markencode eingeben.
    Der Markencode muss ebenfalls unter Einstellungen im Untermenü  „Hilfstabellen“ bei „Markencode“ eingetragen werden.
  • Kreditornummer: Damit in der Materialverwaltung die Schnittstelle verwendet werden kann, müssen Sie hier die Referenznummer Ihres Mercedes-Kreditoren eintragen. Sie finden diese Nummer wenn Sie in den Kreditoren in den Programmteil „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie die Mercedes noch nicht erfasst haben.

 

1.10.1.4        Einstellungen Festzeiten

Im WSCAR-Unterordner „Arbeit“ muss ein Unterordner „Mercedes“ vorhanden sein. Beispielsweise:  \\server\acwscar\arbeit\mercedes.
Im Mercedes-Ordner müssen die Dateien AWERT.txt und WSWBAU.txt vorhanden sein.

Nach dem Einlesen kann die AWERT.txt gelöscht werden. WSWBAU.txt muss aber immer vorhanden sein damit die Fahrzeuggruppe anhand der Fahrgestellnummer zugeordnet werden kann.

1.10.1.5        Allgemein (Verarbeitungslogik)

Ausgangspunkt für die Verarbeitung ist die Fahrgestellnummer. Mit den 6 Stellen (Position 4-11) der Fahrgestellnummer wird die 140-stellige Baumsuterdatei (WSWBAU.txt) gelesen und der Datensatz gesucht, der den Bereich der Fahrgestellendnummer enthält. Wird ein zutreffender Datensatz gefunden, erhält dieser folgende Informationen:

  • Zeichen 3 und 4 gibt an ob es sich um ein PKW (00) bzw. Nutzfahrzeug (10) handelt.
  • Zeichen 5 bis 10 enthält den Teil der Chassisnummer.
  • Zeichen 26 und 27 enthält die Familie.

Anhand des PKW 00 / NFZ 10 Kennzeichen und der Familie errechnet sich die Fahrzeuggruppe.

  • PKW Familien von 01 – 19 erhalten die Buchnummer 02
  • PKW Familien von 21 – 39 erhalten die Buchnummer 03 (Familie 20 entfällt)

 

  • NFZ Familien von 01 – 19 erhalten die Buchnummer 18
  • NFZ Familien von 21 – 39 erhalten die Buchnummer 19 (Familie 20 entfällt)
  • NFZ Familien von 41 – 59 erhalten die Buchnummer 20 (Familie 40 entfällt)
  • NFZ Familien 37 erhält die Buchnummer 91
  • NFZ Familien 38 erhält die Buchnummer 92

 

Aus diesen Angaben errechnet sich die Fahrzeuggruppe.

Beispiel: 00 02 18

  • 00 PKW
  • 02 Buchnummer
  • 18 Familie

 

Anhand dieser Nummer kann man zur Festzeit die Werte lesen.

Beispiel: Chassisnummer: WDC 163113 1A 4019

Mit 163113 erfährt man aus der WSWBAU, das es sich um einen PKW 00 mit Familie 18 handelt. Somit ergibt sich eine Fahrzeuggruppe 00 02 18, wobei 02 die Buchnummer darstellt.

1.10.2              Verwendung der Schnittstelle

1.10.2.1        Materialbestellungen

 

  1. Unter MaterialBestellungen“ eine neue Bestellung erfassen.
  2. Den Kreditor „Mercedes“ (o.ä.) auswählen.
    Dieser muss vorgängig in den Kreditor-Stammdaten erfasst werden.
  3. Erfassen Sie das benötigte Material
  4. Selektieren Sie nun die Zeile der benötigten Bestellung „Mercedes“ (o.ä.)
  5. Jetzt die Schaltfläche „Mercedes“ anklicken.
  6. Es kommt nun eine Frage nach Stock- bzw. Express-Bestellung.
  7. Anschliessend öffnet sich automatisch das Verzeichnis in welchen die Bestelldatei (z.B. v0.h112233.ts.stock) abgelegt wurde.
    Das Verzeichnis wurde in den EinstellungenSchnittstellen“ / „Mercedes“ definiert.
  8. Dieses Dokument kann nun z.B. per Email verschickt werden.

 

Falls unter EinstellungenSchnittstellen“ / „Mercedes“ ein FTP-Server eingetragen ist, wird die erstellte Datei automatisch versendet.

 

1.10.2.2        Festzeiten einlesen

 

1.   Unter Fakturadaten „Festzeiten importieren“ Mercedes wählen.

2.   Festzeiten einlesen.

3.   Fertig.

1.10.2.3        Fahrzeuggruppen Zuordnung

In den Fahrzeugdaten gibt es links der Fahrzeuggruppe eine Schaltfläche. Klickt man auf diese, so sucht das Programm anhand der Fahrgestellnummer in der Datei WSWBAU.txt die passende Fahrzeuggruppe. Damit dies funktioniert müssen die Festzeiten eingelesen sein.

 

 

1.10.2.4        Nationale Verfügbarkeit

Mit dieser Funktion wird Daimler der aktuelle Lagerbestand mitgeteilt.

Die Schnittstelle exportiert anhand des ausgewählten Markencode und denn definierten Kennbuchstaben alle Materialteile mit einem Bestand grösser „0“ in eine Datei (z.B. NV20100531.txt). Die Datei liegt im Verzeichnis welches in den EinstellungenSchnittstellen“ / „Mercedes“ definiert wurde.

Diese Datei muss anschliessend per Email versendet werden.

 

 

Bemerkung: Der Kennbuchstabe ist die erste Stelle der Materialnummer.


1.11            AMAG

1.11.1              Funktion

Die AMAG Schnittstelle erlaubt das Erstellen und Übertragen von Garantieanträgen und Reifen- und Totalmobil-Meldungen über die EDEX-Online Anwendung. Die AMAG-Aktionen werden in der Fakturierung zum gewählten Fahrzeug automatisch angezeigt.

1.11.2              Konfiguration

1.11.2.1        Lizenz

Die Schnittstellen „Garantieanträge / Reifen- und Totalmobil-Garantie / Aktionen“ , „Aktionen“ , „Festzeitenimport“ benötigten kostenpflichtige Lizenzen.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.11.2.2        Einstellungen

1.11.2.2.1               Garantieanträge

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • OUT-Verzeichnis: EDEX-Online Pfad
    Dieses Verzeichnis ist durch die Installation von EDEX-Online vorgegeben und muss gegebenenfalls freigegeben werden.
  • Betriebs-Nr.: Ihre Händlernummer bei AMAG.
  • Leitdaten-Nr.: Gemäss AMAG. Ist Markenbezogen. Wenn diese unbekannt ist, dann keinen Eintrag machen.

1.11.2.2.2               Totalmobil
1.11.2.2.2.1 Freie Felder einrichten

Unter Einstellungen  im Untermenü „Hilfstabellen  in den „Freie Felder“ (Fahrzeugdetails) die folgenden Felder eintragen.

 

 

Felderbeschreibung:

Letzter Longlife:

Datum der letzten fakturierten Totalmobil (24 Monate)

Letzter Totalmobil:

Datum der letzten fakturierten Totalmobil (12 Monate)

Letzte Pneugarantie:

Datum der letzten fakturierten Reifengarantie

Longlife (gesendet):

Datum des letzten gesendeten Totalmobilantrags
(24 Monate)

Totalmobil (gesendet):

Datum des letzten gesendeten Totalmobilantrags
(12 Monate)

Pneugarantie (gesendet):

Datum des letzten gesendeten Reifengarantieantrags

Reparaturdurchgang:

Manuelle Texteingabe
leer= keine Meldung
1=normale Reparatur
31=Reparatur mit Garantie

 

Diese Zahlen sind von AMAG vorgegeben.

 

Hinweis:

Die Felder „…(gesendet)“ werden durch das System automatisch ausgefüllt.

Die restlichen Felder werden durch Zeilenaktionen ausgefüllt

 

1.11.2.2.2.2 Arbeitspositionen einrichten

Unter Fakturadaten  / „Arbeitspositionen“ folgende vier Arbeitspositionen neu erfassen:

 

Ref-Nr

Text

365

Mobilitätsversicherung bis zum nächsten Service
(max. 12 Monate oder 15'000km)

366

Mobilitätsversicherung bis zum nächsten Service
(gemäss Serviceanzeige) max. 24

367

Pneugarantie

368

Reparaturdurchgang

 

Die Ref-Nr ist hier nur beispielhaft. Sie wird von System vorgegeben und kann nicht geändert werden. Die AW-Nummer kann den Wünschen entsprechend definiert werden.

1.11.2.2.2.3 Zeilenaktionen einrichten

Unter Einstellungen  im Untermenü „Hilfstabellen“ /  „Zeilenaktionen“ müssen nun noch die Zeilenaktionen eingerichtet werden, so dass die Daten automatisch in die freien Felder übernommen werden.

 

1.11.2.2.2.4 Felder zuweisen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Hier werden die Felder eingetragen, welche vorgängig unter Einstellungen  im Untermenü „Hilfstabellen in „Freie Felder“ (Fahrzeugdetails) erstellt wurden.
  • Werbesperre: Ist diese gesetzt, so wird bei Totalmobile-Meldungen die Werbesperre aktiviert

 

1.11.2.2.3               Aktionen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

Zukünftig kann die Datei auch über die neue AMAG WebServer-Schnittstelle importiert werden. Siehe dazu Kapitel Punkt 4: Einstellungen

 

1.11.3              Verwendung der Schnittstelle

1.11.3.1        Garantieanträge

Garantieanträge werden nur noch mit der neue Schnittstelle abgewickelt!

Ablauf der Garantieabwicklung:             

  • Im Programmteil Schnittstellen  „AMAG Garantieanträge“ markieren und ausführen.
  • Beleg suchen (Belegnummer angeben)
    Der Beleg (im Programmteil Fakturierung) muss vorhanden sein!
  • Die Belegnummer wird aus den Schnittstellen-Einstellungen übernommen.
  • Bei den einzelnen Belegzeilen definieren ob Fremdarbeit
  • „Ersatzteilnummer anpassen“ aktiviert sein lassen
  • Antrag erstellen

 

 

 

 

  • Der im WSCAR definierte Garantieantrag (ohne Angabe von Antragsart, Schadensart oder Herstellercodes) wird über „Antrag erstellen“ dem EDEX-Online übergeben (siehe OUT-Ordner im EDEX-Verzeichnis).
  • EDEX-Online überträgt unmittelbar den Antrag zum AMAG-System.
  • Nach 30 Min – 1 Tag kommt eine Bestätigungsmail von AMAG.
  • Danach ist der Auftrag im SAGA II verfügbar und unter „Aufträge“ => „Auftragsliste“ zu finden
  • Nun können weitere Angaben zum Auftrag ergänzt und gespeichert werden (Antragsart, Schadenfall, usw.)
  • Danach ist der Garantieantrag unter  „Liste der Anträge“ im SAGA II auffindbar und kann abgeschlossen werden.

 

1.11.3.2        Reifen- und Totalmobil-Garantie Schnittstelle

 

 

1.11.4              Ablauf

  • Im Programmteil Fakturierung einen neuen Beleg eröffnen.
  • Gewünschte Arbeitspositionen erfassen:
    - Longlife / Totalmobil / Pneugarantie
    - Die Arbeitsposition „Reparaturdurchgang“ verlangt nach einer Eingabe: leer=keine Meldung / 1=normale Rechnung / 31=Garantierechnung)
  • Beleg als Rechnung drucken (mit dem Drucken werden mit den hinterlegten Zeilenaktionen die freien Felder abgefüllt).
  • Im Programmteil Schnittstellen  „AMAG Garantieanträge“ markieren und ausführen.
  • Die Schaltfläche „Totalmobil/Reifen“ anklicken
  • Über die Schaltfläche „Suchen“ nach Anträgen suchen
    Hinweis: wenn der Beleg allenfalls nicht gefunden wurde, dann „Alle Belegtypen berücksichtigen“ anhaken.
  • Schaltfläche „Anträge erstellen“ anklicken.
  • Nun werden die Anträge via das AMAG-Out Verzeichnis übermittelt.
  • Nach Eingang der Gutschrift Debitor ausbuchen

 

 

Hinweise:

  • Diese Schnittstelle besteht aus 4 Arten von Meldungen an die AMAG
  • Totalmobil
  • Longlife
  • Pneugarantie
  • Reparaturdurchgänge
  • Falls nicht alle Meldungen erwünscht sind, dann machen Sie die entsprechenden Einstellungen nicht (Zeilenaktionen und Freie Felder)

1.11.4.1        Aktionen

Die AMAG Schnittstelle Aktionen, zeigt alle Aktionen zum gewählten Fahrzeug bzw. Chassisnummer. Unter Einstellungen  „Schnittstellen“ / „AMAG“ muss der Pfad der Aktionendatei hinterlegt werden.

 

 

 

 

Erstellt man nun einen neuen Beleg, so werden automatisch alle Aktionen zum gewählten Fahrzeug angezeigt.

 

1.11.4.2        Festzeiten importieren

Im Programmteil Fakturadaten im Register „Festzeiten importieren“ besteht die Möglichkeit die Festzeiten automatisch einzulesen. Diese müssen aber vom entsprechenden Lieferanten zur Verfügung gestellt werden. Falls Ihr Lieferant nicht in der Liste steht, kontaktieren Sie bitte die Autocomp AG für nähere Informationen.

 

 

 

 

Hinweis: Die Angabe des Stundenansatzes wird benötigt, um neue Fahrzeuggruppen anzulegen. Dieser Ansatz wird dann bei allen neu importierten Fahrzeuggruppen eingetragen.

 


 

1.12            Auto-i-dat Kundenexport

1.12.1              Funktion

Dieser Export überträgt alle Kunden des WSCAR’s zum Auto-i-Kundenstamm. Falls diese schon eingetragen sind werden sie aktualisiert.

 

1.12.2              Konfiguration

1.12.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.12.2.2        Einstellungen

Einstellungen im WSCAR werden keine benötigt. Es wird vorausgesetzt, dass auto-i durch den Anbieter auf der Arbeitsstation installiert ist.

1.12.3              Verwendung der Schnittstelle

Im Programmteil  Schnittstellen  die Schnittstelle „Auto-i-dat Kundenexport“ auswählen und anschliessend die Schaltfläche „Ausführen“ anklicken.

 

Nun werden die Kundendaten, vorausgesetzt auto-i ist installiert, dorthin exportiert.


 

1.13            Auto-i Fahrzeugdaten einlesen

1.13.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Fahrzeugdaten aus auto-i heraus in ein Fahrzeug im WSCAR importiert werden. Das Fahrzeug kann sowohl ein Kunden- oder auch ein Lagerfahrzeug sein.

1.13.2              Konfiguration

1.13.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.13.2.2        Installation

Auf dem PC muss die auto-i Software installiert sein. Die Installation wird durch auto-i gemacht.

1.13.2.3        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Hilfstabellen“ / „Fahrzeuge“ /
„Auto-i Fzg-Daten Import“
können die zu importierenden Felder definiert werden:

 

 

Hinweis: Möchten Sie ein Datum aus auto-i in ein „Freies Feld“ übernehmen so muss dieses den Datentyp „Datum“ haben.

1.13.3              Verwendung der Schnittstelle

Es kann von verschiedenen Programmteilen her auf die Schnittstelle zugegriffen werden.

 

-      Im Programmteil Fahrzeuge  oder Kunden  ein neues Fahrzeug erfassen oder ein bestehendes bearbeiten.

 

-      Nun die Schaltfläche „Auto-i“ anwählen

-      Es wird jetzt auto-i gestartet und Sie können das gewünschte Fahrzeug suchen.
Hinweis: Die Bedienung von auto-i wird hier nicht näher beschrieben.

-      Nach Beenden von auto-i werden die Fahrzeugangaben inkl. Zubehör ins WSCAR übernommen und können da ergänzt oder angepasst werden.


1.14            Externe Belege (Silver-Dat II)

1.14.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können externe, in SilverDAT II erstellte, Belege ins WSCAR übernommen werden.

1.14.2              Konfiguration

1.14.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

 

1.14.2.2        Installation

Auf dem PC muss die Silver-Dat II Software installiert sein.

Die Installation wird durch auto-i gemacht.

 

1.14.2.3        Einstellungen

1.14.2.3.1               Auto-i Siverdat II

Silverdat II starten und im Menü „Datei“ das Untermenü „Autom. Im-/Export einstellen“ auswählen.

Nun muss unter „Einstellungen Export FI“ die Export-Datei definiert und die beiden Haken gesetzt werden.

 

1.14.2.3.2               WSCAR

Im WSCAR unter Programmteil Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ / „Silverdat II ext. Belege“ werden das Importverzeichnis und die verschiedenen FIBU-Konten etc. definiert.

 

.

.

 

 

  • Quellverzeichnis: Hier wird der Pfad in welchem die Belege aus Silverdat II heraus gespeichert werden definiert.
    Im Falle des obigen Beispiels in Silverdat II lautet das Quellverzeichnis
    C:\SDII\CH\D\XFER\EXPORT\AEXPFI
  • Konto …. : Die gewünschten FIBU-Konten eintragen.
  • Gross- Kleinschrift: Wenn der Haken gesetzt ist so werden die importierten Positionen in Gross- Kleinschrift dargestellt.

 

1.14.3              Verwendung der Schnittstelle

Belege welche in Silverdat II erstellt wurden können exportiert werden.

Dazu via Menü „DAT/Fahrzeug-Instandsetzung“ in der
Hauptmaske von Silverdat II den gewünschten Beleg auswählen und durch Anklicken der Schaltfläche „Aut.-Export“ exportieren.

 

 

Hinweis: Die Bedienung von auto-i wird hier nicht näher beschrieben.

 

Nun können diese Belege im WSCAR importiert werden.

-      Im WSCAR über den Programmteil Fakturierung  die Schaltfläche „Ext. Belege“ anklicken.

 

 

-      Es erscheinen alle verfügbaren Belege.

-      Den gewünschten Beleg auswählen und die Schaltfläche „Beleg importieren“ anklicken.

 

 

-      Jetzt noch den Kunden und das gewünschte Kundenfahrzeug auswählen.

-      Nun wird der WSCAR-Beleg mit den Inhalten aus Silverdat II erstellt.

 

 

Hinweise:

-      Um einen Beleg importieren zu können muss dieser zuerst aus dem SilverDAT II exportiert werden.

-      Die externen Belege werden nicht automatisch gelöscht nach dem importieren. Vergewissern Sie sich, dass der gewünschte Beleg korrekt importiert wurde und löschen Sie den Beleg manuell aus der Übersicht.

-      Falls ein Beleg versehentlich gelöscht wurde, muss er erneut aus dem SilverDAT II exportiert werden.


 

1.15            Nissan CPL

1.15.1              Funktion

Die Nissan CPL Schnittstelle erlaubt das Exportieren von Kunden und Fahrzeugdaten aus WSCAR heraus ins Nissan-System.

Weiter können Belege welche im CPL-System erstellt wurden ins WSCAR übernommen werden.

 

1.15.2              Konfiguration

1.15.2.1        Lizenz

Die Schnittstellen „CPL Externe Belege“ und „Kundenexport CPL“ benötigen eine kostenpflichtige Lizenz (CPL Externe Belege).

Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.15.2.2        Einstellungen

Im Programmteil Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

  • Installationspfad: Pfad (z.B. C:\Programme\CPL) in welchem das CPL-Programm installiert wurde.
  • Konto Arbeit: Definiert das FIBU-Konto welches für die importierte Arbeit verwendet werden soll.
  • Konto Material: Definiert das FIBU-Konto welches für das importierte Material verwendet werden soll.

 

1.15.3              Verwendung der Schnittstelle

1.15.3.1        Kundenexport

Im Programmteil Schnittstellen  kann „Kundenexport ins CPL“ ausgeführt werden.

Dabei werden die Kunden und Kundenfahrzeuge ins CPL exportiert.

 

 

1.15.3.2        Belegimport

Im Programmteil Fakturierung  kann über die Schaltfläche „Externer Beleg“ ein Beleg vom CPL übernommen werden.

 

Dazu muss in der CPL-Kalkulation zuerst ein Beleg gespeichert werden. Die Bedienung vom CPL ist Sache des Anwenders.

 

Anwendungsbeispiel:

-      Nach dem Starten der CPL-Kalkulation wird unter „Zubehör“ ein Fahrzeug/Modell ausgesucht und Material definiert.

-      Nun die Schaltfläche „Details - Ausdruck“ anklicken.

-      Im folgenden Fenster „Drucken - Speichern“ anklicken.

-      Nun den Kunden auswählen und dann auf „Speichern“ klicken.

-      Das Angebot wurde jetzt gespeichert.

-      Jetzt kann der Beleg im WSCAR unter Fakturierung  über die Schaltfläche „Externer Beleg“ vom CPL übernommen werden

 

 


1.16            ServiceBox (Citroen + Peugeot)

1.16.1              Funktion

Angefangene WSCAR-Belege können direkt über die Servicebox von der WSCAR-Datenbank abgefragt werden (Kunden- und Fahrzeuginformationen werden dabei übertragen)

In der Servicebox mit Arbeiten und Material ergänzten Belege können wieder zurück zum WSCAR gesendet und somit gespeichert werden.

 

 

 

1.16.2              Konfiguration

1.16.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

 

1.16.2.2        Einstellungen im WSCAR

Im Programmteil Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

-      Händlercode:
Dieser Code muss dem Garagen-Betrieb bekannt sein.

-      ePGC – Franchise Code (AP/AC):
AP=Peugeot / AC=Citroen

-      Datenaustauschverzeichnis:
Verzeichnis in dem die Garantiebelege aus dem Portal gespeichert werden

-      Kundennummer für Garantiebeleg:
Kundennummer aus dem WSCAR-Kundenstamm

 

-      Markencode:
Tragen Sie hier den Markencode für Citroen ein (CITR)
Der Markencode muss im Programmteil Einstellungen unter „Hilfstabellen / Material / Markencode“ wie folgt eingetragen sein:



         Ist in der Tabelle bereits ein Markencode für Citroen vorhanden, lautet aber
         anders so muss dieser so wie oben lautend angepasst werden.

Verwenden Sie die Schnittselle für Peugeot lautet der Markencode PEUG.

-      Mit führenden Nullen:
Wenn diese Einstellung aktiv ist, so werden die Materialnummern inklusive führenden Nullen übernommen.
Für Citroen: Nicht anhaken

-      Arbeit vor Material einfügen:
Wenn diese Einstellung aktiv ist, so wird im Beleg zuerst die Arbeitsposition und dann das Material eingefügt.

-      Gross- Kleinschrift bei unbekannten Positionen verwenden:
Wenn diese Einstellung aktiv ist, so werden Arbeitspositionen und Material, welche nicht in den Stammdaten vorhanden sind, im Beleg in Gross- Kleinschrift gespeichert.
Empfehlung: Haken setzen

-      E-Mail nicht übermitteln:
Bei gesetztem Haken wird die E-Mailadresse, welche beim Kunden eingetragen ist, nicht übermittelt.

Hinweis: Eine Materialposition ist in der WSCAR-Datenbank durch ihre Materialnummer und deren Markencode eindeutig.


 

1.16.2.3        Internet-Explorer konfigurieren

Die Peugeot/Citroen-Servicebox muss mit dem Microsoft-Internet-Explorer geöffnet werden. Möglicherweise muss der Microsoft-Internet-Explorer als Standard-Explorer definiert werden.

 

Im Microsoft-Internet-Explorer müssen unter Extras / Internetoptionen folgende Einstellungen gemacht werden:

 

-      Schaltfläche „Sites“ anklicken

 

 


 

-      Die folgenden Einträge müssen vorhanden sein.

-      Die Adressen einzeln im markierten Feld eintragen und durch anklicken der Schaltfläche „Hinzufügen“ der Liste hinzufügen.

Hinweis 1: Vor dem Hinzufügen der https-Adressen muss der Haken
„Für Sites dieser Zone…“ aktiviert werden.

Hinweis 2: Je nachdem ob Sie Citroën oder Peugeot benötigen muss nur eine der beiden https-Adressen hinzugefügt werden.

 

 


-      Schaltfläche „Stufe anpassen…“ anklicken

 

 


-      Herunter scrollen auf Bereich „Verschiedenes“  / „Auf Datenquellen über Domänengrenzen hinweg zugreifen“ und dort auf Aktivieren klicken so dass diese Option aktiviert ist.

 

 


-      Herunter scrollen auf Bereich „Verschiedenes“  / „Gemischte Inhalte anzeigen“ muss Aktiviert sein.

 


 

1.16.2.4        Einstellungen wenn Sie die Peugeot-Servicebox verwenden

-      Im Internet die Servicebox wie folgt aufrufen:
https://servicebox.peugeot.com

-      In der Servicebox unter „LOKALE VERWALTUNG“ => „Mein Händlerbetrieb“ auswählen:

 

-      Nun unter „PARAMETER“ => „Meine Service Box Parameter“ auswählen

-      Felder wie folgt ausfüllen:

 

 

-      Oben rechts das Warenkorb-Symbol anklicken.

-      Nun erscheint in etwa folgende Anzeige in welcher Sie auf „Konfigurieren“ klicken:

 

 

-      Im folgenden Fenster muss der Punkt „DMS Auftrag“ aktiviert und die Änderung mit „Bestätigen“ gespeichert werden.
Diese Einstellung hat den Vorteil dass die Belegnummer des DMS-Auftrages, wenn einer mit dem Beleg im Portal verknüpft ist, sichtbar ist.

 

 

 

-      Das Portal kann nun verlassen werden und die Service Box ist korrekt konfiguriert.


 

1.16.2.5        Einstellungen wenn Sie die Citroen-Servicebox verwenden

-      Im Internet die Servicebox wie folgt aufrufen: https://networkservice.citroen.com

-      In der Servicebox unter „VERWALTUNG“ => „Mein Händlerbetrieb“ auswählen:


 

-      Nun unter „PARAMETER“ => „Meine Parameter Citroën Service Portal“ auswählen

-      Felder wie folgt ausfüllen:

 

-      Oben rechts das Warenkorb-Symbol anklicken und auf dem folgend erscheinenden Bildschirm „Den Auftrag schliessen“ anklicken.

 

-      Nun erscheint in etwa folgende Anzeige in welcher Sie auf „Konfigurieren“ klicken:

 

-      Im folgenden Fenster muss der Punkt „DMS-Auftrag“ aktiviert und die Änderung mit „Bestätigen“ gespeichert werden.
Diese Einstellung hat den Vorteil dass die Belegnummer des DMS-Auftrages, wenn einer mit dem Beleg im Portal verknüpft ist, sichtbar ist.

 

 

-      Das Portal kann nun verlassen werden und die Citroën-Servicebox ist korrekt konfiguriert.

 


 

1.16.3              Verwendung der Schnittstelle

1.16.3.1        Voraussetzung

Die WSCAR-Anwendung „PsaCsSb.exe“ (z.B. unter \\server\acwscar\bin) muss auf
jeder WSCAR-Arbeitsstation gestartet sein auf welcher mit der Schnittstelle gearbeitet wird.

Dies kann z.B. über einen Autostart-Eintrag oder eine Verknüpfung auf dem Desktop realisiert werden.

 

1.16.3.2        Ablauf

Hinweis: Belegzeilen können nur von der Servicebox in den WSCAR-Beleg und nicht umgekehrt übernommen werden!

 

WICHTIG: Aufträge immer im WSCAR eröffnen und nicht in der Servicebox!

 

-      Im WSCAR im Programmteil Fakturierung neuer Beleg eröffnen.
(prov. Beleg / Auftrag / usw.)
Der Beleg kann noch leer sein oder bereits Belegzeilen beinhalten.

-      Via Microsoft-Internet-Explorer (nicht anderen WEB-Browser verwenden) die Servicebox starten und einloggen
Für Citroën:                   https://networkservice.citroen.com
oder
Für Peugeot:        https://servicebox.peugeot.com

-      Rechts oben auf das Symbol Warenkorb klicken:


 

-      Im folgenden Fenster im Bereich „SUCHEN“ / „im DMS“ anklicken und z.B. nach der Auftrag (WSCAR-Belegnummer) suchen.
Hinweis: Es kann ausgewählt werden nach was gesucht werden soll.

-      Suche starten durch anklicken des Hakens rechts vom Suchbegriff.



-      In der gestarteten „PSA – Citroën Service / Service Box“ ist die Suchanfrage an WSCAR nun ersichtlich.


 

 

-      In der Servicebox sind nun alle Kunden- und Fahrzeuginformationen ersichtlich.

-      Durch anklicken von „Einen neuen Auftrag erstellen“ wird in der Servicebox ein neuer Auftrag angelegt welcher mit dem WSCAR-Beleg verknüpft ist.

 

 

-      Auftrag schliessen durch anklicken von „Den Auftrag schliessen“.
Gleichzeitig wird dieser auch gespeichert.

 

-      Nun ist der neu erstelle Auftrag und dessen Verknüpfung mit dem WSCAR-Beleg ersichtlich.

 

 

-      Durch anklicken des Auftrages (Auftragsnummer) kann dieser bearbeitet und es können Material- und Arbeitspositionen hinzugefügt werden.

 

 

-      Kataloge (rechts oben) oder das Menü „DOKUMENTATION“ / „Technische Dokumentation“ anklicken um den Teile- / Fakturierwerte-Katalog aufzurufen

-      Wenn das Fahrzeug nicht identifiziert werden konnte (z.B. falsche oder fehlende Chassisnummer(VIN)) so muss dieses zuerst manuell ausgewählt werden bevor die Material- und Arbeitspositionen ausgewählt werden können.

-      WICHTIG: Vorgängig rechts im Fenster „WSCAR“ markieren, so dass die Positionen dorthin übernommen werden.

-      Nun kann das gewünschte Material oder Arbeiten ausgesucht werden (z.B. „Bremsen vorne“.

 

-      Nun auf „Teile“ klicken um zum Material zu gelangen oder

 

 

-      oder auf „Fakturierwerte“ klicken um zu den Arbeiten zu gelangen

 

 

-      Durch Anklicken des Materials oder der Arbeit gelangt man in die Detailübersicht.

-      Hier kann durch einen Doppelklick die gewünschte Position nun übernommen werden.

 

 

 

 

 

-      Jetzt sind die Teile und Festzeiten in der folgenden Übersicht ersichtlich.

 

 

-      Papierkorb oben rechts anklicken und man gelangt wieder in die Auftragsübersicht.

-      Durch anklicken der Schaltfläche „Übertragen des Kundenauftrages zum DMS“ wird der Auftrag für die Übertragung vorbereitet.

-      WICHTIG: Im WSCAR darf der Beleg zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet sein.

 

-      Haken „Zustimmung Kunde Übertragen“ setzen und dann auf „Übertragen“ klicken.

 

 

-      Jetzt werden die Belegzeilen in den WSCAR-Beleg übertragen.

 

 

 


1.16.3.3        Tipps

 

DMS-Berechnung

-      Mit dem Anklicken der Schaltfläche „DMS-Berechnung“ kann der aktuelle Lagerbestand im WSCAR angezeigt werden.

 

 

Positionen verschieben

-      Es können Inhalte aller Gruppen ausser der Gruppe „Zuordnen“ in einen DMS-Auftrag übernommen werden.

-      Wurden die Material- und Arbeitspositionen der Gruppe „Zuordnen“ zugewiesen so müssen diese zuerst verschoben werden indem die zu verschiebenden Positionen angehakt und z.B. „WSCAR“ ausgewählt wird.

 


Wartungspläne

-      Die Positionen von Wartungsplänen werden nicht in die Gruppe „WSCAR“ übertragen sondern es werden separate Gruppen erstellt.

-      Diese müssen für die Übernahme in den WSCAR-Beleg NICHT in die Gruppe „WSCAR“ verschoben werden.

 

-      Durch anklicken der Schaltfläche „Übertragen des Kundenauftrages zum DMS“ wird der Auftrag für die Übertragung vorbereitet.

-      WICHTIG: Im WSCAR darf der Beleg zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet sein.

 

 

-      Haken „Zustimmung Kunde Übertragen“ setzen und dann auf „Übertragen“ klicken.

 

 

 

In der Servicebox erstellte Aufträge mit WSCAR-Beleg verknüpfen

In der Servicebox erstellte Aufträge können mit einem im WSCAR erstellten Beleg verknüpft werden.

Diese Methode ist in der Übergangsphase der Einführung der neuen Schnittstelle erforderlich, wenn bestehende Aufträge in der Servicebox mit WSCAR-Belegen verknüpft werden müssen!

 

-      Beleg auswählen welcher mit einem WSCART-Beleg verknüpft werden soll.

 

-      WSCAR-Beleg suchen

 

-      „mit dem Auftrag zusammenführen“ anklicken

 

-      Jetzt ist der WSCAR-Auftrag mit dem Auftrag in der Servicebox verknüpft

 


1.16.4              Verbindungsprobleme

Die Servicebox arbeitet über den Microsoft-Internetexplorer. Sollten diesbezüglich Fehler auftauchen sollten die Internet-Sicherheits-Einstellungen überprüft und angepasst werden (siehe Kapitel „Internet-Explorer konfigurieren“)

 

1.17            EQS

EQS ist die Schnittstelle von PSA Peugeot Citroën für den monatlichen Versand einer Excel-Datei mit Kundeninformationen über Werkstattbesuche usw. via E-Mail.

1.17.1              Lizenzierung

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.17.2              Verwendung

Im Programmteil Schnittstellen die Schnittstelle " PSA Peugeot Citroën - EQS" ausführen:

-      Es müssen der Händlercode, der Händlername und die Marke definiert sein.

-      Weiter kann der Zeitraum des Datenauszuges definiert werden.

-      Wenn die Informationen per E-Mail verschickt werden sollen, dann muss die E-Mail-Adresse hinterlegt sein.

-      Soll die Datei „nur“ gespeichert werden so dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Email-Programm verschickt werden kann, so muss der Pfad und der Dateiname definiert werden.

 

 

1.18            TarifPR

Das ist der Lieferantenpreise-Import für Citroen-Ersatzteile

Dieser wird im Programmteil Material unter Lieferantenpreise / Citroen eingelesen.

 

Die Preisdatei wird von Citroen zur Verfügung gestellt und heisst tarifpr.cit.

 

Diese Datei muss in den Ordner ..\acwscar\preise\citroen kopiert werden.

 

Wenn nicht bereits vorhanden muss vor dem Einlesen im Programmteil Einstellungen unter „Hilfstabellen / Material / Markencode“ der Markencode Citroen eingetragen werden:

 

 

Nun kann im Programmteil Material auf Lieferantenpreise geklickt und dort Citroen markiert werden.

Durch anklicken der Schaltfläche „Einlesen“ werden die Lieferantenpreise eingelesen.

1.19            OPV

OPV (V-LEADER) ist der neue Verkäuferarbeitsplatz der Marke Citroën. Dabei handelt es sich um ein Portal, das alle zentralen Verkaufsapplikationen von Citroën unter einem Dach bündelt.

 

Die OPV-Schnittstelle bietet an:

-      Export einer Datei aus dem DMS zur Aktualisierung der Kunden im OPV.

-      Import von Dateien mit Neuwagen- und Occasion-Verträge ins WSCAR.

1.19.1              Lizenzierung

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.19.2              Einstellungen

Im Programmteil Einstellungen/Schnittstellen muss unter PSA Peugeot Citroën der Händlercode eingetragen werden

 

1.19.3              Verwendung

Im Programmteil Schnittstellen die Schnittstelle "PSA Peugeot Citroën – OPV“ ausführen:

 

 

Die erstellte Datei "CLI_PRE.TXT" muss dann manuell übertragen werden.

 

1.20            ePGC

ePGC ist die Schnittstelle von PSA Peugeot Citroën für den Austausch der Garantiefälle. Die Daten werden im XML-Format via File Transfer Frontal?, Connect Enterprise? und/oder DCS? übertragen.

1.20.1              Lizenzierung

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.20.2              Einstellungen im WSCAR

Die Einstellungen zu dieser Schnittstelle sind bereits weiter oben im Kapitel „Konfiguration beschrieben.

 

1.20.3              Ausführung / Verwendung

1.20.3.1        Garantieantrag erstellen

 

1.20.3.2        Garantiebelege importieren

 

 


1.21            Rüegg AG Pneu

1.21.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei Rüegg AG machen.

1.21.2              Konfiguration

1.21.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.21.2.2        Registrierung bei der Rüegg AG

Der Kunde benötigt bei der Rüegg AG eine eigenes Login und Passwort welches in den Einstellungen von WSCAR hinterlegt werden muss.

1.21.2.3        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Benutzername Ihre kundenspezifische 6-stellige Kunden-Nummer.
  • Passwort: Ihr kundenspezifisches (alphanumerisch, gross, klein) Passwort.

1.21.3              Verwendung der Schnittstelle

1.21.3.1        Materialverwaltung

 

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „Rüegg AG“ (o.ä.) auswählen und Material auswählen.
  3. Anschliessend die Bestellung markieren und die Schaltfläche „Rüegg AG“ auswählen.
  4. Nun können Sie wie gewohnt im Onlineshop von Rüegg AG die gewünschten Artikel in Bestellen.

 

 

Wichtig: Im Materialstamm muss die von Rüegg AG vorgegebene SOAP-ID im Feld „Alternative-Nr.“ hinterlegt sein. Ist dies nicht der Fall, kann keine Übermittlung erfolgen. Die SOAP-ID kommt automatisch beim Einlesen von Lieferantenpreisen bei Rüegg-Daten.


1.22            Reimo

1.22.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Materialbestellung heraus eine Datei erzeugen welche dann manuell an Reimo übermittelt werden kann.

1.22.2              Konfiguration

1.22.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.22.2.2        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • OUT-Verzeichnis: Pfad wohin die Bestelldatei gespeichert werden soll.

Beispielsweise:  \\server\acwscar\export

1.22.3              Verwendung der Schnittstelle

1.22.3.1        Materialverwaltung

 

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „Reimo“ (o.ä.) auswählen und Material auswählen.
  3. Anschliessend die Bestellung markieren und die Schaltfläche „Reimo“ auswählen.
  4. Die Datei wird nun im definierten Verzeichnis als Textdatei gespeichert und kann jetzt an Reimo übermittelt werden.

1.23            Osiris

 

1.23.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei General Motors machen.

1.23.2              Konfiguration

1.23.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.23.2.2        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • OUT-Verzeichnis: Pfad wohin die Bestelldatei gespeichert werden soll.

Beispielsweise:  \\server\acwscar\export

  • Kundennummer: Ihre Osiris-Kundennummer

1.23.3              Verwendung der Schnittstelle

1.23.3.1        Materialverwaltung

 

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „General Motors“ (o.ä.) auswählen und Material auswählen.
  3. Anschliessend die Bestellung markieren und die Schaltfläche „Osiris“ auswählen.
  4. Auswählen ob „Backorder“ Ja/Nein
  5. Auswählen ob „Stock“ oder „Rush“
  6. Die Datei wird nun im definierten Verzeichnis als Textdatei gespeichert und kann jetzt an General Motors übermittelt werden.

 

 

1.24            Triumph

1.24.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Sie aus der Materialbestellung heraus Bestellungen bei Triumph machen.

1.24.2              Konfiguration

1.24.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.24.2.2        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • OUT-Verzeichnis: Pfad wohin die Bestelldatei gespeichert werden soll.

Beispielsweise:  \\server\acwscar\export

1.24.3              Verwendung der Schnittstelle

1.24.3.1        Materialverwaltung

 

 

  1. Neue Bestellung erstellen.
  2. Den Kreditor „Triumph“ (o.ä.) auswählen und Material auswählen.
  3. Anschliessend die Bestellung markieren und die Schaltfläche „Triumph“ auswählen.
  4. Die Datei wird nun im definierten Verzeichnis als Textdatei gespeichert und kann jetzt an Triumph übermittelt werden.

 


1.25            Eurotax Fahrzeugdaten-Import

1.25.1              Funktion

Mit dieser Schnittstelle können Fahrzeugdaten aus Eurotax heraus in ein Fahrzeug im WSCAR importiert werden. Das Fahrzeug kann sowohl ein Kunden- oder auch ein Lagerfahrzeug sein.

1.25.2              Konfiguration

1.25.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

 

Hinweis: Die WSCAR-Schnittstelle „Eurotax-Fahrzeugbewertung“ muss freigeschaltet sein.

 

1.25.2.2        Installation

Auf dem PC muss die Eurotax-Software installiert sein. Die Installation wird durch Eurotax gemacht.

 

Hinweis: Die Eurotax-Installation „AWIX-Komponenten“ muss installiert sein.

 

1.25.2.3        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Hilfstabellen“ / „Fahrzeuge“ /
„Eurotax Fzg-Daten Import“
können die zu importierenden Felder definiert werden:

 

 

Hinweis: Möchten Sie ein Datum aus Eurotax in ein „Freies Feld“ übernehmen so muss dieses den Datentyp „Datum“ haben.

 

1.25.3              Verwendung der Schnittstelle

Es kann von verschiedenen Programmteilen her auf die Schnittstelle zugegriffen werden.

 

-      Im Programmteil Fahrzeuge  oder Kunden  ein neues Fahrzeug erfassen oder ein bestehendes bearbeiten.

-      Beim Erstellen eines neuen Fahrzeugs tragen Sie nur die spezifischen Informationen ein: Chassis-Nr, Stamm-Nr, Kennzeichen, KM-Stand, usw. Dabei ist vor allem die Angabe der Typenschein-Nummer entscheidend.

 

-      Nun die Schaltfläche „Fahrzeugdaten“ anwählen

-      Es wird jetzt Eurotax gestartet und Sie können das gewünschte Fahrzeug auswählen welches z.B. mit der Typenscheinnummer bereits stark eingegrenzt wurde. Wählen Sie das richtige Fahrzeug aus.

 

-      Weitere Fahrzeugdaten sind nun sichtbar. Über die Schaltfläche „Ausstattung“ können noch weitere Optionen gewählt werden.

 

-      Durch Klicken auf die Schaltfläche „Übernehmen“ werden die Fahrzeugangaben inkl. Zubehör ins WSCAR übernommen.


Hinweis: Die Bedienung von Eurotax wird hier nicht näher beschrieben.

 

1.25.4              Updates

Die Daten-Updates von Eurotax können direkt aus dem WSCAR oder manuell von der Update-CD gestartet werden.

Updates aus dem WSCAR heraus können im Programmteil Schnittstellen und durch Auswählen und Ausführen von „„Eurotax CD-Update“ gestartet werden.

Folgen Sie den Anweisungen.

 


1.26            ASPI-Daten für Toyota

Belegauswertung nach Vorgabe von Toyota

Es wird eine Liste ausgedruckt mit den von Toyota verlangten Angaben. Dabei müssen Belege, welche Karosserie-/Malerarbeiten betreffen gesondert ausgewiesen werden. Um dies zu erreichen, müssen die Belege entweder eine Sparte ‚Karrosserie/Malerei’ zugeordnet sein oder Sie machen die Auswertung über die FIBU-Kontierung.

 

1.26.1              Konfiguration

1.26.1.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.26.2              Verwendung der Schnittstelle

-      Im Programmteil SchnittstellenToyota ASPI-Daten“ wählen und ausführen.

 

-      Entweder wird nun die Spartenbezeichnung

         oder das Erlöskonto angegeben.

 

-      In den beiden weiteren Abfragen werden das „Auswertung vom“ und das „Auswertung bis“ Datum gefragt.

-      Anschliessend werden die Daten aufbereitet und ausgedruckt und das Fenster kann mit „Weiter“ geschlossen werden.

 

 


1.27            Inkasso Organisation AG, Zug

1.27.1              Funktion

Wenn Sie Kunde der Inkasso Zug sind, können Sie einen Beleg auf elektronischem Weg an diese Firma senden.

1.27.2              Konfiguration

1.27.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.27.2.2        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Debitoren“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • E-Mail-Adresse: Mail-Adresse der Inkassozug
  • E-Mail-Betreff: Text welcher in der Betreffzeile erscheint
    (z.B. Kundennummer)
  • E-Mail-Text: Begleittext

 

Bemerkung: Diese Felder können auch leergelassen werden. Dann werden beim Mailversand Standardwerte verwendet.

1.27.3              Verwendung der Schnittstelle

Markieren Sie unter Debitoren „Mahnungen“ den entsprechenden Beleg welchen Sie übergeben möchten und erhöhen mit der Taste „+“ die Mahnstufe. Klicken Sie anschliessend oben auf die Schaltfläche ‚Inkasso Zug’.


 

Der Dialog zum Versenden des E-Mails öffnet sich automatisch. Im Anhang wird in komprimierter Form der Beleg als PDF-Dokument und eine Textdatei im CSV-Format mitgegeben. Setzen Sie Ihre Kundennummer in das Betreff-Feld und schreiben Sie im Text Ihren Begleittext. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf ‚Senden’ und das E-Mail wird an die Inkasso Organisation AG übermittelt.

 

 


1.28            Figas Kontosaldo Export

1.28.1              Funktion

Exportiert innerhalb eines definierbaren Zeitraumes die Kontosaldis in eine Excel-Datei.

1.28.2              Konfiguration

1.28.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.28.2.2        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

  • Exportpfad + Dateiname mit XLS Endung: Exportverzeichnis für die Figas-Datei.
    Beispielsweise:  \\server\acWSCAR\Export\Figas.xls

1.28.3              Verwendung der Schnittstelle

 

  1. Im Programmteil SchnittstellenFigas Kontosaldo Export“ wählen und ausführen.
  2. Wählen Sie den Zeitraum aus
  3. Das Programm bereitet die Daten auf und wartet auf Bestätigung.
  4. Nun werden die Daten am definierten Zielort gespeichert

1.29            Mercedes: elektronischer Lieferschein

1.29.1              Funktion

Seit dem 04.04.2011 verschickt Mercedes keinen Papierlieferschein mehr. Lieferscheine werden auf einem FTP-Server bereitgestellt. Um auf dem FTP-Server die Daten abzurufen benötigt man einen Zugang. Zugangsdaten erhält man über das Formular „Beantragung Zugang FTP Server Mercedes-Benz Schweiz AG / elektronischer Lieferschein“ von Mercedes.

Mercedes legt 2-mal am Tag, einmal morgens um 06:00 und mittags um 13:00, Lieferscheine auf dem FTP-Server ab. Die Daten liegen dort im GLC-Format vor.

1.29.2              Konfiguration

1.29.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.29.2.2        Registrierung bei Mercedes

Zugangsdaten erhält man über das Formular „Beantragung Zugang FTP Server Mercedes-Benz Schweiz AG / elektronischer Lieferschein“ von Mercedes.

1.29.2.3        Einstellungen

Unter Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

  • FTP-Server: Externer FTP-Server von Mercedes, ist der gleiche wie für Bestellungen.
  • Benutzername: Wird von Mercedes geliefert.
  • Passwort: Wird von Mercedes geliefert.
  • Markencode: Damit bei Bestellungen das Material in Ihrem Materialstamm gefunden werden kann, sollten Sie hier den Markencode eingeben. Bleibt der Markencode leer bzw. das Teile wird nicht im Stamm gefunden, legt das Programm eine manuelle Bestellzeile an.
  • Kreditorennummer: Damit bei der Bestellung klar ist, welchen Kreditor diese verwenden soll, müssen Sie hier die Referenznummer ihres Mercedes-Kreditoren eintragen. Sie finden die Referenznummer, indem Sie im Programmteil Kreditoren zu den „Kreditoren-Stammdaten“ wechseln und den entsprechenden Kreditor auswählen. Erstellen Sie ggf. einen neuen Kreditor, wenn Sie den Kreditor „Mercedes“ noch nicht erfasst haben.

1.29.3              Verwendung der Schnittstelle

1.29.3.1        Materialverwaltung - Bestellungen

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche Mercedes-Lieferscheine.

Das Programm schaut jetzt automatisch auf dem FTP-Server im Unterverzeichnis „Spics“ nach, ob Lieferscheine hinterlegt wurden. Sollten keine Lieferscheine hinterlegt sein, fragt das Programm ob Sie die Alten ausdrucken möchten.

Ist ein Lieferscheine vorhanden, kopiert das Programm diesen ins Verzeichnis ..\acWSCAR\Mercedes\.. . Anschliessend wird der Lieferschein ausgedruckt.

Nach dem Druck fragt Sie das Programm ob zum Lieferschein eine Bestellung im WSCAR erfasst werden soll. Der Vorteil davon ist, dass die Teile im WSCAR bewirtschaftet werden. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich.

Wurde eine Bestellung erstellt, löscht das Programm den Lieferschein auf dem FTP-Server. Wurde keine Bestellung erstellt, fragt das Programm ob der Lieferschein auf dem FTP-Server gelöscht werden soll. Eine Kopie befindet sich immer noch im WSCAR.

Findet sich auf dem FTP-Server kein Lieferschein, fragt das Programm ob Sie einen alten Lieferschein ausdrucken möchten. Es öffnet sich eine Dateiauswahl. Damit lassen sich sämtliche Lieferscheine, die Ihnen z.B. Mercedes per Email schickt ausdrucken.


1.30            ETOS: Ersatzteil Order System

1.30.1              Einleitung

Um mit der ETOS Schnittstelle arbeiten zu können, müssen Sie das ETOS Programm besitzen.
Genauere Informationen erhalten sie unter: http://www.etosinfo.com

Die Schnittstelle dient dazu um Fahrzeugteile welche in ETOS sind, zu bestellen und ins WSCAR zu übertragen.

 

1.30.2              Konfiguration

1.30.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.30.2.2        Vorbereitungen im ETOS Programm

Unter „Extras“ im Untermenü „Einstellungen“ in der Kartei „DMS“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 


-      Die "IP-Adresse" wie folgt eintragen:
         - Wird der Wert "127.0.0.1" eingetragen so muss das
           "WSCAR ETOS-Schnittstellen-Programm" auf jedem PC wo mit ETOS
           gearbeitet wird gestartet werden damit eine Datenübermittlung
           erfolgen kann.
         - Wird die IP-Adresse eines PC's (zB 192.168.222.57 der WSCAR-
           Hauptstation) eingetragen so muss das "WSCAR ETOS-Schnittstellen-
           Programm"
nur auf diesem PC gestartet sein damit eine
           Datenübermittlung erfolgen kann.

-      Der "Port zum Senden" ist frei wählbar, vorgeschlagen wird von ETOS der Port 600. Diesen Wert so stehen lassen.
Der identische Wert muss im "WSCAR ETOS-Schnittstellen-Programm" unter "WSCAR Server Port" eingetragen sein.

 

-      Der "Port zum Empfangen" ist frei wählbar, vorgeschlagen wird von ETOS der Port 500. Diesen Wert so stehen lassen.
Wird für die WSCAR-Schnittstelle nicht benötigt.

 


1.30.2.3        Vorbereitungen im WSCAR ETOS-Schnittstellen-Programm

Starten Sie ETOS indem Sie im ..\acwscar\bin Ordner etos.exe doppelklicken.

Es erscheint folgendes Fenster:

 

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche  links neben „Beenden“.

Nun erscheint das Konfigurationsfenster:

 

 

 

 

-      Sie können das WSCAR ETOS-Schnittstellenprogramm automatisch mit Windows starten (Haken setzen). Damit das geöffnete Programm nicht stört kann dies minimiert gestartet werden (Haken setzen).

-      Wenn das Programm nicht automatisch mit Windows gestartet werden soll sondern nur bei Bedarf (manuell) so kann auf dem Desktop ein Icon erzeigt werden.

-      Der "WSCAR Server Port" muss übereinstimmen mit dem "Port zum Senden" aus dem ETOS Programm.

-      Das Erlöskonto Material kann aus dem Kontenplan herausgelesen werden.

 

1.30.2.4        Port freischalten auf Firewall

In Einzelfällen (wenn keine Übermittlung der Daten stattfindet) kann es notwendig sein den TCP-Port 600 sowohl ein- wie auch ausgehend auf der Firewall (z.B. Windows) freizuschalten.

 

1.30.3              ETOS Schnittstelle benutzen

Um die Schnittstelle benutzen zu können muss das WSCAR ETOS-Schnittstellen-Programm ..\acwscar\bin\etos.exe gestartet sein.

 

Hinweis:

-      Ist im ETOS-Programm als IP-Adresse der Wert "127.0.0.1" eingetragen so muss das "WSCAR ETOS-Schnittstellen-Programm" auf jedem PC wo mit ETOS gearbeitet wird gestartet werden damit eine Datenübermittlung erfolgen kann.

-      Wird im ETOS-Programm die IP-Adresse eines PC's (zB 192.168.222.57 der WSCAR-Hauptstation) eingetragen so muss das "WSCAR ETOS-Schnittstellen- Programm" nur auf diesem PC gestartet sein damit eine Datenübermittlung erfolgen kann.

 

Starten Sie nun das ETOS Haupt-Programm und gehen Sie zum Menüpunkt "Bearbeiten“ und da auf "DMS Auftragsliste“.

 

 

Es erscheinen alle offenen Belege.

 

 

Wählen Sie einen Auftrag aus.

 

 

Es kann nun ein Materialschein geöffnet werden.

 

 

Wählen Sie nun Ihre Fahrzeugteile aus, wechseln Sie wieder in den Bestellschein und übertragen Sie die ausgewählten Teile an DMS.

 

 

Die Teile werden nun im WSCAR auf dem Beleg als Belegzeilen hinzugefügt.

 


1.31            Heizmann: Bestellimport
      
Heizmann E-Shop

1.31.1              Funktion

Im eShop von Heizmann können Bestelldateien importiert werden. Das WSCAR exportiert Materialbestellungen oder Teile eines Belegs in Bestelldateien für Heizmann. Im eShop können diese dann importiert werden.

1.31.2              Konfiguration

1.31.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.31.2.2        Registrierung bei Heizmann

Sie benötigen ein eigenes Login für den Onlineshop.

1.31.2.3        Einstellungen

Für Heizmann sind derzeit keine Einstellungen nötig.

1.31.3              Verwendung der Schnittstelle

1.31.3.1        Materialverwaltung - Bestellungen

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche Heizmann. Das Programm erstellt dann eine Bestelldatei welche im eShop von Heizmann hochgeladen werden kann.

1.31.3.2        Fakturierung - Belegdetails

 

Klicken Sie im Menü „Extra – Heizmann“. Das Programm erstellt auch hier dann eine Bestelldatei welche im eShop von Heizmann hochgeladen werden kann.

 

1.31.3.3        Heizmann E-Shop

  1. Im E-Shop anmelden und auf „Bestell-Import“ klicken.

 

  1. Über Durchsuchen, die zuvor erstellte Bestelldatei auswählen.




  1. Import klicken.


  2. Nach der Importverarbeitung wird der Warenkorb mit den Artikeln angezeigt.


 

Ausführlichere Informationen zum E-Shop von Heizmann, erhalten Sie direkt von Heizmann.


1.32            Eurotax ERE Schadenkalkulation

1.32.1              Funktion

Das EurotaxRepairEstimate ermöglicht eine Kostenschätzung für Unfallschäden und Reparaturen, welche ins WSCAR importiert werden kann.

1.32.2              Konfiguration

Von Seiten Eurotax muss die Awix-Komponente und ERE installiert sein.

1.32.2.1        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.32.2.2        Einstellungen

Im Programmteil Einstellungen  im Untermenü „Schnittstellen“ befindet sich die Konfiguration zur Schnittstelle:

 

 

-      Alles in Grossschrift – Haken gesetzt:
Der importierte Text wird im WSCAR in Grossbuchstaben dargestellt.

-      Nur Text, keine Zusatzinfos vom ERE übernehmen - Haken gesetzt:

         Der rot markierte Text wird nicht in den WSCAR-Beleg übernommen.

-      Stundenansatz vom Fahrzeug verwenden - Haken gesetzt:
Es wird der Stundenansatz vom WSCAR verwendet und NICHT der im ERE definierte.


 

1.32.3              Verwendung der Schnittstelle

1.32.3.1        Fakturierung – Belegdetails

Öffnen Sie im Programmteil Fakturierung einen Beleg und wechseln Sie zu den Belegdetails. Klicken Sie im Menü „Extras“ auf „ERE Instandsetzung“.

 

 

Es wird automatisch ERE gestartet. Sollte das Fahrzeug noch keinen EtacCode besitzen, startet zuerst die Awix-Schnittstelle um das Fahrzeug in Eurotax zu identifizieren.

Bearbeiten Sie nun im ERE den schadensfall. Nach dem Schliessen von ERE übernimmt die Fakturierung alle Informationen aus dem ERE.


Eine externe Software darf keine Schadensfälle aus dem ERE-Manager übernehmen. Umgehen kann man dies, indem man im Eurotax RepairEstimate Manager die Akte exportiert.

 

 

Nach dem erfolgreichen Export öffnen Sie im Programmteil Fakturierung einen Beleg und wechseln Sie zu den Belegdetails. Klicken Sie im Menü „Extras“ auf „ERE Schaden importieren“.

 

Danach wählt man die zuvor exportierte Akte. Anschliessend wird die Akte in den Beleg importiert. Achtung, der EtacCode wird hierbei nicht dem Fahrzeug zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt nur, wenn das ERE direkt aus der Fakturierung aufgerufen wird.

 


1.33            AMAG Basis-Schnittstelle

1.33.1              Allgemeiner Beschrieb und Einstellungen (WSCAR-seitig)

Die AMAG Schnittstelle erlaubt eine Anbindung an folgende VW-Werksysteme:

  • RESERVE Reparatur Service Ereignisse (repair service events)
  • ElsaPro Elektronisches Service Auskunfts System / prozessorientiert (Electronic service information system / process oriented)
  • SAGA/2 System Auftrags- und Gewährleistungsabwicklung (system order and good will processing) + (ASU Schnittstelle)
  • KENNZAS Lieferungen von Kennzahlen (Kennzahlen After Sales)

 

1.33.1.1        Technische Beschreibung

Die Schnittstelle kommuniziert über diverse BackBones mit dem WSCAR. Jeder AMAG-Händler muss über einen Backbone verfügen, um mit dem WSCAR zu kommuniziert. Den Backbone erhalten Sie von AMAG.

Der DMS-Backbone reduziert den Arbeitsaufwand auf ein Minimum, indem die Kommunikation mit HTTP / XML und definierenden DTDs (Document Type Definitions) standardisiert ist.

Die Dienste werden durch logische Namen adressiert. Die Applikationen müssen nur eine physikalische Adresse kennen, die URL des DMS-Backbone. Die physikalischen Dienst-Adressen werden an einer einzigen Stelle, im Backbone geführt.

Hinweis: Ein Backbone ist ein kleiner Computer welcher nur ganz spezifische Aufgaben ausführt.

 

1.33.1.2        Allgemeiner Ablauf

Der AMAG-WebServer fängt Anfragen ab und gibt sie weiter an die Service-verarbeitung. Diese erkennt um welchen Service und um welche Methode es sich handelt und reagiert entsprechend darauf.

Über die WSCAR Schnittstelle werden Daten per XML zwischen dem Backbone und dem WSCAR (DMS: Dealer Management System) ausgetauscht.

Der Ablauf erfolgt folgendermassen:

-      ElsaPro stellt eine Anfrage per SOAP- (XML) Protokoll ans WSCAR.

-      Im XML-Protokoll stehen der Servicename und die dazugehörige Methode.

-      WSCAR sucht alle benötigten Informationen zusammen und sendet diese per XML wieder zurück an den Backbone bzw. ElsaPro.

 

1.33.1.3        Konfiguration und Betrieb

Die Schnittstelle darf nur auf einer Workstation aktiv sein, am besten auf dem Server (Hauptstation). Sie muss Zugriff auf URL’s des BackBone haben sowie umgekehrt (saubere Namensauflösung entweder via DNS oder über die lokale hosts-Datei).
Zum Konfigurieren kann der AMAG-WebServer im WSCAR-Programm über die Schaltfläche Schnittstellen aufgerufen werden (anklicken und Ausführen).

 

 

Hinweis: Von hier aus ist keine Kommunikation mit dem BackBone möglich. Die Kommunikation mit dem BackBone funktioniert nur, wenn die Schnittstelle mit dem  Startparameter „SERVER“ aufgerufen wird.
 

Beispiel Start - Ausführen: „C:\acWSCAR\Bin\AMAGWebServer.exe SERVER".

 

Zu ordentlichen Betrieb benötigt die Schnittstelle einige Basiskonfigurationen. Zum ersten der WSCAR Server Port auf den die Schnittstelle reagiert, falls der BackBone eine Anfrage benötigt. Zum zweiten die Händlernummer, welche man von AMAG erhält. Zum dritten die „Order Service URL“, mit der die Schnittstelle Anfrage an den BackBone sendet. Genauere Details entnimmt man nachfolgenden Kapiteln.

 

Für den Betrieb stehen verschiedenen Konstellationen zur Verfügung. Einige Beispiele:

 

 

   

 

 

1.33.1.4        Lizenz

Die Schnittstelle benötigt eine kostenpflichtige Lizenz.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

1.33.1.5        Programmübersicht WebServer Application

 

Punkt 1: Log leeren
Sichtbare Logeinträge löschen.

 

Punkt 2: WebServer Start
AMAG Webserver starten. Dadurch wird eine Verbindung zum Backbone hergestellt.

 

Punkt 3: WebServer Stop
AMAG Webserver stoppen. Trennt die Verbindung zum Backbone.

 

Punkt 4: Kennzas
Öffnet einen Dialog für Kennzas.

 

Punkt 5: Einstellungen
Einstellungen startet man unter dem Punkt 5. Es erscheint folgender  Dialog:

 

Die nächsten Punkte erklären die einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten. Blau hervorgehobene Punkte stellen zwingende Einstellungen dar.

 

Kategorie Allgemein:

  • WSCAR Server Port gibt den Port an, auf den der AMAG WebServer hört, bei Anfragen vom BackBone. Grundeinstellung ist Port 8080.
  • Händlernummer ist die eigene Händlernummer welche man von AMAG bzw. VW zugewiesen bekommt. Sie muss folgende Notation CCNNNNNB (Beispiel: DE471110) aufweisen.

CC        Zweistelliger Ländercode, Großbuchstaben

NNNNN Fünfstellige Händlernummer, nur Ziffern

B          Einstellige Firmen ID, Großbuchstabe oder Ziffer

  • Betriebsnummer 4-stellige von der AMAG (1-6999) vergebene Betriebsnummer damit die Daten dem entsprechenden Betrieb zugeordnet werden kann.
  • WebServer automatisch starten startet Verbindung zum Backbone direkt nach dem Programmstart. Sollte immer aktiviert sein aus zu Testzwecken.
  • Programm automatisch mit Windows starten setzt die AMAG-Schnittstelle ins Windows Autostartmenü.
  • Verknüpfung auf dem Desktop erstellen, erstellt ein Desktopsymbol.
  • Schulsystem verwenden dient nur zu Tests mit der AMAG oder dem Werk.
  • Die Schaltfläche Log-Datei öffnen, öffnet das aktuelle Logfile.
  • Die Schaltfläche links neben „Log-Datei öffnen“ kann zu Analysezwecken des Logfile genutzt werden.
  • Per Log-Datei mailen, aktuelle Logfiles an Autocomp – Support mailen.
  • Übertragungsfehler, analysiert das Logfile und zeigt ggf. Fehler.

 

Kategorie ElsaPro:

  • Url des Service "OrderService" im Backbone.

Grundeinstellung: http://localhost:81/OrderServiceCentral.bb Localhost muss hier durch die Adresse des Backbone ersetzt werden. Befinden sich der Backbone und der WSCAR AMAG-WebServer auf dem gleichen Computer, kann Localhost verwendet werden.

  • Zuordnung von benötigten AMAG Felder zu freien Objektfeldern. Besonders für Reserve und Saga/2 wichtig, da dort Getriebekennbuchstaben mit übertragen werden muss.
  • Automatische Synchronisation von Belegen. Erlaubt dem AMAG-WebServer automatisch beim Speichern von Belegen die Belegzeilen mit dem ElsaPro zu synchronisieren (Methode "SubscriptionData" ein-/ausschalten).
  • Daten aus ElsaPro als Grossbuchstaben speichern. Daten aus ElsaPro immer in Grossbuchstaben in WSCAR-Beleg übernehmen.

 

Kategorie Reserve:

  • FishInfoBox URL Adresse des Service "FishInfoBox" im DMSBackbone. Wird für Reserve benötigt. Reserve schickt an diese Adresse Daten nach dem fakturieren von Belegen. Grundeinstellung: http://localhost:81/FishInfoBox.bb Localhost muss hier durch die Adresse des Backbone ersetzt werden. Befinden sich der Backbone und der WSCAR AMAG-WebServer auf dem gleichen Computer, kann Localhost verwendet werden.
  • Ausführungszeitpunkt (HH:mm) Zeitpunkt wann fakturierte Belege an ReServE übermittelt werden kann. Ist keine Zeit eingetragen, bedeutet dies Belege werden nach dem fakturieren sofort übermitteln. Grundeinstellung: 18:00
  • Belege in Warteschlage zeigt sämtliche Belege, welche sich in der Warteschlage befinden und zum Ausführungszeitpunkt übertragen werden. Hier können Belege wieder aus dem Scheduler entfernt werden.
  • Markencode für AMAG-Teile Markencode für Teile welche AMAG zugeordnet sind. Dient zur Unterscheidung ob Fremdteile oder AMAG-Teile.
  • Fakturierte Belege nicht automatisch Reserve bzw. Saga/2 melden verhindert, das Belege beim Rechnungsdruck automatisch an Saga/2 bzw. Reserve gemeldet wird. Abschalten bedeutet, dass Belege manuell gemeldet werden müssen. Haken korrespondiert mit Saga/2.

 

Kategorie SAGA/2:

  • WarrantyProcessing URL Adresse des Service "WarrantyProcessing" im Backbone. Wird für Saga/2 benötigt, über diese Adresse werden Anträge gemeldet. Grundeinstellung: http://localhost:81/DMSBBFlowSimulator Localhost muss hier durch die Adresse des Backbone ersetzt werden. Befinden sich der Backbone und der WSCAR AMAG-WebServer auf dem gleichen Computer, kann Localhost verwendet werden.
  • Kunde für Garantieanträge Kunde/Hersteller mit dem das WSCAR Garantieanträge abwickeln soll. Gesplittete Belege bekommen diesen Kunden als Debitor. Ist meist AMAG Gewährleistung.
  • Kunde eigener Betrieb Kundennummer von einem selbst. Überarbeit bzw. Übermaterial welche nicht vom Hersteller übernommen wird, darf bei Garantie nur dem eigenen Betrieb belastet werden.
  • Konto Kulanz Material Konto für Übermaterial bei Garantieanträgen.

Beispiel:                                                                                         

Übernimmt AMAG bzw. Volkswagen nicht das gesamte Material, geht der Rest auf den eigenen Betrieb. Dieser Beleg muss auf 0 aufgehen. Um eine Gegenbuchung vorzunehmen, braucht die Schnittstelle hierfür ein Konto.

  • Konto Kulanz Arbeit Konto für Überarbeit bei Garantieanträgen.

Beispiel:                                                                                         

Übernimmt AMAG bzw. Volkswagen nicht die gesamte geleistete Arbeit, geht der Rest auf den eigenen Betrieb. Dieser Beleg muss auf 0 aufgehen. Um eine Gegenbuchung vorzunehmen, braucht die Schnittstelle hierfür ein Konto.

  • Fakturierte Belege nicht automatisch Reserve bzw. Saga/2 melden verhindert, dass Belege beim Rechnungsdruck automatisch an Saga/2 bzw. Reserve gemeldet werden. Ein Abschalten bedeutet, dass Belege manuell gemeldet werden müssen. Haken korrespondiert mit Reserve.

 

Kategorie Kennzas:                                

  • Noch in Vorbereitung. Wird voraussichtlich ab 2013 zur Verfügung stehen.
  • Zum Senden von Monatsmeldungen, benötigt man ein Benutzername mit Passwort. Die Zugangsdaten werden Ihnen von AMAG zur Verfügung gestellt.
  • Konto für Spenglerarbeiten.
  • Konto für Lackierarbeiten.

 

Kategorie Stammdaten:

  • Hierrüber können sowohl Material als auch Festzeiten eingelesen werden. Es muss nicht separat übers Material bzw. Fakturadaten laufen.
  • Ebenfalls kann der Belegstatus von hier aus gepflegt werden.
  • Markencode gehört ebenfalls dazu.
  • Sowie für Kennzas bzw. Zeiterfassung die Liste der „Allgemeinen Arbeiten“.

 

Rubrik Aktionen:

  • Dateiname Aktionen Im PartnerNet steht eine Aktionendatei (Feldaktionen) zur Verfügung. Wurden die Feldaktionen heruntergeladen, kann der Dateiname hier eingetragen werden. "Aktionen.txt" dient der Fakturierung zum Prüfen ob es Aktionen zu einem Fahrzeug gibt. Referenz ist hierbei die Chassisnummer des Fahrzeugs.
  • Überprüfen, ob die Aktionendatei gelesen gültig ist.

 

Kategorie ETKA:

  • Noch in Vorbereitung.

 

Punkt 6: Beenden
Beendet den AMAG Webserver. Trennt ebenfalls die Verbindung zum Backbone.

 

1.33.1.6        Stammdaten-Container



Sollte der AMAG Webserver nicht als „Server“ gestartet worden sein, steht einem ein Stammdaten-Container zur Verfügung. Dieser erlaubt es per Drag & Drop, Stammdaten automatisch zu verteilen.

Beispiel: Nach dem Herunterladen z.B. der Typentabelle TYPTAB.ZIP, weiss man vielleicht nicht mehr in welches Verzeichnis diese kopiert werden muss. Mit dem Container, zieht man die Datei einfach mit der Maus auf den „Stammdaten-Container“. Dieser erkennt, dass es sich um eine um eine Zip-Datei handelt, entpackt sie und kopiert sie ins richtige Verzeichnis.

Gleiches gilt für ETSTAMM, RAC_NEU, ARBAMAG, TYPTAB und Aktionen.
Dateien (egal ob als Zip oder nicht) einfach mit dem Mauszeiger auf den Container ziehen und Maustaste loslassen. Den Rest erledigt das Programm.

Klickt man auf den Button „Stammdaten einlesen“ so können Ersatzteile und Festzeiten ohne Umweg über Materialverwaltung bzw. Fakturadaten direkt eingelesen werden.


1.33.2              Konfiguration DMS-Backbone (durch AMAG)

Autocomp AG liefert der AMAG die IP-Adresse des WSCAR-Servers.

Bemerkung: Die hier aufgeführte IP-Adresse dient als Beispiel und kann je nach Netzwerkumgebung anders lauten (diese wird durch Ihren lokalen EDV-Supporter vergeben).
Die Backbone-Konfigurationsoberfläche startet man
über den Browser per URL:

http://localhost:81/dmsbackbone/admin wobei localhost die Adresse des Backbone Servers darstellt. Sie ist entsprechend anzupassen.

Anschliessend loggt man sich mit dem Admin-Passwort ein. Das Passwort ist wichtig, damit AMAG die spätere MSH-Aktivierung vornehmen kann. Das Passwort wurde einem von der AMAG mitgeteilt.

Nächster Schritt ist die Konfiguration der Services.

 

1.33.2.1        Configuration - Services

Auf dem Backbone  müssen Adressen bzw. Services für die Kommunikation zwischen dem Backbone und AMAG-WebServer eingerichtet sein.

Zu den Services gelangt man vom Hauptmenü aus:

 

 

 

 

 

Nachstehende Services müssen wie folgt einrichtet bzw. konfiguriert sein.

 

Service

URLs (Beispiel)

BusinessPartnerData

http://localhost:8080/businesspartnerdata.bb

ClaimProcessing

http://localhost:8080/ClaimProcessing.bb

CustomerVehicleData

http://localhost:8080/customervehicledata.bb

ShopData

http://localhost:8080/shopdata.bb

WorkshopOrder

http://localhost:8080/WorkshopOrder.bb

SparepartOrder

http://localhost:8080/sparepartorder.bb

 

Gespeichert werden die Einträge durch anklicken der Schaltfläche „Add“

 

Bei der URL steht „localhost“ für den Computer (IP-Adresse) auf welchem der AMAG-WebServer läuft (empfohlen ist, dass dieser auf dem WSCAR-Server läuft). Der Port (hier „:8080“ nach dem Doppelpunkt), kommt in bzw. aus dem AMAG-WebServer – Einstellungen – Allgemein unter „WSCAR Server Port“ und kann dort frei vergeben werden. Gross- Kleinschrift spielt keine Rolle.

 

 


 

Am Schluss könnten Services wie folgt aussehen:

 

 

1.33.2.2        Netzwerkanpassungen

Damit von überall auf den Backbone zugegriffen werden kann, muss in der Firewall (Windows oder Drittprodukt) der Port 8080 (TCP) freigeschaltet sein.

Wird durch den EDV-Support der EDV-Anlage gemacht (allenfalls Autocomp AG).

Falls Saga/2 Probleme bei der Übertragung macht, muss die Firewall ganz ausgeschalten werden oder entsprechende Ports freischalten. Welche freizuschalten sind erfährt man von AMAG.


1.33.3              Installation WSCAR WebServer

Die Installation und Konfiguration wird durch den Support der Autocomp AG durchgeführt. Nachfolgend die einzelnen Schritte der Vorbereitung und Konfiguration.

Weitere detaillierte Informationen zur den einzelnen Einstellungen sind im Kapitel 1.33.4 „Allgemeine Informationen“ beschrieben.

1.33.3.1        Vorbereitung

-      Im WSCAR die Lizenz „AMAG Schnittstelle“ freigeschalten.

-      Informationen vom Kunden verlangen:
-
IP-Adresse des WSCAR-Servers (via Fernwartung)
- Kundennummer des Kunden für die Garantieanträge
  z.B: AMAG Garantie, Aarauerstr. 20, 5116 Schinznach-Bad
         Steuercode: N normalbesteuert
- Kundennummer des eigenen Betriebes
  z.B: Garage AG, Musterstr. 7, 8888 Mustertal  
         Steuercode: 0 ohne Steuer
- FIBU-Ertrags-Konten für Kulanz Material und Kulanz Arbeit
  kontrollieren / eröffnen / abklären

-      Informationen von der AMAG verlangen:
- Händlernummer

- IP-Adresse des Backbones

 

-      Hinweis: Wenn nicht bekannt, kann der Port allenfalls auch durch die Autocomp AG vergeben werden.

 

-      Der Backbone wird durch die AMAG konfiguriert und diese muss auch testen ob dieser einwandfrei funktioniert.
Die Anleitung dazu findet man im Kapitel
1.33.2

 

-      Nach der Konfiguration und nach Absprache mit dem Kunden!!!

- AMAG informieren (elsapro.support@amag.ch) dass Autocomp AG die
  WSCAR-Schnittstelle  konfiguriert hat.

- AMAG schaltet das System produktiv und informiert Autocomp AG darüber.

- Jetzt kann der Kunde informiert und instruiert werden.

 

1.33.3.2        Konfiguration

Die Konfiguration MUSS auf dem WSCAR-Server gemacht werden, da im Windows-Autostart ein Eintrag gemacht wird!

Gestartet wird die Schnittstelle im WSCAR im Programmteil Schnittstellen und dann „AMAG-WebServer Schnittstelle“ ausführen.

Alternativ kann diese auch wie folgt gestartet werden:
..\acWSCAR\Bin\AMAGWebServer.exe

Durch Anklicken der Schaltfläche  wird das Konfigurationsmenü aufgerufen.
Dieses ist in verschiedene Kategorien unterteilt.


Kategorie Allgemein

-      WSCAR Server Port (z.B. 8080)

-      Betriebsschlüssel (z.B. CH002610) -> wird von AMAG vergeben
ACHTUNG: Je nach Händler kann die letzte Stelle anstelle einer „0“ auch ein Buchstabe sein.

-      Die Haken wie im Bild angezeigt setzen

-      Der Haken „Desktop-Verknüpfung“ muss auf dem Server nicht gemacht werden.

-      „Schulsystem verwenden“ dient ausschliesslich zu Testzwecken durch die Autocomp AG.

-      Der Haken „Desktop-Verknüpfung“ muss auf dem Server nicht gemacht werden.

-      „Logdateien komprimieren und archivieren“ nur dann setzen wenn über einen langen Zeitraum hinweg die Loginformationen benötigt werden

-      „Warnen bei unvollständigen Daten“ nur auf Kundenwunsch setzen
Bei aktiviertem Haken wird schon beim Speichern eines nicht korrekten Beleges (Auftrag) im Programmteil Fakturierung ein Hinweis auf die Unvollständigkeit des Beleges angezeigt.
Es kann dann mit „Nein“ abgebrochen und der Beleg korrigiert werden oder mit „Ja“ der Beleg trotz fehlenden Angaben an ElsaPro übermittelt werden.

-      ACHTUNG: Beim Setzen des Hakens „Automatisch mit Windows …“ wird der Freischaltcode verlangt.

 

 

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.


Kategorie ElsaPro

-      „OrderSerivce URL“ ggf. anpassen (Eintrag wie untenstehend machen).
localhost:81 durch die „IP-Adresse:81“ des Backbones ersetzen.
Diese Angaben werden durch AMAG den lokalen EDV-Support geliefert.

-      Im WSCAR unter „Einstellungen / Hilfstabellen / Freie Felder“
ein neues Textfeld „Getriebekennbuchstabe“ einrichten.
Hinweis: Dies kann auch in der AMAG WebServer-Schnittstelle im der Kategorie Stammdaten gemacht werden.

-      „Zuordnung“ für Getriebekennbuchstaben vornehmen.

-      Wenn die Belege im WSCAR NICHT automatisch an ElsaPro übermittelt werden sollen, dann muss der Haken „Auto…“ entfernt werden
AMAG verlangt „automatisch“

-      Daten in Grossbuchstaben übernehmen: Je nach Kundenwunsch setzen

 

 

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.

 

 

Kategorie Reserve

-      „FishInfoBox URL“ ggf. anpassen (Eintrag wie untenstehend machen).
localhost:81 durch die „IP-Adresse:81“ des Backbones ersetzen.
Diese Angaben werden durch AMAG den lokalen EDV-Supporter geliefert.

-      Hier kann der Ausführungszeitpunkt der Übermittlung definiert werden. Vorausgesetzt das der Haken „Fakturierte Belege…“ nicht angehakt ist.

-      „Belege in der Warteschlange“: Wenn ein Ausführungszeitpunkt definiert ist sieht man hier die fakturierten aber noch nicht verschickten Belege.

-      „Belege Reserve melden“ schickt sämtliche in Scheduler befindliche Belege welche älter sind als 14 Tage an Reserve.

-      „Markencode für AMAG-Teile“ eintragen.

-      „Fakturierte Belege nicht …“: Wenn angehakt, dann müssen die Belege manuell (im Programmteil Fakturierung) übermittelt werden.
AMAG verlangt „automatisch“

 

 

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.

Kategorie Saga/2

-      „WarrantyProcessing URL“ ggf. anpassen(Eintrag wie untenstehend machen).
localhost:81 durch die „IP-Adresse:81“ des Backbones ersetzen.
Diese Angaben werden durch AMAG den lokalen EDV-Support geliefert.

-      Die weiteren Einträge Kunde… und Konto... ebenfalls ergänzen gemäss Kundenwünschen (Erlöskonto mit Entgeld Inland N 8% MWST).

-      „Fakturierte Belege nicht …“: Wenn angehakt, dann müssen die Belege manuell (im Programmteil Fakturierung) übermittelt werden.
AMAG verlangt „automatisch“

 

 

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.

 

 

 

Kategorie Kennzas (im Moment noch keine Einträge machen)

-      „Benutzer“ und „Passwort“

Diese Angaben werden durch AMAG den lokalen EDV-Supporter geliefert.

-      Unter „Erlöskonto für Spenglerarbeiten“, „Erlöskonto für Lackierarbeiten“ und „Erlöskonto für Reifen“ ein entsprechendes Konto eintragen.

 

 


Kategorie Stammdaten

 

 

-      Überprüfen ob die benötigten Belegstatus gemäss Kapitel 1.33.4.1

vorhanden sind und ansonsten mit dem Assistenten einrichten

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.

 

 

Kategorie Aktionen

 

 

-      WICHTIG: Nun „Speichern“ drücken.

 

 

Kategorie ETKA (im Moment noch keine Einträge machen)

 

 

-      WICHTIG: ETKA befindet sich noch in der Vorbereitung und wird in Zukunft zur Verfügung stehen.

 

 

 

Kategorie Reifengarantie (im Moment noch keine Einträge machen)

Wird weiter unten beschrieben

 

 

Kategorie CSS / Totalmobil (im Moment noch keine Einträge machen)

Wird weiter unten beschrieben

 

 

 

 


 

1.33.3.3        Server starten

Achtung, die Applikation „AMAGWebServer.exe“ kann als Server NUR mit dem Startparameter „SERVER“ gestartet werden:

         „C:\acWSCAR\Bin\AMAGWebServer.exe SERVER“

Ohne den Startparameter wird ausschliesslich eine Clientinstanz gestartet, welche zum Konfigurieren dient. Eine Clientinstanz kann über den WSCAR-Programmpunkt Schnittstellen gestartet werden. Startet man eine Serverinstanz und ist nicht alles korrekt konfiguriert, startet die Applikation nur als Clientinstanz.

 

WICHTIG: Als Server darf „AMAGWebServer.exe“ nur einmal (auf dem WSCAR-Server) gestartet sein.

 

Hinweis: Die Schnittstelle baut keine Verbindung zum Backbone auf, wenn nicht alle Einstellungen konfiguriert sind. In diesem Falle erscheinen die fehlenden oder fehlerhaften Konfigurationen im Hauptfenster der Schnittstelle.

 

Beispiel wenn nicht alle Angaben für die Schnittstelle konfiguriert sind:

 

 

In diesem Fall wird die Schnittstelle NUR im Client-Mode gestartet.


Beispiel wenn alles korrekt konfiguriert ist:

 

 

In diesem Fall wird die Schnittstelle im Server-Mode gestartet.

 

1.33.3.4        Fehlerbericht von Belegen kontrollieren

 

Variante 1

Bevor der AMAG gemeldet wird, dass die WSCAR-Schnittstelle fertig konfiguriert wurde sollten im Programmteil Fakturierung zwei bis drei Belege bearbeitet und wieder gespeichert werden. Den jeweils gespeicherten Beleg markieren und im Menü „Schnittstellen / Fehlerbericht (VW) zum Beleg“ kontrollieren ob der Beleg korrekt übermittelt werden konnte. Je nach Fehlermeldung muss beim Fahrzeug allenfalls die Stammnummer, Chassis-Nummer, etc. ergänzt werden. Nach dem Speichern des Beleges wird dieser, vorausgesetzt dass alle Angaben korrekt sind, als Elsa-Pro übermittelt.

 

 

Variante 2

Wenn in der Konfiguration des AMAG-WebServers unter Kategorie „Allgemein“ der Haken bei „Warnen bei unvollständigen Daten“ gesetzt ist, dann wird schon beim Speichern eines nicht korrekten Beleges (Auftrag) im Programmteil Fakturierung ein Hinweis auf die Unvollständigkeit des Beleges angezeigt.

 

 

Nun kann mit „Nein“ abgebrochen und der Beleg korrigiert werden oder mit „Ja“ der Beleg trotz fehlenden Angaben an ElsaPro übermittelt werden.

 

Hinweis: Der Getriebekennbuchstabe wird für die Übermittlung nicht mehr überprüft!

1.33.3.5        AMAG Informieren

AMAG informieren (elsapro.support@amag.ch) dass Autocomp AG die WSCAR-Schnittstelle konfiguriert hat.

 

1.33.3.6        Test

Dieser Test vom Backbone wird durch AMAG durchgeführt.

AMAG teilt uns dann auch mit ober der Test erfolgreich war oder nicht.

Via WEB-Browser auf http://localhost:81/dmsbackbone/admin einloggen

-      Unter Diagnostics den Menüpunkt „Systemtest“ anwählen

-      „Run all service tests“ anklicken

-      Warten

-      Nun muss bei allen Positionen welche wir eingerichtet haben die Lampe grün leuchten. Somit haben wir die Bestätigung dass die Kommunikation funktioniert.

 

AMAG schaltet das System produktiv und informiert Autocomp AG und den Kunden darüber.

 

1.33.3.7        Schulung des Kunden

 

Jetzt kann der Kunde durch Autocomp AG informiert und instruiert werden.


 

1.33.4              Allgemeine Informationen

Die Schnittstelle kann nicht als Server gestartet werden, wenn nicht alle relevanten Daten erfasst sind (das sind Einstellungen in den Stammdaten und in den Hilfstabellen). Beim Starten der Schnittstelle werden die fehlenden Angaben angezeigt.

1.33.4.1        Wichtige Hinweise zur Nutzung der Schnittstelle

Die Schnittstelle benötigt zwingend folgenden Belegstatus (Gross- Kleinschrift beachten):

·        AMAG-Rechnung

·        AMAG-Kulanz

·        AMAG-Kulanzanfrage

·        AMAG-Garantie

·        AMAG-Garantie gesendet

·        AMAG-Garantie und Kulanz

·        AMAG-Gutschrift

·        AMAG-Interne Rechnung

·        AMAG-Versicherung

·        AMAG-Leasing

Diese bitte im WSCAR unter „Einstellungen – Hilfstabellen“ oder in der Schnittstelle unter Einstellungen – Stammdaten prüfen ggf. anlegen.

 

Die Händlernummer muss vollständig eingetragen sein.

Notationsbeispiel: CCNNNNNB (Beispiel: DE471110)

  CC            Zweistelliger Ländercode, Großbuchstaben

  NNNNN     Fünfstellige Händlernummer, nur Ziffern

  B              Einstellige Firmen ID, Großbuchstabe oder Ziffer

 

Der Markencode „AMAG“ (Code) für AMAG-Teile muss vorhanden sein, um Fremdteile zu differenzieren. Markencode wird einmalig in den Einstellungen automatisch gesetzt. Hierfür reicht es, dass der Code „AMAG“ vorhanden ist. Bezeichnung kann weiterhin frei gewählt werden.

 

Die Schnittstelle prüft vor dem Versenden ob alle Fahrzeugdaten usw. korrekt sind. Dazu gehört:

Nur Belege mit Fahrzeugen des Herstellers (Fahrzeugstammdaten Feld Marke):

·        VW

·        Volkswagen

·        Nutzfahrzeuge

·        VWN

·        NFZ

·        Audi

·        Seat

·        Skoda

·        Bentley

Alle anderen Markenbezeichnungen werden ignoriert.

 

Bei Saga/2 muss ein Kunde für Garantieanträge, Kunde eigener Betrieb, Konto Kulanz Material und Konto Kulanz Arbeit hinterlegt sein.

 

Es darf immer nur ein Fahrzeug pro Beleg eingetragen sein. Egal um welchen Service (ElsaPro, Saga/2 usw.) es sich handelt.

 

Die Zuordnung welches freie Feld den Getriebekennbuchstaben enthält ist zwingend erforderlich. Konfiguriert kann dies unter den Einstellungen der Schnittstellte Punkt „ElsaPro / Backbone“ – Zuordnung (Siehe Kapitel 0).

 

Im Fahrzeugstamm müssen folgende Information zum Fahrzeug hinterlegt sein:

·        Chassisnummer

·        Typenschein

·        Motornummer

·        Laufnummer

·        Zählerstand (nur von 0 – 999999 erlaubt)

·        Erste Inverkehrsetzung

·        letzte Prüfung (MFK/HU)

·        letzter Abgastest (AU)

·        Abgasintervall

·        Getriebekennbuchstabe

·        Motorkennbuchstabe/-nummer

 

Fremdarbeiten sind sämtliche Positionen ohne Markencode AMAG. Bitte dazu mindestens einmalig vor Gebraucht der Schnittstelle, Festzeiten einlesen.

 

Möchte man den Fakturatext im Volkswagen-Portal in einer anderen Sprache als DE darstellen, schreibt man hinter den Fakturatext „_FR:“ für französisch, „_IT:“ für italienisch oder „_EN:“ für englischen Text. Übersetzt wird der Text hierbei nicht. Durch diese Kennzeichnung kann dem Portal mitzuteilt werden um welche Sprache es sich handelt. Standardmässig wird hier nichts angegeben, Sprache ist dann DE.

 

Belegzeilen mit Betrag 0, Textzeilen, Überschriften oder Sonstige werden nicht an ElsaPro, Reserve, Saga/2 usw. übertragen.

 

In der Belegübersicht der Fakturierung, findet man im Menü Schnittstellen den Punkt „Änderungen an ElsaPro übertragen“ oder „Neuer Beleg an ElsaPro übertragen“. Mit diesen Funktionen wird der aktuell gewählte Beleg manuell an ElsaPro übertragen. Mit welchem Status der Belege an ElsaPro übermittelt wird, findet man im Kapitel 1.4.1.

 

Ersatzteilstammdaten ETSTAMM einlesen: Über den Stammdaten-Container können Stammdaten automatisch ins richtige Verzeichnis kopiert werden. Kopiert man manuell die Datei RAC_NEU.PC ins ..\acWSCAR\Preise\AMAG\.. Verzeichnis, werden Einkaufsrabatte mit eingelesen bzw. aktualisiert. Die Datei RAC_NEU.PC wird anschliessend gelöscht. Müsste also immer wieder neu heruntergeladen werden. Macht deswegen Sinn, da Rabatte sich immer wieder ändern. Hat man Rabatte manuell geändert, würden sie immer wieder überschrieben, falls RAC_NEU.PC nicht gelöscht würde.

 

Als AMAG Servicepartner kann übers PartnerNet eine Fahrzeugtypentabelle (TYPTAB.PC) heruntergeladen werden. Anhand dieser Datei kann die Fahrzeuggruppe vereinfacht zugeordnet werden. Die Datei TYPTAB.PC sollte im Verzeichnis „..\acWSCAR\Arbeit\AMAG\“ liegen. Klickt man im Fahrzeugstamm auf die Schaltfläche links neben der Fahrzeuggruppe:

Sucht das Programm die passende Fahrzeuggruppe anhand der Chassisnummer und TYPTAB.PC.

 

Eingaben von Ganzzahlen bzw. Dezimalzahlen dürfen keine Leerzeichen oder leeren Einträge enthalten.

 

Sollte ein Beleg durch einem anderen Beleg storniert werden, muss im neuen Belegstorno in der Bemerkung des Belegkopfs, die Original-Belegnummer stehen (z.B. "STORNO: 1234"). Die Schnittstelle sucht immer nach dem Begriff „Storno:“ gefolgt von einer Belegnummer und übermittelt diese Reserve. Ein Storno wird durch den Belegstatus definiert. Wichtig hierbei, die Menge der Belegzeilen muss positiv sein. Negative Mengen sind nicht erlaubt, diese kann das System nicht verarbeiten.

 

1.33.4.2        Zusätzliche Informationen zu ETSTAMM und Rabattcode-Tabelle

Kopiert man die Rabattcode-Tabelle (RAC_NEU.PC) ins ..\acWSCAR\Preise\AMAG\ Verzeichnis, liest das Materialprogramm vor dem einlesen der ETSTAMM-Datei die Einkaufsrabatte ein. Die Datei wird anschliessend gelöscht.

 

1.33.4.3        Zusätzliche Informationen zu den Arbeitspositionen

Prüfen Sie ob bei allen Arbeitspositionen der Markencode „AMAG“ eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, die AW’s (ARBAMAG.PC und TYPTAB.PC) nochmals einlesen.


 

1.33.5              Kundeninformation „Elsa Pro

1.33.5.1        Wann schickt WSCAR Daten an ElsaPro?

In der folgenden Tabelle ist aufgelistet wann und wie die Fakturierung Daten an

ElsaPro übermittelt.

 

 

Ändert sich ein Beleg und wird zum Auftrag, schickt die Fakturierung ein „New“ an ElsaPro. Wird ein Auftrag erneut als Auftrag gedruckt oder gespeichert, sendet Fakturierung ein „Update“ an ElsaPro.

Wird ein Auftrag zu einer Rechnung, sendet die Fakturierung ein „Closed“.

Löscht man einen Auftrag direkt oder ändert man den Status auf „provisorischer Beleg“, schickt die Fakturierung ein „Delete“.

 

 

1.33.6              Kundeninformation „Saga/2 Garantieanträge

1.33.6.1        Informationen zu Schnittstelle Saga/2

Bei ASSP (Audi Swiss Service Package) kann es zu Differenzen zwischen Saga/2 und dem WSCAR Garantiebeleg kommen. Derzeit ist es nicht möglich ASSP Daten von Saga/2 zu erhalten. Sie müssen manuell in beiden Systemen gepflegt werden.

1.33.6.2        Ablauf der Schnittstelle Saga/2

Beleg im WSCAR erfassen und an Saga/2 übermitteln. Das Melden erfolgt in der Fakturierung über den Menüpunkt Schnittstellen – „Beleg Saga/2 melden“. Anschliessend steht der Beleg in Saga/2 zur Verfügung. Danach darf an dem Beleg im WSCAR nichts mehr geändert werden. In Saga/2 kann der Belege bearbeitet bzw. gesplittet. Nach dem Druck in Saga/2 kommen die Änderungen zurück ans WSCAR. Der Beleg wird entsprechend den Saga/2-Informationen im WSCAR angepasst.


 

Hierbei können bis zu 2 neue Belege entstehen. Beispiel:

 

Normale Garantie:

  1. Möglichkeit: Saga/2 übernimmt alles. Dann entsteht kein weiter Beleg.
  2. Möglichkeit: Saga/2 übernimmt nur einen Teil. Dann entsteht ein neuer Beleg auf den Betrieb lautend. Von Saga/2 kommt nur Retour, was übernommen wird. Der Rest geht auf den neuen Betriebsbeleg. Ein Betriebsbeleg geht immer auf null auf.

Kulanz:

  1. Möglichkeit: Saga/2 übernimmt alles. Dann entsteht kein weiter Beleg.
  2. Möglichkeit: Saga/2 übernimmt nur einen Teil. Dies bedeutet dass Belegzeilen welche nicht mehr zurückkommen, an den Kunden fakturiert werden. Belegzeilen bei denen nur ein Teil übernommen wird, gehen an den Betrieb. Ist beispielsweise eine Wagenwäsche mit auf dem Garantieantrag, sagt Saga/2, das dies nichts mit der Garantie zu tun hat und liefert diese Belegzeile nicht mehr zurück. Sie wird dem Kunden auf einem neuen Beleg belastet.

 

Nach dem Splitten steht der Garantiebeleg zur Fakturierung bereit. Beim Rechnungsducken, wird automatisch ein „Closed“ an Saga/2 geschickt um zu signalisieren, dass der Antrag abgeschlossen ist. Möchte man anschliessend noch Änderungen vornehmen, muss manuell über die Fakturierung ein „Cancelled“ an Saga/2 geschickt werden. Löschen von ganzen Anträgen erfolgt ebenfalls manuell über die Fakturierung (Menüpunkt - Extra).

 

Wichtig!

-      Ein Garantiebeleg muss den Belegstatus „AMAG-Garantie“ haben.

-      Eine Kulanz den Belegstatus „AMAG-Kulanz“.

-      Eine Kulanzanfrage kann per Belegstatus „AMAG-Kulanzanfrage“ gesendet werden.

-      Per Belegstatus „AMAG- Garantie und Kulanz“ kann in Saga/2 entschieden werden.

-      Bei Saga/2 ist ebenfalls darauf zu achten, dass nur ein Fahrzeug pro Beleg erlaubt ist.

Teile ohne Markencode AMAG werden als Fremdteile übermittelt. Gleiches gilt für die Arbeit. Ein Arbeitswert (AW) welcher als „Fremdarbeit“ markiert ist geht auch so an Saga/2.

Entstehen aus einem Beleg zwei Anträge müssen diese separat als fakturiert gemeldet werden. In der Fakturierung sieht man unter der Spalte Belegstatus um was für einen Saga/2 Belege es sich handelt. Steht vor dem Status „->“ bedeutet dies, dass der Beleg in Saga/2 in Bearbeitung ist. An so einem Beleg darf nichts mehr geändert werden. Steht vor dem Status „<-“ bedeutet dies, dass der Beleg in Saga/2 abgeschlossen ist und im WSCAR fakturiert werden kann.


 

Beispiel einer Garantierechnung:

 

Hier werden z.B. von 78 Einheiten „GFS/Geführte Funktion“ nur 50% also 39 Einheiten übernommen. Der Rest geht an den Kunden. Genauso beim „Kombiinstr“. Hierbei übernimmt das Werk 70%, 30% gehen zu Lasten des Kunden. Meldet man also 1 Teil mit 369 CHF und bekommt 70% übernommen, muss die Schnittstelle 0.3 Teile mit 110.70 CHF abziehen.

 

1.33.6.3        Zusätzliche Informationen zum Betrieb

Bei Kulanzen werden neu angelegte Zeilen in Saga/2 sowohl im Garantieantrag wie auch beim Kunden angelegt. Auch dann, falls diese kein Zeilentotal haben.

1.33.6.4        Weitere Beispiele zur Saga/2 Schnittstelle

Garantie:

Antrag mit 2 Zeilen erstellen: 350 AW für „Turbolader ein- und ausbauen“ und 1 Dichtung.

Von Saga/2 wird 200 AW „Turbolader ein- und ausbauen“ übernommen. Dann entstehen 2 Belege. Einer an den Kunden mit der Dichtung, da Saga/2 nichts mehr zur Dichtung sagt, und einer an den eigenen Betrieb mit 150 AW. Saga/2 übernimmt die Differenz von 150 AW nämlich nicht, also bleiben sie am eigenen Betrieb hängen.

 

1.33.6.5        Arbeiten mit der Saga/2 Schnittstelle

 

 

Sämtliche Funktionalität findet sich im Programmteil Fakturierung im Menü „Schnittstellen“. Diese sind mit einem „S“ gekennzeichnet.

Beginnen wir mit dem ersten Punkt:

-      Ein im WSCAR erstellter Auftrag muss den Belegstatus „AMAG-Garantie“, „AMAG-Kulanz“, „AMAG-Kulanzanfrage“ oder „AMAG-Garantie und Kulanz“ haben, ein einziges Fahrzeug beinhalten und über Belegzeilen verfügen.
Ab jetzt ist der Auftrag per Menüpunkt „Beleg Saga/2 melden“ an Saga/2 Übermittlungsfertig.

-      Ab diesem Zeitpunkt darf an dem WSCAR-Auftrag nichts mehr geändert werden. Änderungen erfolgen ab jetzt nur noch im Saga/2. Wurde der Auftrag in Saga/2 gesplittet bzw. abgeschlossen, kommt er automatisch zurück ins WSCAR.

-      Sobald der WSCAR Auftrag fakturiert wird, bekommt Saga/2 eine Meldung darüber. Man kann dies auch manuell vornehmen, indem man den Menüpunkt „Statusänderung Saga/2 melden“ aufruft und dort „Closed“ wählt. Dies passiert in der Regel automatisch, ausser man hätte in der Konfiguration „Saga/2“ den Haken „Fakturierte Belege nicht automatisch Reserve bzw. Saga/2 melden.“ deaktiviert.

-      Möchte man einen Antrag im Saga/2 komplett löschen, geschieht dies über den Menüpunkt „Beleg in Saga/2 komplett löschen“. Dabei gehen alle Information in Saga/2 über den Antrag verloren. Danach kann jederzeit der WSCAR Auftrag erneut übermittelt werden, für Saga/2 geht alles von vorne los mit dem Antrag.

-      Bei AMAG-Garantien werden nicht übernommene Zeiten auf einen neuen Beleg, lautend auf dem Betrieb, gebucht.
Analog bei AMAG-Kulanz, gehen nicht übernommene Zeiten immer auf den Kunden. Möchte man diese Belege trotzdem Splitten, geht man über den Menüpunkt „Manuelles Belegsplitting für Saga/2“ (siehe Kapitel 1.33.6.8)

-      Mit dem Menüpunkt „Belege zu Garantieantrag filtern“. Filtert man in der Fakturierung sämtliche Belege zu einem Garantieantrag. In der Belegübersicht stehen dann nur Belege die zum Garantieantrag gehören. Die Bemerkung eines gesplitteten Belegs beinhaltet den Bezug zum Garantieantrag xzz. Beispiel: GA 4711, Kundenbeleg 4715.
Hinweis: Es ist egal ob man auf 4711 oder 4715 steht. Nach dem Filtern sieht man immer nur noch beide Belege.

 

Weiteres Beispiel wie man Garantie und Kulanz auf einmal schickt.

Steht der Belegstatus auf „AMAG-Garantie und Kulanz“, kann man beides nutzen. Definiert man einen Beleg als Garantie, kann er nicht im Saga/2 als Kulanz bearbeitet werden und umgekehrt.

 

Übermittelt man z.B. wie folgt einen WSCAR-Auftrag,

 

 

so müssen in Saga/2 zwei Anträge erfasst werden. Einen für Garantie und einen für Kulanz.

Hier ist z.B. „24702599 Motorsteuergerät umprogrammiert“ die Garantie und „27060100 Batterie geprüft“ sowie „27061900 Batterie aus- u. eingebaut“ die Kulanz.

Material mit der „72 AH Batterie“ wird gar nicht mehr berücksichtig und  muss raus aus dem Antrag.

Nach dem Splitten in Saga/2, entstehen 2 Belege. Ein Garantieantrag und ein Kundenbeleg.

 

 


 

Der Kundenbeleg enthält 2 Arbeiten und das Material:

 

 

Auf dem Garantieantrag stehen nur Zeilen welche damit zu tun haben. Hier nur noch die Arbeit „24702599 Steuergerät f Einspritzung Programm.“

 

 

Ggf. müssen zur besseren Übersicht die Subtotalzeilen manuell nachgetragen werden.

 

1.33.6.6        Statusmeldungen an Saga/2 schicken (SetClaimStatus)

Saga/2 verfügt über 3 verschiedene Statusmeldungen.

  • Closed: Der wichtigste Status. Beleg im WSCAR fakturiert. Garantieantrag somit abgeschlossen und in Saga/2 nicht mehr zu bearbeiten.
  • Deleted: Der Antrag wurde im DMS endgültig und für immer gelöscht. In Saga/2 muss der Antrag ebenfalls gelöscht werden. Annullieren des Antrags nach Rechnungserstellung.
  • Cancelled: Der Antrag wurde nach dem Fakturieren zurückgenommen. In Saga/2 findet man diesen unter „Liste der Anträge“ – „Storniert“, Verarbeitungsstufe ist „2090 | Storniert“. Annullieren des Antrags vor Rechnungserstellung.

 

Zusätzlich bietet Saga/2 eine Möglichkeit, einen Antrag komplett zu löschen bevor er fakturiert wurde.

-      Im WSCAR Programmteil Fakturierung im Menüpunkt „Schnittstellen“ – „Beleg in Saga/2 komplett löschen“.
Nach kompletten Löschen eines Antrags finden sich keine Spuren mehr im Saga/2. Der Beleg kann neu überragen werden.

Diese Funktionalität wird es demnächst nicht mehr geben.

 

1.33.6.7        Vorgehen bei temporären Arbeitspositionen

Temporäre Arbeitspositionen sind nicht in den Stammdaten vom Werk bzw. AMAG hinterlegt. Sie werden Saga/2 deswegen als Fremdarbeit gemeldet.

Ausser die AW-Nummer endet mit „99“. Dadurch wird Saga/2 eine „Temporäre Arbeit“ gemeldet. Das Problem besteht nun aber darin, dass die Schnittstelle nicht weiss dass es sich um eine VW-Arbeit handelt, da es in keinen Stammdaten vom Werk vorkommt.

Saga/2 akzeptiert solche Arbeiten aber nicht als „Fremdarbeit“, sondern als „Konzern eigene Arbeit“. Löscht man diese in Saga/2 und legt sie neu als „Konzern eigene Arbeit“ an (muss man, sonst kann man nicht weiterarbeiten), dann kommt dies so im WSCAR an.

Die nicht erkannte Arbeit wandert in einen neuen Kundenauftrag und die neu angelegte kommt in den Garantieantrag.

Umgehen kann man dies nur, falls AW-Nummer mit „99“ endet oder man die AW direkt in den Stammdaten mit Markencode AMAG anlegt.

 

1.33.6.8        Manuelles Splitting von Kundenbelegen zu Kulanzen

 

 

Bei einer Kulanz übernimmt Saga/2 nicht immer alles. Sollte zu dem Anteil welcher Saga/2 übernimmt noch eine „Eigenfreigabe“ erfolgen, muss diese manuell aus der Fakturierung erstattet werden.

Saga/2 gibt nur das zurück, was es selbst übernimmt, der Rest muss manuell erfolgen. Dieser Rest wird bei Kulanz immer zuerst an den Kunden fakturiert. Wichtig: Ein Kundenbeleg enthält als Stundenansatz denjenigen des Fahrzeuges bzw. den original gemeldeten Stundenansatz.

 

Manuelles Splitting kann im WSCAR Programmteil Fakturierung im Menü Schnittstellen – „Manuelles Belegsplitting für Saga/2“ aufgerufen werden. Beispiel:

 

  1. Wir melden Saga/2 100 Arbeitseinheiten.
  2. Antragsbearbeitung im Saga/2:  25% übernimmt Saga/2, der Rest geht erst mal an den Kunden.
  3. Im WSCAR entstehen 2 Belege. Garantieantrag mit 25 Arbeitseinheiten, sowie einen mit 75 AW an den Kunden.
    Dieser Kundenbeleg kann in der Fakturierung erneut gesplittet werden.
  4. Wichtig: Den neuen Kundenbeleg auswählen und manuelles Splitting starten.
  5. Prozentsatz eingeben. Hier 25% für Arbeitseinheiten (weil 25% Saga/2, 25% Betrieb und 50% auf den Kunden gehen).

 

Anschliessend findet man im WSCAR drei Belege.

-      den Garantieantrag mit 25 Arbeitseinheiten

-      den Kundenbeleg mit 50 Arbeitseinheiten

-      sowie einen Betriebsbeleg mit 25 Arbeitseinheiten.

 

Beim Splitten des Kundenbelegs sucht die Fakturierung sämtliche Belegzeilen zu einer Arbeit bzw. Material, egal ob sie im Garantieantrag oder im Kundenbeleg vorkommen. Die Summe von allen ist 100%.

 

Gleiches gilt für Versicherungsrechnungen. Dabei splittet man einfach einen Beleg auf den Kunden ab und trägt als abweichenden Debitor die Versicherung ein.

 

Wichtig: Beim manuellen Splitting gibt man den Prozentsatz an, den man Absplitten möchte, bezogen auf die Gesamtsumme. Der Prozentsatz gilt separat für Arbeit und Material.

Die Summe aller 3 Belege ergibt die original gemeldeten AW bzw. Mengen.

 

Manuelles Belegsplitting kann nur von schon gesplitteten Belegen erfolgen, da von diesen Menge bzw. Einheit reduziert wird. Man kann also nicht von einem Garantieantrag splitten, sonst würde man diesen verändern.

 

1.33.6.9        Einstellungen Saga/2

Unter den Einstellungen Saga/2 die URL zum WarrentyProcessing auf http://localhost:81/MSH.bb setzen.

Anmerkung: WSCAR schickt einen Auftrag zu SAGA/2 unter Verwendung des Services „WarrantyProcessing“. Adresse lautet  http://localhost:81/MSH.bb, mit XML-Mitteilung an SAGA/2.

Anschliessend muss eine MSH Aktivierung erfolgen. Dazu im Backbone unter Messaging – Activation – „Grant new dealer number“ klicken und Global User Id und Passwort eingeben. Details zum Aktivieren der MSH, erfährt man über die AMAG-Hotline.

Hinweis: Die Backbone-Konfiguration wird durch AMAG gemacht!

 

 

1.33.7              Kundeninformation „FASPEX light“

1.33.7.1        Funktion

FASPEX zeigt Ihnen die Inhalte von Aftersales Flottenverträgen mit Firmenkunden und Leasing Providern.

Leistungen müssen entsprechend dem Flottenvertrag abgerechnet werden.

Heute ist es für einen Servicepartner fast unmöglich eine korrekte Rechnung zu erstellen ohne die Flottenvertragsinhalte zu kennen. FASPEX zeigt nun dem berechtigten Kundendienst oder Dispo Mitarbeiter den Flottenvertrag an, damit er in seinem WSCAR eine korrekte Rechnung erstellen kann.

Durch eine korrekte Abrechnung wird dem Servicepartner, Firmenkunden und Leasingprovider viel Ärger und Umtriebe erspart. Dadurch steigt die Kundenzufriedenheit und der zukünftige Neuwagen- und Aftersales-Umsatz.

 

Der Aufruf erfolgt über das Fahrzeug. Via Chassis-Nummer kann FASPEX den entsprechenden Flottenvertrag laden.

 

1.33.7.2        Konfiguration

Es wird vorausgesetzt dass die bestehende AMAG-WEB-Server-Schnittstelle im Rahmen der Einführung von ElsaPro und SAGA/2 korrekt konfiguriert wurde.

Namentlich muss die Händlernummer richtig eingetragen sein und es muss eine funktionierende Internetverbindung existieren.

 

1.33.7.3        Lizenz

Die Schnittstelle wird mit der WSCAR-Lizenz „AMAG Schnittstelle“ freigeschaltet und ist kostenpflichtig.
Für nähere Informationen kontaktieren Sie dazu die Autocomp AG.

 

1.33.7.4        Einstellungen

Weitere Einstellungen sind keine notwendig.

 

1.33.7.5        Anwendung Faspex im Kundenstamm

Wenn man im WSCAR im Programmteil Kunden auf einem Kundenfahrzeug steht, kann man ganz leicht erkennen ob ein Flottenvertrag vorhanden ist oder nicht. Denn rechts unten, oberhalb des Hinweis-Feldes erscheint nach wenigen Sekunden eine Schaltfläche.

Wenn Sie darauf klicken wird eine Webseite geöffnet. Hier muss man sich mit den Zugangsdaten vom AMAG PartnerNet noch einloggen.

Danach werden die Flottenverträge, Stundenansätze, Konditionen, etc angezeigt.

 

 

1.33.7.6        Anwendung Faspex in Belegen

Man kann die Flottenverträge nicht nur im Kundenstamm, sondern auch im Programmteil Fakturierung in Belegen abrufen.

Wenn Sie nun in der Fakturierung einem Beleg öffnen oder neu erstellen und im Belegkopf ein Fahrzeug, welches solche Verträge beinhaltet, ausgewählt haben, so erscheint rechts neben dem Fahrzeug die Schaltfläche .

 

 

Wenn Sie darauf klicken wird, analog wie beim Aufruf aus der Kundenverwaltung heraus, eine Webseite geöffnet. Hier muss man sich mit den Zugangsdaten vom AMAG PartnerNet noch einloggen.

Danach werden die Flottenverträge, Stundenansätze, Konditionen, etc angezeigt.

 

 

 

1.33.8              Kundeninformation „Reifengarantie“

Mit der neuen Schnittstelle zum Volkswagen-Portal, wird die alte Reifengarantie über die EDEX-Online Anwendung abgelöst.

1.33.8.1        Allgemeines

Die Reifengarantie ist eine kostenlose Leistung für Kunden der Marke Volkswagen, Skoda, SEAT, Audi und stop+go Partnern. Kauft ein Kunde einen neuen Reifen, erhält er dazu eine 24 monatige Reifengarantie.

Damit einem Kunden eine Reifengarantie gewährt werden kann, müssen vom Händler sämtliche Reifenverkäufe der AMAG gemeldet werden. Dazu erfasst man in jedem WSCAR Beleg, welcher Reifen enthält, eine Arbeitsposition mit der Nummer ZCH999. Einmal monatlich sollten die Reifengarantieanträge übermittelt werden.

1.33.8.2        Vorbereitung

  1. Im Programmteil Einstellungen / Hilfstabelle / „Freie Felder“ müssen 2 freie Fahrzeugfelder eingerichtet werden.
    Einmal „Letzte Reifengarantie“ und „Reifengarantie gesendet“.
    Beide müssen vom Typ Datum sein.
  2. Im Programmteil Fakturadaten muss eine Arbeitsposition mit der
    AW-Nummer „ZCH999“ (Beispiel AW-Text: „Reifengarantie“) erstellt werden.
  3. Zur Arbeitsposition „ZCH999“ ist eine Zeilenaktion zu erfassen. Die Zeilenaktion muss vom Typ „Lieferung- und Leistungsdatum“ sein und dem zuvor angelegten freien Fahrzeugfeld „Letzte Reifengarantie“ zugeordnet sein.
  4. Im AMAG WebServer müssen unter Einstellungen  in der Kategorie Reifengarantie die folgenden Angaben ausgefüllt werden:

    - „
    Benutzer“ und „Passwort“ werden von der AMAG vergeben und müssen
      eingetragen werden.
    - Der verantwortliche Ansprechpartner muss ebenfalls eingetragen sein.
    - In das Feld „Letzte Reifengarantie“, kommt jenes freie Feld, das durch die
      Zeilenaktion abgefüllt wird. In das Feld „Reifengarantie gesendet“, kommt
      das freie Feld, das nach dem übermitteln an die AMAG abgefüllt wird.

1.33.8.3        Arbeiten mit der Reifengarantie

·        Im Programmteil Fakturierung einen neuen Beleg mit garantieberechtigten Reifen erfassen.

·        Eine weitere Belegzeile mit Arbeitsposition ZCH999 erfassen und speichern. Pro verkauften Reifen ist eine Reifengarantie zu erfassen.
Beispiel: 4 Reifen = 4 ZCH999.

·        Den Beleg anschliessend als Rechnung drucken. Durch den Druck wird anhand der hinterlegten Zeilenaktion das freie Fahrzeugfeld „letzte Reifengarantie“ abgefüllt.

·        Über die AMAG WebServer-Schnittstelle startet man die Suche nach noch nicht übermittelten Reifengarantien über die Schaltfläche .

·        Sollten welche gefunden werden, folgt eine Druckvorschau des Übermittlungsprotokolls.

·        Druckt man dieses Protokoll, wird gefragt ob die Übermittlung erfolgen soll. Ein Abbruch der Druckvorschau oder ein verneinen der Übermittlungsfrage hat zur Folge das keine Daten an die AMAG übertragen werden. Im Gegenzug dürfen Reifengarantien nur ein einziges Mal übertragen werden.
Sobald die Übermittlung zur AMAG erfolgt ist, wird das Übermittlungsdatum in das freie Fahrzeugfeld „Reifengarantie gesendet“ eingetragen.

Wichtig: Ein zweiter oder späterer Protokollausdruck ist nicht möglich.

 

Beispiel eines Protokollausdruckes:

 


 

1.33.9              Kundeninformation „CSS / Totalmobil“

Mit der neuen Schnittstelle zum Volkswagen-Portal, wird das alte Totalmobil über die EDEX-Online Anwendung abgelöst.

Zudem kommt neu eine CCS (Kundenzufriedenheitsumfrage) hinzu.

1.33.9.1        Allgemeines

Die Werkstattkunden werden durch das Institut GFK telefonisch betreffend Zufriedenheit mit dem Werkstattbesuch und der Bedienung durch den Servicepartner befragt.

WICHTIG:

Unbedingt auf die korrekte Pflege der Daten wie z.B. Werbesperre, Telefonnummer, Ansprechpersonen, Mail-Adressen, Sprache achten.

Die Resultate aus den Kundenbefragungen sind für den Servicepartner bonusrelevant. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Qualität der Daten zu den einzelnen Kundenkontakten. Speziell das Übermitteln einer gültigen Telefonnummer für den richtigen Ansprechpartner gewinnt zunehmend an Bedeutung.

 

1.33.9.2        Vorbereitung bzw. zwingend erforderliche Einstellungen

  1. Im Programmteil Einstellungen / Hilfstabelle / Kunden / „Kundencode“ muss ein Feld „Werbesperre“ eingerichtet werden.
    Sämtliche Kunden welche nicht kontaktiert werden dürfen müssen den Haken beim Kundencode „Werbesperre“ gesetzt haben.


  2. Der Sprachcode des Kunden, wird im Kunden - „Kundenhinweise“ hinterlegt.
    Der Eintrag muss wie folgt lauten:
    für deutsch: Sprachcode=DE oder Sprachcode=1
    für französisch: Sprachcode=FR oder Sprachcode=2
    für italienisch:   Sprachcode=IT oder Sprachcode=3
    Mehrere Sprachcodes gleichzeitig sind nicht erlaubt. Wird kein Sprachcode eintragen so gilt deutsch.
    Der Eintrag muss nicht zwingend in der ersten Zeile eingetragen werden.

 

  1. Entsprechend der gewählten Sprache muss auch die Anrede korrekt sein.
    In der Anrede dürfen nur folgenden Texte vorkommen:
    Für DE: Herr, Frau
    Für FR: Monsieur, Madame
    Für IT: Signor, Signora
    Sind diese nicht vorhanden müssen diese im Programmteil
    Einstellungen / Hilfstabelle / Kunden / „Adressanrede“ eingetragen werden.
  2. AMAG verlangt bei den Kunden eine Unterscheidung ob es sich um einen Privatkunden oder eine Firma handelt.
    Deshalb muss, wenn es sich um eine Firma handelt, im Programmteil
    Kunden bei jeder Firma die Unternehmens-ID eingetragen sein.
    Ist diese nicht bekannt reicht es aus wenn z.B. „CHE-„ eingetragen wird.
    Das System macht zwar darauf aufmerksam dass die UID falsch sei, speichert diese aber trotzdem.

 

  1. Im Programmteil Einstellungen / Hilfstabelle / Fahrzeuge / „Freie Felder“ müssen 4 freie Fahrzeugfelder eingerichtet sein.
    Totalmobil braucht die Felder „Letzter Totalmobil“ und „Totalmobil gesendet“.
    Longlife braucht die Felder „Letzter Longlife“ und „Longlife gesendet“.
    Alle vier müssen vom Typ Datum sein.
  2. Im Programmteil Fakturadaten müssen zwei Arbeitspositionen mit der Nummer „04000000“ und „04010000“ vorhanden sein.
    Hinweis: Nach dem Einlesen der AMAG-Arbeitswerte sollten diese automatisch angelegt sein.
  3. Zu jeder der 2 obigen Arbeitspositionen muss eine Zeilenaktion erfasst werden. Die jeweilige Zeilenaktion muss vom Typ „Lieferung- und Leistungsdatum“ sein und jeweils einem freien Fahrzeugfeld
    „Letzter Totalmobil“ respektive „Letzter Longlife“ zugeordnet sein.
  4. Im AMAG WebServer müssen unter Einstellungen  in der Kategorie
    „CSS / Totalmobil“ die folgenden Angaben eingetragen werden:

 

 

Benutzer“ und „Passwort“ werden von der AMAG vergeben.

-      Es muss eine verantwortliche Person für CSS/Totalmobil hinterlegt werden. Das Werk braucht für jeden Werkstattauftrag eine Person, welche für die telefonische Kundenzufriedenheitsbefragung (CSS) kontaktiert werden kann. Der CSS Ansprechpartner ist die Person, welche für die CSS Befragung relevant ist bzw. zum befragten Service-Ereignis (Werkstattbesuch) am besten Auskunft geben kann.

-      Die Felder „Zuordnung freie Fahrzeugfelder“ sind  ebenfalls auszufüllen.

Zum einen für Totalmobil die Felder „Letzter Totalmobil“ und „Totalmobil gesendet“.

Zum anderen für Longlife die Felder „letzter Longlife“ und „Longlife gesendet“.

 

1.33.9.3        Arbeiten mit CSS / Totalmobil

·        Im Programmteil Fakturierung einen Beleg mit Arbeits- und oder Teilepositionen erfassen.

·        Zum Erneuern einer Totalmobil Versicherung, muss eine weitere Belegzeile mit Arbeitsposition 04000000 (Totalmobil 12 Monate) oder 04010000 (Longlife 24 Monate) erfasst und gespeichert werden.

·        Den Beleg anschliessend als Rechnung drucken. Durch den Druck wird anhand der hinterlegten Zeilenaktionen, die freien Fahrzeugfelder „letzter Totalmobil“ oder „letzter Longlife“ abgefüllt.

·        Über die AMAG WebServer-Schnittstelle startet man die Suche nach noch nicht übermittelten Totalmobil Versicherungen über.

·        Werden welche gefunden, zeigt das Programm eine Druckvorschau des Übermittlungsprotokolls.

·        Es werden alle Belege über 100 CHF gemeldet, ausser Gutschriften. Soll ein Belege mal nicht gemeldet werden, genügt der Hinweis in der Belegbemerkung „Kein CSS“.

·        Belege ohne Arbeitspositionen werden nicht übertragen.

·        Ein einmal Übermittelter Beleg darf kein zweites Mal übertragen werden. Hat man in einem Beleg TM oder LL vergessen muss ein neuer Beleg erstellt werden.

·        Nach dem erfolgreichen Drucken wird gefragt, ob die Übermittlung erfolgen darf. Ein Abbruch der Druckvorschau oder ein Verneinen der Übermittlungsfrage hat zur Folge dass keine Daten an die AMAG übertragen werden. Im Gegenzug darf CSS / Totalmobil nur ein einziges Mal übertragen werden.
Sobald die Übermittlung zur AMAG erfolgt ist, wird das Übermittlungsdatum in das freie Fahrzeugfeld „Totalmobil gesendet“ oder „Longlife gesendet“ eingetragen.

Wichtig: Ein zweiter oder späterer Protokollausdruck ist nicht möglich.

 

Beispiel eines Protokollausdruckes:

 

1.33.9.4        Zusätzliche Informationen und Übermittlungsmodalitäten

  • AMAG Nummer eines Fahrzeugs entspricht der Laufnummer im WSCAR.
  • Werbesperrcode ist mit einem Kundencode zu konfigurieren.
  • Der Sprachcode ist über den Kundenhinweis gelöst.
  • Ob es sich um eine Firma handelt, entscheidet die Schnittstelle anhand der Unternehmens-ID.
    Sollte ein Eintrag vorhanden sein, handelt es sich um eine Firma.
  • Es werden nur Belege berücksichtigt, welche Fahrzeuge beinhalten die zur Volkswagengruppe gehören.
  • In der Anrede dürfen für AMAG nur folgende Texte vorkommen:

Für DE: Herr, Frau

Für FR: Monsieur, Madame

Für IT: Signor, Signora

  • Beim Firmennamen darf im Zusatz nur der juristische Firmenname gemäss HR oder Marketingname gemäss offiziellem Verzeichnis eingetragen werden.
  • Verbindung wird mittels HTTPS gesichert.

 

1.33.10          Kundeninformation „Kennzas“

Kennzas steht für Kennzahlen After Sales. Über den Service „Monatsmeldung“ werden Kennzahlen, z.B. Artikelumsätze, Monteursstunden, Werkstattdurchgänge an Volkswagen, Seat, Skoda, Audi usw. übertragen. Die Daten werden aus der Zeiterfassung und dem WSCAR zusammengezogen und kumuliert.

Man schickt monatlich eine Datei an den Kennzas-Server. Dort werden die Daten ausgewertet und aufbereitet, worüber man anschliessend einen Report bekommt.

 

Anhand dieses Reports ist ersichtlich wie der eigene Betrieb dasteht, gerade im Vergleich zu anderen Garagen. Kristallisieren sich Stärken und Optimierungsmöglichkeiten des Betriebs. Handelt man beispielsweise vermehrt mit älteren Fahrzeugen der Teileerlöse dafür ist im Vergleich zu gering ist, könnte man entsprechende Aktionen planen z.B. Auspuffaktionen usw. .

 

Kennzas wird über den Programmteil Schnittstellen „AMAG WebServer“ gestartet.

 

 

Die folgenden Kapitel, beschreiben Voraussetzungen und Einstellmöglichkeiten, welche für den Betrieb zwingend erforderlich sind.

Vor jedem versenden der Monatsmeldung läuft eine automatisch Plausibilitätskontrolle. Manuelle Anpassung von Daten sollte daher nicht von Nöten sein. Möchte man trotz Daten anpassen, sollte man mit den Kapiteln Plausibilitätsprüfung, Prüfungskriterien und Definitionen. Definition der Durchgänge und Beschreibung der Datensätze, vertraut sein.

 

1.33.10.1     Wie fange ich an? Einstellungen für Kennzas.

  • Als erstes muss in der Webserver-Schnittstelle unter den EinstellungenKategorie Kennzas der Benutzer mit Passwort hinterlegt sein. Beides erhält man von der AMAG.
  • Verrechnet man selbst Spengler- bzw. Lackierarbeiten oder Reifen, ist ein entsprechendes Ertragskonto dafür zu hinterlegen. Alle anderen Arbeiten, laufen unter allgemeine Reparaturen. Kennzas differenziert zwischen 3 Abteilungen (Allgemeine Reparatur, Malerei, Spenglerei) sowie Reifenerträgen.

 

 

  • Im Programmteil Mitarbeiter muss für jeden Kennzas relevanten Mitarbeiter eine Abteilung bzw. bei Auszubildenden der Lehrstatus im Feld Hinweis eintragen werden.

Dazu bitte nachstehende Punkte beachten:

 

  • Kennzas stellt ausschliesslich 3 Abteilungen zur Verfügung welche auch so im Mitarbeiterhinweis heissen müssen:

 

    • „Allgemeine Reparatur“
    • „Lackiererei“ oder „Malerei“
    • „Karosserie“ oder „Spenglerei“

 

Jeder an Kennzas übertragener Mitarbeiter muss im Feld Hinweis einen oder mehrere dieser Abteilungsbezeichnung beinhalten. Ohne so einen Eintrag, spielt der Mitarbeiter inkl. seiner gestempelten Zeiten keine Rolle für Kennzas.

Ist Mitarbeiter der Abteilung Lackiererei bzw. Spenglerei zugeordnet, muss in den Einstellungen für Kennzas ein entsprechendes Erlöskonto hinterlegt sein. Arbeiten mit diesem Erlöskonto werden dann der entsprechenden Abteilung zugeordnet. Sollte kein Erlöskonto hinterlegt sein und trotzdem Arbeiten auf die Abteilung gestempelt worden sein, schlägt die Plausibilitätsprüfung fehl. Da Durchgänge gezählt wurden aber keine Stunden verrechnet.
ACHTUNG: Falsch geschriebene Zuweisung bedeutet, dass der Mitarbeiter für Kennzas nicht relevant ist (z.B. eine Reinigungskraft oder eine Buchhaltungsaushilfe).

 

 

  • Auszubildende müssen im Feld Hinweis entweder L1, L2, L3 oder L4 als Zuordnung in welchen Lehrjahr sie sich befinden eingetragen haben (z.B.: L1 bedeutet Auszubildender im 1 Lehrjahr).
    Ohne solchen Eintrag handelt es sich immer um eine vollwertige Fachkraft.

 

 

  • Relevante Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) sollten zusätzlich einen eingetragenen Beruf im Feld Hinweis haben. Damit unterscheidet Kennzas zwischen Servicemitarbeiter und Werkstatt. Jeder Betrieb muss mindestens einen Mitarbeiter zur Verfügung stellen, welcher in Voll- bzw. Teilzeit den Servicebereich unter sich hat. Ist ein Mitarbeiter Serviceberater, werden alle anderen der Werkstatt zugeordnet. Deswegen ist für alle anderen keine Berufsbezeichnung nötig.
    Für Kennzas sind dafür folgende Berufe zugelassen:

o   Für Serviceberater: Kundendienstberater, Kundendienst, Serviceberater, Serviceleiter, Service.

o   Für alle anderen Handwerker: Mechaniker, Elektriker, Mechatroniker oder Werkstatt.

WICHTIG: In der Mitarbeiterverwaltung muss ein Beruf, „Für Serviceberater“ vorkommen. Der Servicebereich kann auch nur einem Mitarbeiter zugewiesen werden (z.B.  Serviceleiter).

 

  • Kennzas unterscheidet produktive bzw. unproduktive Zeit. Dazu muss es in der Zeiterfassung mindestens 1 produktive allgemeine Arbeit geben. Aktiviert kann dies über den Programmpunkt Einstellungen – Hilfstabellen – Zeiterfassung – Allg. Arbeiten.

 

Beispiele:

Lehrling:

 

Kundendienstberater:

 

 

Mitarbeiter mit mehreren Funktionen:

 

Es wird explizit nach den verlangten Wörtern gesucht, daher kann die Auflistung beliebig dargestellt werden. Grosskleinschrift spielt dabei keine Rolle, genauso wie das Trennzeichen.

 

Im Grunde genügt es für jeden für Kennzas relevanten Mitarbeiter im Hinweis folgendes stehen zu haben:

  • Für einen einzigen Mitarbeiter: „Allgemeine Reparatur, Service“.
  • Für alle weiteren Mitarbeiter: „Allgemeine Reparatur“.
  • Sollte sich ein Mitarbeiter noch in der Ausbildung befinden muss zu „Allgemeine Reparatur“ noch „L1“ (Lehrling im ersten Jahr) eingetragen sein.

 

 

1.33.10.2     Arbeiten mit Kennzas bzw. wie gehe ich vor, um eine Monatsmeldung zu erstellen?

Entweder startet man im WSCAR aus dem Programmteil Schnittstellen den „AMAG WebServer“ oder man arbeitet mit der auf dem WSCAR-Server laufenden Schnittstelle.

 

Der Ablauf sieht wie folgt aus:

  1. Kennzas starten via Schaltfläche  .

 

 

Startet man Kennzas ohne zuvor Mitarbeiter eingerichtet zu haben, erscheinen Fehlermeldungen (Siehe Abb.). Nähere Informationen dazu findet man in Kapitel Wie fange ich an? Einstellungen für Kennzas.

 

  1. Gewünschten Monat / Jahr setzen und Schaltfläche „Daten aufbereiten“ anklicken.

 

 

  1. Jetzt können ggf. manuelle Anpassungen vorgenommen werden. Genauere Informationen findet man im Kapitel Plausibilitätsprüfung, Prüfungskriterien und Definitionen.

 

 

  1. Vor dem Versenden erfolgt eine automatische Plausibilitätskontrolle. Sollten Fehler auftreten, müssen diese zuerst bereinigt werden.

 

Fehler der Plausibilitätsprüfung sieht man im unteren Bereich:

 

Eine Plausibilitätsprüfung kann allerdings auch manuell Per  ausgelöst werden.

 

  1. Daten versenden.

 

  1. AMAG: Auswerten und aufbereiten der Daten und anschliessend wird ein Report für das Werk und den Servicepartner erstellt.

 

Nachfolgen Kapitel dienen der Erklärung einzelner Punkte. Bei manueller Anpassung sollten man sich die Plausibilitätsprüfung und Definitionen anschauen. Im Normalfall brauchen die Daten nur berechnet und versendet werden.

1.33.10.3     Plausibilitätsprüfung, Prüfungskriterien und Definitionen.

Das Versenden der Daten erfolgt nach einer fehlerfreien bzw. bestandenen Plausibilitätsprüfung. Dementsprechend müssen vor dem Versand die Daten und Werte der Monatsmeldung des Betriebes auf formelle (Anzahl Stellen, Anzahl Nachkommastellen) und logische Fehler untersucht werden. Sollten bei der Plausibilitätsprüfung Fehler auftreten, wird ein Fehlerprotokoll (Siehe Kapitel Arbeiten mit Kennzas bzw. wie gehe ich vor, um eine Monatsmeldung zu erstellen? Punkt 4) angezeigt. Fehlerhafte Daten, die die Plausibilitätsprüfung nicht erfüllen, können nicht versendet werden. Welche Prüfungen zu einzelnen Satzarten laufen, zeigen die nächsten Tabellen. Quelle: Dokumentation AMAG.

 

Übersicht der Satzarten:

  • Satzart 0 = Gesamtbetrieb
  • Satzart 1 = Allgemeine Reparatur
  • Satzart 2 = Malerei
  • Satzart 3 = Spenglerei
  • Satzart V = Volkswagen
  • Satzart A = Audi
  • Satzart N = Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Satzart C = Skoda
  • Satzart S = SEAT
  • Satzart P = Porsche
  • Satzart * = Fremdmarken

 

Prüfung zu Satzart 0: Gesamtbetrieb

Nr.

Beschreibung

Datensätze

1

Anzahl Service-Berater muss grösser Null sein.

GE03

2

Anzahl Gesamtbetriebsdurchgänge muss grösser Null sein.

GE04

3

Anzahl Gesamtbetriebsdurchgänge muss gleich Summe Markendurchgänge sein, wenn Fremdmarken gemeldet werden.

GE04/Satzart *

4

Anzahl Durchgänge Inspektionen muss grösser Null sein.

GE05

5

Anzahl Durchgänge Inspektionen muss kleiner/gleich als Gesamtbetriebsdurchgänge sein.

GE04/GE05

6

Anzahl Durchgänge Abgasuntersuchung muss kleiner/gleich als Gesamtbetriebsdurchgänge sein.

GE04/GE06

7

Die Anzahl der Gesamt-Kundendurchgänge muss grösser als Null sein.

GE07

8

Die Anzahl der Gesamt-Kundendurchgänge muss gleich der Summe der Kundendurchgänge aller Marken (inkl. sonstige Marken)sein.

GE07/MA20

9

Die Anzahl der Gesamt-Werkstattdurchgänge muss grösser als Null sein.

GE08

10

Die Anzahl der Gesamt-Werkstattdurchgänge muss gleich der Summe der Werkstattdurchgänge aller Marken (inkl. sonstige Marken) sein.

GE08/MA26

11

Original Teile über eigene Werkstatt muss grösser Null sein.

GE11

12

Erlösschmälerungen auf Original Teile muss kleiner/gleich als die Summe von Original Teile an GE13 und GE14.

GE13/GE14/GE21

13

Die Erlösschmälerung auf Lohnerlös muss kleiner sein als die Summe der Lohnerlöse aller Abteilungen.

GE23/AB26

 

Prüfung zu Satzart 1, 2, 3: Abteilungen

Nr.

Beschreibung

Datensätze

1

Anzahl Handwerker muss grösser Null sein.

 

2

Gesamtstunden Handwerker grösser als Null, wenn Anzahl der Handwerker grösser Null ist.

AB04

3

Gesamtstunden Handwerker grösser als Null, wenn Anzahl der Handwerker grösser Null ist.

AB04/AB07

4

Anwesenheitsstunden Handwerker müssen vorhanden sein, wenn Geleistete Stunden Handwerker vorhanden sind.

AB08/AB11

5

W-Stunden Handwerker müssen kleiner/gleich Anwesenheitsstunden Handwerker sein.

AB08/AB09

6

Geleistete Stunden Handwerker müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös grösser als Null ist.

AB11/AB26

7

Gesamtstunden Lehrlinge 3. und 4. LJ müssen vorhanden sein, wenn Anzahl der Lehrlinge 3. und 4.  LJ grösser als  Null ist.

AB06/AB13

8

Anwesenheitsstunden 3. und 4 . LJ müssen vorhanden sein, wenn Geleistete Stunden Lehrlinge 3. und 4. LJ vorhanden sind.

AB14/AB17

9

W-Stunden Lehrlinge 3. und 4. LJ müssen kleiner/gleich Anwesenheitsstunden Handwerker sein.

AB14/AB15

10

Anzahl Abteilungsdurchgänge Gesamt muss grösser als Null sein, wenn Lohnerlös grösser als Null ist.

AB18/AB26

11

Summe Abteilungsdurchgänge VW, Audi, Nfz, Skoda, Seat, Porsche muss kleiner/gleich Anzahl Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB19 - AB24

12

Anzahl Abteilungsdurchgänge VW muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB19

13

Anzahl Abteilungsdurchgänge Audi muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB20

14

Anzahl Abteilungsdurchgänge Nfz muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB21

15

Anzahl Abteilungsdurchgänge Skoda muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB22

16

Anzahl Abteilungsdurchgänge Seat muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB18/AB23

17

Anzahl Abteilungsdurchgänge Porsche muss kleiner/gleich Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt sein.

AB23/AB24

18

Lohnerlös muss grösser als Null sein, wenn Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt grösser Null ist.

AB18/AB26

19

Gesamtstunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr müssen gleich Null sein.

AB06/AB13

20

Anwesenheitsstunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr müssen gleich Null sein.

AB06/AB14

21

W-Stunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr müssen gleich Null sein.

AB06/AB15

22

Geleistete Stunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr müssen gleich Null sein.

AB06/AB17

23

Geleistete Stunden Lehrlinge 1. und 2. Lehrjahr müssen gleich Null sein

AB05/AB12

 

Prüfung zu Satzart V, A, N, C, S, P, *: Marken

Nr.

Beschreibung

Datensätze

1

Satzart muss V, A, N, C, S, P, * sein.

 

2

Verkaufte Stunden gesamt müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös grösser als Null ist.

MA04/MA32

3

Verkaufte Stunden Garantie müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös Garantie grösser als Null ist.

MA06/MA33

4

Verkaufte Stunden Servicepakete müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös Servicepakete grösser als Null ist.

MA07/MA34

5

Verkaufte Stunden Intern müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös Intern grösser als Null ist.

MA08/MA35

6

Lohnerlös Garantie muss grösser Null sein, wenn Verkaufte Stunden grösser als Null sind.

MA06/MA33

7

Lohnerlös Servicepakete muss grösser Null sein, wenn Verkaufte Stunden Servicepakete grösser als Null sind.

MA07/MA34

8

Lohnerlös Intern muss grösser Null sein, wenn Verkaufte Stunden Intern grösser als Null sind.

MA08/MA35

 

Definitionen

Abteilungsbegriffe

Werkstatt

Beinhaltet als Begriff den Gesamtbetriebe bzw. alle Abteilungen, d.h. „allgemeine Reparatur“, „Malerei“ und „Spenglerei“.

Allg. Reparatur

Ist die Bezeichnung für den Werkstattbereich. Darunter fallen sämtliche Werkstattaufträge für Arbeiten an Fahrzeugen.

Malerei (Lackiererei)

Abteilung, in der Maler- und Lackierarbeiten durchgeführt werden. Wird nur erfasst, wenn mindestens 100%  Stellen dort tätig.

Spenglerei (Karosserie)

Abteilung, in der Spenglerarbeiten ausgeführt werden. Wird nur erfasst, wenn mindestens 100%  Stellen dort tätig.

 

 

Personal und Produktive

Handwerker

Bezeichnet die Anzahl fertig ausgebildeter Mitarbeiter ohne Lehrlinge (inkl. Spengler, Maler).

Produktive

Darunter sind die Handwerker und Lehrlinge zusammengefasst . Die Werksstattleiter und andere Mitarbeiter, die nur Teilzeit in der Werkstatt tätig sind, werden mit ihrem Produktivanteil gewichtet.

Serviceberater

Der Serviceberater als Mittler zwischen Kunde und Werkstatt berät den Kunden und bietet ihm dabei die Leistungen der Werkstätte bzw. Teile und Zubehör an.

Unproduktive Kräfte

Umfasst Serviceleiter, Serviceberater, Büropersonal, Werkstatt-Disponent, kaufmännische Lehrlinge im Werkstattbüro, unproduktiver Anteil Werkstattleiter.

 

 

 

 

 

Alterssegmente:

Innerhalb einer Marke werden Fahrzeuge nach Alter (Segmente) unterteilt. Segmente für die altersabhängige Zuordnung der Fahrzeuge sind fix definiert und können nicht verändert oder erweitert werden:

     Segment 1a          (0 bis 2 Jahre)

     Segment 1b          (älter 2 Jahre bis 4 Jahre)

     Segment 2            (älter 4 Jahre bis 7 Jahre)

     Segment 3a          (älter 7 Jahre bis 11 Jahre)

     Segment 3b          (älter als 11 Jahre)

Für die Zuordnung wird das Auslieferungsdatum (Zulassungsdatum, erste Inverkehrssetzung) verwendet. AMAG schreibt vor, das Fahrzeuge ohne Auslieferungsdatum dem Segment „1a“ zuzuordnen sind.

 

Beschreibung Datentyp:

Wichtig, beim abändern von Daten. Um was für einen Datentyp es sich handelt steht immer hinter dem Eingabefeld. Beispiel GE06 = Ganzzahl.

 

 

Nachstehende Konvention muss eingehalten werden, es gilt:

Datentyp

Beschreibung

Text

Freier Text

Ganzzahl

Nur Ganzzahlen erlaubt wie 0,1 2, 33, 444, usw.

Dezimal

Eingabe darf max. 5 Vorkomma- und muss 2 Nachkommastellen sowie einen Punkt als Dezimaltrennzeichen aufweisen, z.B. 123.40

 

Beispiel / Geschäftsfälle:

Plausibilitätsprüfung fehlgeschlagen wegen folgenden Punkten:

 

Abteilungen 10.Prüfung. Anzahl Abteilungsdurchgänge Gesamt muss grösser als Null sein, wenn Lohnerlös grösser als Null ist (AB18/AB26). Abteilung: "Spenglerei (Karosserie)".

 

Abteilungen 18.Prüfung. Lohnerlös muss grösser als Null sein, wenn Anzahl der Abteilungsdurchgänge Gesamt grösser Null ist (AB26/AB18). Abteilung: "Spenglerei (Karosserie)".

 

 

Abteilungsprüfung: Im Register steht unter AB18 der Wert 1 und unter AB26 der Wert 0.00. AB18 (Abteilungsdurchgänge Gesamt) bedeutet, das es einen Beleg gab auf den ein Mitarbeiter der Spenglerei gestempelt hat, aber nichts fakturiert (AB26 Lohnerlös) wurde. Man könnte in so einem Fall die Abteilung Spenglerei löschen.

 

 

Marken 5.Prüfung. Verkaufte Stunden Intern müssen grösser Null sein, wenn Lohnerlös Intern grösser als Null ist (MA08/MA35). Marke: VW

 

 

Markenprüfung: Im Register steht unter MA08 der Wert 0 und unter MA35 der Wert 117.45. Dies bedeutet, das Stunden verrechnet bzw. fakturiert (MA08) wurden aber keine gestempelt Zeiten (MA35) gefunden wurde. In so einem Fall setzte man beide Werte auf 0 oder man passt sie so an, dass sie passen.

Der Ursprung dieses Beispiel hier, entsteht durch wenig fakturierte Zeit. So entspricht eine Menge von 0.3 dem Wert (0.3 / 100) = 0.003 Stunden, mit einem Preis von z.B. 40 CHF. Beim Runden ergibt dies natürlich einen MA08 Wert von 0.00 Stunden. Mehrere davon runden sich immer auf 0.

MA08 sind verkaufen Stunden. Errechnet sich aus der Menge / 100.

MA35 sind verrechnete Belegzeilen anhand der gestempelten Zeiten. Also wieviel darauf gearbeitet wurde. Errechnet sich aus dem Zeilentotal.

 

Keine Daten im aktuell gewählten Monat gefunden. Folgefehler:

Gesamtbetrieb 13.Prüfung. Die Erlösschmälerung auf Lohnerlös muss kleiner sein als die Summe der Lohnerlöse aller Abteilungen (GE23/AB26)

 

 

In diesem Beispiel wurden keine Stempelzeiten gefunden.

 

Keine Daten im aktuell gewählten Monat gefunden. Folgefehler:

Gesamtbetrieb 13.Prüfung. Die Erlösschmälerung auf Lohnerlös muss kleiner sein als die Summe der Lohnerlöse aller Abteilungen (GE23/AB26).

  [GE23: 822.18]

  [AB26: 0]

 

 

Bei dieser Meldung, handelt es sich um einen Monat bei dem zu keiner Abteilung Stempelzeiten erfasst wurden. Wahrscheinlich wurde zu diesem Zeitpunkt keine Zeiterfassungen durchgeführt.

 

Tipps und Tricks:

-      Tritt bei der Plausibilitätsprüfung ein Fehler auf, führt ein Doppelklick auf der Textzeile zum entsprechenden Register.

-      Per Combobox oben rechts „Gehe zu“ ermöglicht dann ein fokussieren des entsprechenden Datensatzes. Allenfalls sieht man rechts neben dem Eingabefeld die Bezeichnung des Datensatzes.

 

1.33.10.4     Definition der Durchgänge

Ein Durchgang setzt sich aus Stempelzeiten und Auftragszeilen zusammen.

 

Kennzas differenziert 3 Hauptdurchgängen mit mehreren Unterdurchgängen.

a)   Gesamtbetrieb unterteilt in

·        Gesamtbetriebsdurchgänge

·        Inspektionen / Ölwechsel

·        Abgaswartungen

·        Gesamt-Kundendurchgänge

·        Gesamt-Werkstattdurchgänge

 

b)   Abteilungen unterteilt in

·        Allgemeine Reparatur

·        Malerei

·        Spenglerei

 

c)   Marken

Ein Kundendurchgang liegt immer vor, wenn der Beleg an einen Kunden geht und nicht den Belegstatus Intern vorweist.

Ein Werkstattduchdurchgang liegt vor, sobald mindestens eine Arbeit im Beleg vorliegt.

Handelsbelege und Belege ohne Objekt zählen nicht als Durchgänge.

 

·        Markendurchgänge Segment 1a                 (0 bis 2 Jahre)

·        Markendurchgänge Segment 1b                 (älter 2 Jahre bis 4 Jahre)

·        Markendurchgänge Segment 2                   (älter 4 Jahre bis 7 Jahre)

·        Markendurchgänge Segment 3a                 (älter 7 Jahre bis 11 Jahre)

·        Markendurchgänge Segment 3b                 (älter als 11 Jahre)

·        Kundendurchgänge Segment 1a                (0 bis 2 Jahre)

·        Kundendurchgänge Segment 1b                (älter 2 Jahre bis 4 Jahre)

·        Kundendurchgänge Segment 2                  (älter 4 Jahre bis 7 Jahre)

·        Kundendurchgänge Segment 3a                (älter 7 Jahre bis 11 Jahre)

·        Kundendurchgänge Segment 3b                (älter 11 Jahre)

·        Werkstattdurchgänge Segment 1a             (0 bis 2 Jahre)

·        Werkstattdurchgänge Segment 1b             (älter 2 Jahre bis 4 Jahre)

·        Werkstattdurchgänge Segment 2               (älter 4 Jahre bis 7 Jahre)

·        Werkstattdurchgänge Segment 3a             (älter 7 Jahre bis 11 Jahre)

·        Werkstattdurchgänge Segment 3b             (älter als 11 Jahre)

 

Beispiel:

Die Summe „Gesamt-Kundendurchgänge“ teilt sich ggf. in 3 Abteilungen auf und zuletzt in weitere 5 segmentierte Kundendurchgänge. Ändert man z.B. bei der Marke „VW“ die Kundendurchgänge, dann muss sich z.B. in der Abteilung „Allgemeine Reparatur“ die „Abteilungsdurchgänge VW PW“ erhöhen. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich unter Gesamtbetrieb die „Gesamt-Kundendurchgänge“ erhöhen.

Wichtig! Ändert man z.B. an einem Abteilungsdurchgang Daten, muss der darüber liegende Gesamtdurchgang, sowie der darunterliegende Markendurchgang angepasst werden.

 

Gesamtbetrieb:

Das Register „Gesamtbetrieb“ beinhaltet alle monatlich durchgeführten  Inspektionen,  Ölwechsel und Abgasuntersuchungen bzw. Abgaswartung usw.. Diese werden anhand des Belegzeilentexts differenziert. Kommt beispielsweise im Beleg eine Zeile mit dem Text „15000 Ölwechsel“ vor, so wird im Durchgang – Gesamtbetrieb – „Inspektion, Ölwechsel“ (GE05) um eins erhöht.

 

Markendurchgänge:

  • Für jede Marke gibt es ein eigenes Register mit Erträgen, Stunden und Segmenten. Differenzierung erfolgt über die Fahrzeugmarkenbezeichnung bzw. Chassisnummer.

 

Kennzas Kennzeichen

Bezeichnung WSCAR

Chassisnummer (beginnt mit:)

V

Volkswagen, VW

WVG, WVW, 1VW, 3VW, 9BW

C

Skoda

 

S

Seat

VSS

N

VWN, NFZ, Nutzfahrzeug

WV1, WV2

A

Audi

TRU, WAU

P

Porsche

WP0, WP1

*

Rest (Fremdmarken usw.)

 

        

  • Erträge aus Teilen bzw. Arbeiten werden unterteilt nach Kunden, Garantie oder Intern Belegen. Diese Unterscheidung geschieht anhand des Belegstatus. Beispiel: „AMAG-Garantie“, „AMAG-Interne Rechnung“ oder „AMAG-Rechnung“. Belege ohne Belegstatus werden als normale „AMAG-Rechnung“ gewertet.

 

  • Hakt man  an, werden alle 3 Abteilungen und sämtliche Marken angelegt, unabhängig ob Daten enthalten sind oder nicht. Nicht benötigte ist per X zu entfernen. Erhöht man in einer blanko Marke oder Abteilung einen Durchgang, muss dieser auch in der entsprechenden Abteilung bzw. Gesamtbetrieb erhöht werden. Kurz gesagt, manuell geänderte Daten jeglicher Form, müssen gültig sein.

 

//NT 01.10.2013 Start. Weiterführen…

Relevante Programmschritte bzw. Entscheidungsmatrizen:

Anzahl Serviceberater (GE03) errechnet sich aus der Summe aller Mitarbeiter bei denen im Hinweis einer der Begriffe Kundendienstberater, Kundendienst, Serviceberater, Serviceleiter, Service vorkommt.

 

Abteilung entstehen, sobald ein Mitarbeiter im Hinweis „Allgemeine Reparatur“, „Lackiererei“ oder „Spenglerei“ stehen hat und von ihm gestempelte Zeiten existieren.

//NT 01.10.2013 Ende

 

1.33.10.5     Was wird eigentlich an Kennzas übertragen.

Kennzas bekommt nur kumulierte Daten. Es  unterscheidet verschiedene Datentypen:

 

  • System Context: Enthält nicht veränderbare Informationen zum sendenden System.

 

  • User Context: Verantwortliche Person für Kennzas mit Loginname, Vor- und Nachname sowie Telefonnummer und Emailadresse.

 

  • Dealer Context: Enthält nicht veränderbare Informationen zum sendenden System.

 

  • Gesamtbetrieb: Enthält, grob gesagt, kumulierte Daten aus Abteilung(en) und Marke(n).

 

  • Abteilung 1 – 3: Enthält kumulierte Daten pro Abteilung „Allgemeine Reparatur“, „Lackiererei“ und „Spenglerei“ aus den einzelnen Marken.

 

  • Marke (V, C, S, N, A, P, *): Enthält kumulierte Daten pro Marke.

 

1.33.10.6     Beispiel einer Abteilungsmatrix

Kennzas verteilt Mitarbeiterstunden auf 3 Abteilungen. Die Zuordnung im Mitarbeiterhinweis, entscheidet in welcher Abteilung die Stunden gemeldet werden. Nachfolgend ein Beispiel dient zum Verständnis.

 

Beispielmatrix:

 

Mitarbeiter

Beruf (im Hinweis)

Abteilung (im Hinweis)

M1

Kundendienst

Allgemeine Reparatur

M2

Mechaniker

Karosserie

M3

Lehrling 2Lj. L2 Elektriker

Allgemeine Reparatur

M4

Lehrling L3 Mechatroniker

Allgemeine Reparatur

M5

Lehrling L4 Mechatroniker

Allgemeine Reparatur

 

Daraus ergibt sich folgende Abteilungsmatrix, anhand derer Stunden aufgeteilt werden:

 

Handwerker

Lehrling 1 + 2 Lj.

Lehrling 3 + 4 Lj.

 

M1

M3

M4, M5

Allgemeine Reparatur

-

-

-

Malerei

M2

-

-

Karosserie

 

Zeiten des Mitarbeiter M1, landen in Abteilung „Allgemeine Reparatur“ und unter Rubrik „Handwerker“. Zeiten des Auszubildenden M3, landet in Abteilung „Allgemeine Reparatur“ und unter Rubrik „Lehrling 1, 2“. Anhand dieser Matrix werden Zeiten kumuliert und verteilt. Die Beispielmatrix, zeigt wo gestempelte Zeiten hin gehen und dient ausschliesslich dem Verständnis.

1.33.10.7     Beschreibung der Datensätze

Dieses Kapitel beschreibt detailliert was in den einzelnen Datensätzen kumuliert wird. Quelle: Dokumentation AMAG.

 

Daten Gesamtbetrieb (GE)

 

Feldbezeichnung

Beschreibung

Quelle

GE01

Monat / Jahr

Diese Information wird vom System für die jeweilige Monatsmeldung geliefert.

Systemvorgabe

GE02

Betriebsnummer

Verwendet wir die bestehende 4-stellige von der AMAG (1-6999) vergebene Betriebsnummer, damit  die Daten dem entsprechenden  Betrieb zugeordnet werden können. Diese Nummer wird von SAP vorgegeben und ist in der PID-Datenbank hinterlegt.

Die Betriebsnummern werden pro Standort vergeben, unter der Voraussetzung, dass die DMS die Standorte trennen kann (bei mehreren Standorten). Ist dies nicht möglich, dann werden die Standorte zu einer Meldung zusammengefasst. Dies muss aber vermerkt werden.

Systemvorgabe

GE03

Anzahl Serviceberater  

Erfasst wird die Anzahl der Mitarbeiter, welche die Funktion als Serviceberater (Kundendienstberater) überwiegend (d.h. mehr als 51% der Arbeitszeit) oder ausschliesslich ausüben. Die Anzahl Serviceberater ist anteilsmässig zu erfassen, d.h. ist eine Person zu 60% als Serviceberater tätig, dann wird diese Person z.B. als 0.6 Serviceberater erfasst.

Die Anzahl der Serviceberater, die diese Funktion überwiegend oder ausschliesslich ausüben, sollte möglichst über eine Parametereinstellung des DMS erfasst werden. Die Zählung der Serviceberater in der Service-Monatsmeldung erfolgt grundsätzlich aus gesamtbetrieblicher Sicht. Die Serviceberater werden aus diesem Grund ausschliesslich im Gesamtbetrieb gemeldet. 

Mitarbeiterhinweis mit Servicebezeichnung usw.

GE04

Gesamtbetriebsdurchgänge 

Die Anzahl der Gesamtbetriebsdurchgänge wird aus der Summe der Markendurchgänge aller Marken ermittelt.

+ Markendurchgänge VWP
+ Markendurchgänge VWNF
+ Markendurchgänge Audi
+ Markendurchgänge Skoda
+ Markendurchgänge SEAT
+ Markendurchgänge Fremdmarken
= Gesamtbetriebsdurchgänge (Markendurchgänge Gesamt)

Für die Durchgangszählung gelten folgende Regeln:

  • Ein Durchgang ist immer ein Hauptauftrag (Ausnahme: Abteilungsdurchgang)
  • Mit einem Durchgang ist immer Arbeit verbunden
  • Alle Durchgänge werden grundsätzlich erst bei der Fakturierung gezählt. Dazu müssen alle Unteraufträge abgerechnet sein.
  • Stornierungen von fakturierten Hauptaufträgen reduzieren die Durchgänge.
  • Gutschriften, fakturierte T(eile)-Aufträge und bestandsneutrale Aufträge werden nicht als Durchgang gezählt.

Beispiel: Aufträge welche im Monat 1 fakturiert, im Monat 2 storniert und neu fakturiert werden folgendermassen gezählt:

  • Stornierungen reduzieren die Durchgänge, damit dürfte beim genannten Beispiel nur 1 Durchgang gezählt werden (2 Fakturen, 1 Storno).  In Monat 1 ein Durchgang, in Monat 2 kein Durchgang.
  • Für eine detaillierte Beschreibung der Durchgangszählung siehe auch Kapitel 6.15 „Begriffsdefinitionen“. 

Summer aller relevanten Belege. Kommt über die Zeiterfassung und daraus die gestempelten Belege.

GE05

davon: Inspektion, Ölwechsel 

Die Anzahl der Durchgänge für Inspektionen/Ölwechsel wird entsprechend der im Auftrag erfassten Arbeitspositionen ermittelt.

Neben dem Durchgang für die Inspektion bzw. den Ölwechsel  löst der Arbeitsvorgang in jedem Fall auch (zusätzlich) einen Durchgang in der Abteilung aus, in welcher die Arbeit zugeordnet wurde 

Summer aller Belege mit AWText „INSPEKTION“, „ÖLWECHSEL“ oder „OELWECHSEL“.

GE06

davon: Abgaswartung

Die Anzahl der Durchgänge für  Abgaswartungen wird entsprechend der im Auftrag erfassten Arbeitspositionen ermittelt. Neben dem Durchgang für die  Abgaswartung löst der Arbeitsvorgang in jedem Fall auch (zusätzlich) einen Durchgang in der Abteilung aus, in welcher die Arbeit zugeordnet wurde. 

Summer aller Belege mit AWText „ABGASWARTUNG“ oder „ABGASUNTERSUCHUNG“

GE07

davon:

Gesamt-Kunden-durchgänge 

Ein Kundendurchgang liegt vor,

  • wenn der Auftrag bei der Anlage nicht als Teile-Auftrag definiert wird
  • wenn das Fahrzeug auf der Rechnung ein Kundenfahrzeug ist und
  • wenn der Rechnungsempfänger ein Kunde ist (Kunden sind z.B. auch  Leasing- & Versicherungsgesellschaften, Hersteller als Garantie- & Kulanzgeber)

Die Anzahl der Gesamt-Kundendurchgänge wird aus der Summe der Kundendurchgänge aller Marken ermittelt.

+ Kundendurchgänge VWP
+ Kundendurchgänge VWNF
+ Kundendurchgänge Audi
+ Kundendurchgänge Skoda
+ Kundendurchgänge SEAT
+ Kundendurchgänge Fremdmarken
= Gesamt-Kundendurchgänge

Summer aller relevanten Belege ohne Belegstatus intern. Keine Handelsbelege.

GE08

davon: Gesamt-Werkstatt-durchgänge 

Ein Werkstattdurchgang liegt vor, wenn die Rechnung mindestens eine eigene Werkstattleistung enthält.

Die Anzahl der Gesamt-Werkstattdurchgänge wird aus der Summe der Werkstattdurchgänge aller Marken ermittelt.

+ Werkstattdurchgänge VWP
+ Werkstattdurchgänge VWNF
+ Werkstattdurchgänge Audi
+ Werkstattdurchgänge Skoda
+ Werkstattdurchgänge SEAT
+ Werkstattdurchgänge Fremdmarken
= Gesamt-Werkstattdurchgänge

Summe aller relevanten Belege mit Arbeiten.

GE09

Erlös Original Teile für internen Gebrauch 

Brutto-Erlöse oder Teilekosten für Original Teile (ohne Zubehör) aus der Verrechnung von internen Lieferungen zu  an anderen Abteilungen - oder für die Gebrauchtwagenaufbereitung - , z.B. : Teile, die bei der Instandsetzung von Gebrauchtfahrzeugen eingebaut wurden.

Originalteile werden mit dem Markenzeichen des Fahrzeugherstellers vertrieben. 

Summe aller Teile aus relevanten Belegen mit Belegstatus intern.

GE10

Erlös Original Teile für Garantie und Kulanz 

Brutto-Erlöse aus dem Verkauf von Original Teilen, die bei Garantie- und Kulanzarbeiten anfallen. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem vergüteten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.  

Summe aller Teile aus relevanten Garantiebelegen.

GE11

Erlös Original Teile an Endabnehmer Einzelkunde über Werkstatt 

Brutto- Erlöse aus dem Verkauf von Original Teilen an Einzelkunden, die in der eigenen Werkstatt in Kundenfahrzeugen eingebaut wurden. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl Mwst. vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Teile die für Garantie eingebaut werden, werden nicht gezählt. 

Summe aller Teile aus Kundenbelegen.

GE12

Erlös Original Teile an Endabnehmer Einzelkunde über Theke 

Brutto-Erlöse aus dem Thekenverkauf von Original Teilen, die an Endverbraucher (Do it yourself, Thekengeschäft) geliefert werden. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

 

Summe aller Teile aus Quittungen und Kassenquittungen.

GE13

Erlös Original Teile an Endabnehmer Grosskunden, Flottenkunden und NORA über Werkstatt oder Theke 

Brutto-Erlöse für alle Originalteile an Endabnehmer Grosskunden, Taxi- und Mietwagenunternehmen, Leasinggesellschaftern sowie Fahrschulen, eigene Betriebsangehörige und für Reparaturen beamteneigener Fahrzeuge (NORA-Geschäft) über den Einbau in der eigenen Werkstatt oder Thekenverkauf. Zubehör wird nicht berücksichtigt.

Die Erlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen. 

Summe aller AMAG-Teile an Flottenkunden. Flottenkunden sind Kunden mit einem aktiven Kundencode deren Bezeichnung „Flottenkunde“ ist.

GE14

Erlös Original Teile an Händler  und andere Werkstätten (Konzern und Fremdgaragen) über Werkstatt oder Theke 

Brutto-Erlöse aus dem Verkauf von Original Teilen, die an unabhängige und Amag eigene Händler und –Werkstätten,  die einen Servicepartner-Vertrag von den Marken (und/oder) Audi, VW, VWN, Skoda, SEAT, (Porsche) haben, geliefert werden. Darunter gehören auch die Lieferungen an die Werkstätten der Marken Bentley, Lamborghini und Bugatti.

Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Kann derzeit nicht vom WSCAR erfasst werden und muss ggf. manuell eingetragen werden.

GE15

Erlös Original Zubehör über Werkstatt und Theke 

Brutto-Erlöse aus dem Verkauf von Original Zubehör. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Originalzubehör wird mit dem Markenzeichen des Fahrzeugherstellers vertrieben.

Hinweis: Bei Skoda und SEAT ist Zubehör den OT zugeordnet, d.h. es besteht keine Trennung; auch vom Werk nicht.

Kann derzeit nicht vom WSCAR erfasst werden und muss ggf. manuell eingetragen werden.

GE16

Erlös Handelszubehör an Endabnehmer (Einzel- und Grosskunde) und an Wiederverkäufer 

Brutto-Erlöse für den Verkauf von Zubehör, welches über die AMAG-Organisation bezogen wird, aber nicht Original Zubehör ist, an die Endkunden. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Beispiele für Handelszubehör:  BBS (Alufelgen), Standheizung (Webasto)

Kann derzeit nicht vom WSCAR erfasst werden und muss ggf. manuell eingetragen werden.

GE17

Erlös Reifen (über Depot bezogen und Fremdreifen) an Endabnehmer (Einzel- und Grosskunde), Garantie und intern 

Brutto-Erlöse aus dem Verkauf von Reifen an Kunden, Garantie oder intern, unabhängig davon, ob  sie von der AMAG  oder von anderen Lieferanten bezogen wurden. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Summe aller Materialzeilen mit dem Ertragskonto für Reifen.

GE18

Erlös sonstige Teile, Zubehör, Lackiermaterial, Schmierstoffe etc. aus Fremdbezug 

Brutto-Erlöse aus dem Verkauf von sonstigen Teilen und Zubehör, Lackiermaterial, Schmierstoffe etc. an Kunde, Garantie oder intern, die nicht von der AMAG , sondern von anderen Lieferanten bezogen wurden. Die Verkaufserlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Beispiel Geschäftsvorfall: z.B. Bosch-Zündkerzen direkt bei Bosch gekauft.

Summe aller Materialzeilen mit dem Ertragskonto für Lackierei.

Keine Reifen, kein Klein- & Reinigungsmaterial, keine Garantien usw.. Nur Teile welche nicht von der AMAG stammen. Können wir nur anhand des Material Markencode bestimmen oder manuelle Teile.

GE19

Erlös für Fremdleistungen 

Bruttoerlöse aus dem Verkauf von Fremdleistungen (z.B. Spenglerei, Malerei) an Kunde, Garantie und intern. Die Erlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Unter Fremdleistungen sind all diejenigen Leistungen zu sehen, die von anderen Betrieben für den Servicepartner erbracht und dem Kunden weiterverrechnet werden.

Beispiel für eine Geschäftsvorfall: Sattlerarbeiten durch ein anderes Unternehmen. 

Summe aller AW ohne Markencode AMAG.

GE20

Sonstige Erlöse 

Unter sonstige Erlösen sind all diejenigen Brutto-Erlöse für Kunde, Garantie und intern zu erfassen, die nicht direkt mit dem Kerngeschäft, d.h. der Arbeit am Auto  (Reparatur, Wartung, Service, usw) anfallen.

Darunter fallen z.B. 

  • Erlöse aus nicht zuteilbaren Dienstleistungen
  • Verkaufserlöse aus selbst erstellten Gutachten
  • Verkauf von Autobahnvignetten usw.
  • Verrechnung von MFK-Gebühren aus MFK-Vorführungen für den Kunden
  • Erlöse aus Vermietung von Ersatzwagen
  • Erlöse aus Abschleppdiensten für Kunden
  • Waschanlage und Reinigung  ( Fahrzeuge und Arbeit)
  • Sonstige Erlöse, die nicht durch die Lohnerlöse erfasst sind.

Die Erlöse ergeben sich aus dem fakturierten Preis exkl. Mwst vor Abzug eventueller Erlösschmälerungen.

Im WSCAR analog zu GE18

GE21

Erlösschmälerung durch Rabatte, Skonti etc. auf Original Teile und Zubehör sowie Handelszubehör und sonstige Teile (NORA) 

Beinhaltet sämtliche Nachlässe auf Originalteile und Zubehör sowie Handelszubehör und sonstige Teile für Verkäufe an fremde Werkstätten, Tankstellen, Wagenparkbesitzer, Taxi- und Mietwagenunternehmen sowie Fahrschulen und andere Grosskunden. Es werden nur die Erlösschmälerungen erfasst, die auch in der DMS bzw. auf der Rechnung ausgewiesen werden (z.B. werden Skonti nicht erfasst, die nachträglich abgezogen werden und nur in der FIBU erkennbar sind). 

Relevante Belegzeilen mit Rabatt. Summe des Rabatts.

GE22

Verrechnungsspanne Original Teile bei Garantie 

Die Verrechnungsspanne berechnet sich aus der Verrechnungsdifferenz zwischen der „Unverbindlichen Preisempfehlung“ (UPE) und dem vom Hersteller vergüteten Preis bei Garantiefällen. 

Nicht in WSDL vorhanden. Wird von der AMAG abgefüllt.

GE23

Sonstige Erlösschmälerung auf den Lohnerlös 

Umfasst Erlösschmälerungen auf den Lohnerlös. Zum Beispiel durch besondere Aktionen, Stammkundenrabatte etc. Beispiel: 10% Nachlass auf die Arbeitsleistung für einen besonders treuen Kunden.

Summe des Rabatts auf Arbeit aller relevanten Belegzeilen.

 

Daten Abteilung (AB)

 

Feldbezeichnung

Beschreibung

Quelle

AB01

Monat / Jahr 

Diese Information wird vom System für die jeweilige Monatsmeldung geliefert. 

Systemvorgabe

AB02

Abteilungs-kennzeichen 

1 Allgemeine Reparatur, 2 Malerei (Lackiererei), 3 Spenglerei (Karosserie)

Ist entweder 1, 2 oder 3 je nachdem welcher Abteilung ein Mitarbeiter im Hinweis zugeordnet wurde.

AB03

Betriebsnummer

Siehe GE 02. 

Systemvorgabe

AB04

Produktivanteil Handwerker

(ohne Lehrlinge) 

Anzahl aller 'produktiv' tätigen Werkstattmitarbeiter, Werkstatt-/ Serviceleiter (Mechaniker/ Elektriker/Maler/Spengler/Sattler ) in überwiegend produktiver Funktion, ohne Lagerpersonal, Administration und Auszubildende.

'Produktiv' ist in dieser Definition als mechanische/elektrische Reparaturtätigkeit zu sehen. Die Anzahl Mitarbeitenden entspricht den Stellenprozenten (z.B. 250% = 2.5 MA).

Mit der Anzahl der Handwerker wird das produktive Service-Personal ohne Auszubildende gemeldet. In der allg. Reparatur wird das Werkstattpersonal (Mechaniker,  Mechatroniker, Service-Techniker, Elektriker) gezählt - ohne Lackierer / Lackiervorbereiter, Spenglereibauer, Mechaniker für Spenglerei. Der Werkstattchef wird mit einem Produktivanteil gerechnet.

Falls keine separaten Monatsmeldungen für Malerei und Spenglerei erstellt werden, fliessen diese Handwerker in die Meldung der Allgemeinen Reparatur ein.

  • Handwerker in der Werkstatt = Mechaniker, prod Anteil Werkstatt-Chef, Elektriker
  • Spenglerei und Malerei werden nur gezählt wenn mindestens 100% der tätigen Person der Abteilung zugeordnet ist.
  • Falls eine Person zusammengefasst zu 100% für die Malerei und der Spenglerei tätig ist (d.h. kein % für Rep.), dann wieder diese Person entweder der Malerei oder Spenglerei zugeordnet. Die Entscheidung dazu liegt beim Servicepartner. Falls dies nicht der Fall ist gehen die Prozente in die Werkstatt.

Die Anzahl der Handwerker für die Service-Monatsmeldung wird automatisch aus dem DMS übernommen (Mitarbeiter werden in der DMS angelegt). Handwerker, die langfristig im Krankenstand sind, müssen nach 6 Wochen auf einen inaktiven Status gesetzt werden.

Abweichend zu der Service-Jahresmeldung besteht bei der Service-Monatsmeldung die Möglichkeit, die Handwerker mit einem Produktivitätsfaktor zu bewerten.  

Summe aller Handwerker / Mitarbeiter welcher einer der Abteilung aus AB02 zugewiesen und nicht als Lehrling (L1, L2, L3 oder L4) definiert ist.

AB40

Anzahl Köpfe Handwerker (ohne Lehrlinge) 

Die Anzahl Köpfe muss der Anzahl Handwerker - gerundet auf die nächste Ganzzahl - entsprechen.

Beispiel: Arbeiten zwei Handwerker (à 100%) und ein Werkstatt-Chef (à 50%), sind dies 250 Stellenprozent.
In dem neu zu definierenden Feld sollen aber die 3 Köpfe ausgegeben werden, welche hier
betroffen sind.

Ganzzahl aus AB04.

AB05

Anzahl Lehrlinge 1 und 2. Lehrjahr 

Die technischen Lehrlinge im 1. und 2.  Lehrjahr werden zusammen erfasst. (In den KENNZAS Reports wird die Anzahl Lehrlinge in einem Produktivitätsfaktor berücksichtigt.) 

Summe aller Mitarbeiter welcher einer der Abteilung aus AB02 zugewiesen und als Lehrling (L1, L2) definiert ist.

AB06

Anzahl Lehrlinge 3 und 4. Lehrjahr 

Die technischen Lehrlinge im 3. und 4. Lehrjahr werden zusammen erfasst. (In den KENNZAS Reports wird die Anzahl Lehrlinge in einem Produktivitätsfaktor berücksichtigt.)

Summe aller Mitarbeiter welcher einer der Abteilung aus AB02 zugewiesen und als Lehrling (L3, L4) definiert ist.

AB07

Gesamtstunden Handwerker (bezahlte Stunden)

Mit den Gesamtstunden werden die effektiv an die Produktivkräfte (ohne Lehrlinge) bezahlten Stunden gemäss Arbeitsvertrag erfasst. Hinzu kommen ebenfalls die geleisteten Überstunden.

Summe aller gestempelten Zeiten aller Mitarbeiter ausser Lehrlinge.

AB08

Anwesenheitsstunden Handwerker 

Die Anwesenheitsstunden sind die Summe aller Stunden aus den Auftragsarten Kunden, Garantie und Intern sowie W1 bis W4 (siehe dazu Kapitel 6.4 ff. Zeiterfassung und Zeitarten).

Anwesenheit und Abwesenheit wird vom Arbeitsplatz (und nicht vom Betrieb) definiert. Danach sind Zeiten, die Handwerker bzw. Auszubildende für Kunden-, Garantie oder Interne Aufträge verfügbar sind, Anwesenheitszeiten; die übrigen Zeiten sind Abwesenheitszeiten (z. B. auch Meister-Vertretung)..

Beispiel:

Ein Handwerker arbeitet 70 % seiner Zeit als Mechaniker in der Allgemeinen Reparatur und
30 % seiner Zeit als Werkstattmeister. Damit ist er zwar 100 % seiner Zeit im Betrieb anwesend aber nur 70 % am Arbeitsplatz in der Allgemeinen Reparatur.

Summe gestempelter Zeiten aller Mitarbeiter ohne Lehrlinge im relevanten Monat.

AB09

Unproduktive Stunden Handwerker 

Erfasst werden die unproduktiven Stunden der Produktivkräfte (siehe Übersicht AB 07). Dies umfasst neben den offiziellen W1-W4 Stunden auch die durch den Betrieb zusätzlich definierten unproduktiven Stunden.

Summe aller gestempelten Zeiten ohne Lehrlinge welche unter allgemeinen Arbeiten als unproduktiv definiert wurde.

AB10

Ist-Produktivstunden Handwerker 

Anzahl der Stunden, die die Handwerker für die Bearbeitung von Kunden-, Garantie-, Servicepakete und Internen Aufträge benötigt bzw. aufgewendet und effektiv gestempelt haben 

Summe aller gestempelten Auftragszeiten ohne Lehrlinge.

AB11

Geleistete Stunden Handwerker 

Umfasst alle nach AP Vorgabezeiten sowie berechtigter AZ-Positionen (Aufwandzeiten) verrechnete und nicht verrechnete K, G, I Stunden der Produktivkräfte.

Die Geleisteten Stunden werden aus dem DMS (Zeiterfassung) übernommen und alle Zeiteinheiten der sowohl schon fakturierten als auch der noch offenen Aufträge (Kunde, Garantie und Intern) werden erfasst. Daraus können sich Differenzen zwischen der Summe der Geleisteten Stunden aus den Abteilungen und der Summe der Verkauften Stunden aus den Marken ergeben.

Arbeiten mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen am gleichen Fahrzeug, dann werden die geleisteten Stunden nach folgender Regel zugeordnet: siehe dazu AB 26.

 

AB12

Geleistete Stunden Lehrlinge 1. und 2. Lehrjahr 

Umfasst alle geleisteten Stunden (nach Vorgabezeiten, siehe oben) der Lehrlinge im  1. und 2. Lehrjahr. Die Geleisteten Stunden werden aus dem DMS übernommen und alle Zeiteinheiten der sowohl schon fakturierten als auch der noch offenen Aufträge Kunde, Garantie und Intern) werden erfasst. Daraus können sich Differenzen zwischen der Summe der Geleisteten Stunden aus den Abteilungen und der Summe der Verkauften Stunden aus den Marken ergeben.

Arbeiten mehrere Lehrlinge aus verschiedenen Abteilungen am gleichen Fahrzeug, dann werden die geleisteten Stunden nach folgender Regel zugeordnet: siehe dazu AB 26. 

 

AB13

Gesamtstunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr 

Für die Auszubildenden im 3. und 4. Jahr werden die Gesamtstunden,  Anwesenheitsstunden, und geleisteten Stunden erfasst.

Da Auszubildende die Leistung der Mechaniker noch nicht erbringen können, werden ihre Zeiten bei selbständiger Arbeit auf einen bestimmten Faktor reduziert; dieser Faktor beträgt für das 3. und 4. Lehrjahr  =  0,5

Arbeitet ein Auszubildender selbständig an einer Arbeits-Position (manuelle Zeit, ohne Vorgabezeit), wird die produktive Zeit des Auszubildenden mit diesem Faktor multipliziert. Beispiel:

Ein Auszubildender im 3. Jahr benötigt für eine Arbeits-Position 320 ZE (Zeiteinheiten):

320 ZE x 0,5  =  160  ZE (Verkaufte Stunden). 

Summe gestempelter Zeiten aller Lehrlinge im relevanten Monat.

AB14

Anwesenheitsstunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr 

Siehe oben AB 08. Für die Lehrlinge gilt dasselbe.

 

AB15

Unproduktive Stunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr 

Siehe oben AB 09. Für die Lehrlinge gilt dasselbe. 

Summe aller gestempelten Zeiten welche unter allgemeinen Arbeiten als unproduktiv definiert wurde.

AB16

Ist-Produktivstunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr 

Anzahl der Stunden, die die Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr für die Bearbeitung von Kunden-, Garantie-,  Servicepakete und Internen Aufträge benötigt bzw. aufgewendet und effektiv gestempelt haben 

Summe aller gestempelten Auftragszeiten.

AB17

Geleistete Stunden Lehrlinge 3. und 4. Lehrjahr 

Umfasst alle geleisteten Stunden (nach Vorgabezeiten) der Lehrlinge im  3. und 4. Lehrjahr. Die Geleisteten Stunden werden aus dem DMS übernommen und alle Zeiteinheiten der sowohl schon fakturierten als auch der noch offenen Aufträge (K, I, und G) werden erfasst. Daraus können sich Differenzen zwischen der Summe der Geleisteten Stunden aus den Abteilungen und der Summe der Verkauften Stunden aus den Marken ergeben.

Arbeiten mehrere Lehrlinge aus verschiedenen Abteilungen am gleichen Fahrzeug, dann werden die geleisteten Stunden nach folgender Regel zugeordnet: siehe dazu AB 26. 

 

AB18

Abteilungsdurchgänge Gesamt 

Ein Auftrag auf der eine Arbeitsposition steht, ist ein Durchgang der Abteilung.

Die Abteilungsdurchgänge werden pro Abteilung gezählt. Sie entstehen über die der Abteilung zugeordneten Handwerker. Arbeiten mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen am gleichen Fahrzeug, dann wird für jede Abteilung ein Durchgang gezählt.

Abteilungsdurchgänge aus Werkstatt, Malerei und Spenglerei dürfen, um eine mögliche Mehrfachzählung zu vermeiden, nicht addiert werden. Als Kennzahl können sie deshalb nur innerhalb der einzelnen Abteilung herangezogen werden. 

Zu jeder der 3 Abteilungen, sämtliche Belege auf die gestempelt wurde kontrollieren ob es sich um einer der Volkswagenmarken handelt. Falls ja, erhöht sich AB18 um einen Durchgang.

AB19

davon: Abteilungsdurchgänge VWPW

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke VWPW richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind (in der jeweiligen DMS hinterlegter eigener Fahrzeugcode). 

Analog AB18, nur zu Belegen mit VW Pkw.

AB20

davon: Abteilungsdurchgänge Audi

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke Audi richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind (in der jeweiligen DMS hinterlegter eigener Fahrzeugcode. 

Analog AB18, nur zu Belegen mit Audi.

AB21

davon: Abteilungsdurchgänge VWNF 

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke VWNF richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind (in der jeweiligen DMS hinterlegter eigener Fahrzeugcode). 

Analog AB18, nur zu Belegen mit VW Nutzfahrzeuge.

AB22

davon: Abteilungsdurchgänge Skoda 

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke Skoda richtet sich nach dem Typ-/Modell-schlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind (in der jeweiligen DMS hinterlegter eigener Fahrzeugcode).

Analog AB18, nur zu Belegen mit Skoda.

AB23

davon: Abteilungsdurchgänge  SEAT 

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke SEAT richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind (in der jeweiligen DMS hinterlegter eigener Fahrzeugcode). 

Analog AB18, nur zu Belegen mit SEAT.

AB24

davon: Abteilungsdurchgänge Porsche (Reservefeld) 

Die Zuordnung des Durchgangs zu der Marke Porsche richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind. 

Analog AB18, nur zu Belegen mit Porsche.

AB25

davon: Abteilungsdurchgänge Fremdmarken 

Die Zuordnung des Durchgangs zu Fremdmarken richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind. Ist keine Zuordnung auf eine Konzernmarke möglich, dann wir der Durchgang als Fremdmarke gezählt. 

Analog AB18, nur zu Belegen mit Marken welche nicht zur Volkswagen Gruppe gehört.

AB26

Lohnerlös (netto) 

Der Lohnerlös ergibt sich aus der Summe:

  • Lohnerlöse aus dem Verkauf von Reparaturarbeiten. Die Erlöse ergeben sich aus der Multiplikation der Zeiteinheiten mit dem Verrechnungslohn
  • Lohnerlöse aus Reparaturarbeiten für Garantien. Die Erlöse ergeben sich aus dem mit dem Hersteller vereinbarten Std.-Verrechnungssatz
  • Lohnerlöse aus Reparaturarbeiten, die innerbetrieblich für andere Abteilungen erstellt wurden.

Wenn keine separate Meldung für die Malerei und/oder Spenglerei erfasst wird, werden die Lohnerlöse der entsprechenden Kostenstellen der Allgemeinen Reparatur zugeordnet.

Arbeiten mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen am gleichen Fahrzeug, dann werden die Lohnerlöse nach folgender Regel zugeordnet:

Die Lohnerlöse werden  linear anhand der Sollarbeitszeit des jeweiligen Mitarbeiters verteilt. Die Sollarbeitszeit pro Mitarbeiter wiederum wird linear anhand der Ist-Produktivzeit des Mitarbeiters verteilt.

Die Berechnung hierzu lautet wie folgt:  

Gesamt-Sollarbeitszeit des Auftrages  (gemäss Vorgabezeiten) / die insgesamt auf den Auftrag gestempelten Ist-Produktivstunden  * gestempelten Ist-Produktivstunden des jeweiligen Mitarbeiters.

Gestempelte Belegzeiten zu allen Mitarbeitern einer Abteilung. Anschliessend die Summe aller Arbeiten.

AB27

(Kalkulierter) Verrechnungssatz (VS) 

Für die Service-Monatsmeldung ist der kalkulierte Verrechnungssatz (VS) je Abteilung entsprechend der Wertigkeit der jeweiligen Abteilungs-Arbeiten zu erfassen. Demnach ist für die Allgemeine Reparatur der VS 2, für Spenglerei und Malerei der VS 3 einzutragen. Es handelt sich um den monatlich gemeldeten Durchschnittswert der geplanten  Verrechnungssätze je Abteilung (gemäss Planung des Servicepartners).

Ein entsprechendes Eingabefeld für die manuelle Eingabe ist vorzusehen.

Durchschnitt verrechneter Stundenansätze. Beispiel: Belege mit Stundenansatz 135 und 165 ergibt einen AB27 Wert von einem Stundenansatz mit 150. Ggf. müsste der durchschnittliche Stundenansatz manuell angepasst werden.

 

Datensätze Marke (MA)

 

Feldbezeichnung

Beschreibung

Quelle

MA01

Monat / Jahr 

Diese Information wird vom System für die jeweilige Monatsmeldung geliefert. 

Systemvorgabe

MA02

Markenkennzeichen 

V=VW, A = Audi, N = VWNF, C = Skoda, S = SEAT, P = Porsche, *= Fremdmarken 

Systemvorgabe

MA03

Betriebsnummer 

Verwendet wird die bestehende 4-stellige von der AMAG (1-6999) vergebene Betriebsnummer, damit  die Daten dem entsprechenden  Betrieb zugeordnet werden können. Diese Nummer wird von SAP vorgegeben und ist in der PID-Datenbank hinterlegt. 

Systemvorgabe

MA04

Verkaufte Stunden Gesamt

Beinhaltet die Summe aller fakturierten Stunden (gemäss Vorgabezeit) bezogen auf den eigenen Servicebetrieb (Kunde, Garantie, Servicepakete, Kulanz, intern) ohne Fremdvergabe.

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Damit werden aus den geleisteten Stunden aus den Abteilung(en) die verkauften Stunden in der Marke.

Bei DMS’, welche intern nicht fakturieren, werden die effektiv geleisteten Stunden ausgewiesen.

Nicht in WSDL vorhanden. Wird von der AMAG abgefüllt.

 

 

 

MA05

Davon verkaufte Stunden Kunde 

Darunter sind die verkauften Stunden zuzuordnen, die an externen Kunden fakturiert wurden (ohne Garantie, intern und ASSP/VSSP/NSSP). 

Summe aller verkauften Stunden aus Belegen an Kunden.

MA06

Davon verkaufte Stunden Garantie 

Darunter sind die verkauften Stunden zuzuordnen, die der Garantie belastet werden.

Exklusiv  ASSP / VSSP / NSSP (in SAGA2-Abwicklung abgehandelt, aber im eigentlichen Sinn externer Umsatz!)

Summe aller verkauften Stunden aus Belegen welche den Status AMAG-Garantie fakturiert wurde.

MA07

Davon verkaufte Stunden Servicepakete 

Darunter sind die verkauften Stunden zuzuordnen, die im Rahmen von Servicepaketen (ASSP / VSSP / NSSP) der AMAG belastet werden. 

Hinweis: Zur Zeit können diese Daten aus SAGA/2 gezogen, dem Betrieb zugeordnet und ins PADIS eingelesen werden. Es ist aber im Modul KENNZAS ein solcher Datensatz vorzusehen.

Kann derzeit nicht im WSCAR abgebildet werden.

MA08

Davon verkaufte Stunden Intern 

Darunter sind die auf interne Aufträge verkauften Stunden zuzuordnen.

Ein Interner Auftrag wird dann erstellt, wenn Arbeiten/Leistungen für andere Abteilungen des eigenen Betriebes erbracht werden. Belastet wird die auftraggebende Kostenstelle. (z.B. bei Übergabedurchsichten, Entkonservierungen, Aufbereiten von Gebrauchtwagen u.ä.) Beispiel: Reparatur, Unterhalt und Aufbereitung von Gebrauchtwagen.

Summe aller verkauften Stunden aus Belegen welche intern fakturiert wurde.

MA09

Verkaufte Stunden Segment 1a 

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Die Segmentzuordnung erfolgt mittels dem Zulassungsdatum des Fahrzeuges und dem Fakturadatum, die im Auftrag aufgeführt sind. Segment 1a umfasst die Fahrzeuge bis 2 Jahre alt. 

Summe sämtlicher Arbeiten aus fakturierten Belege bei denen das Fahrzeug nicht älter ist als 2 Jahre. Dabei ist es egal ob es sich um Garantien handelt oder nicht.

MA10

Verkaufte Stunden Segment 1b 

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Die Segmentzuordnung erfolgt mittels dem Zulassungsdatum des Fahrzeuges und dem Fakturadatum, die im Auftrag aufgeführt sind.

Segment 1b umfasst die Fahrzeuge älter 2 Jahre bis 4 Jahre alt. 

Wie MA09, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 2 bis 4 Jahren.

MA11

Verkaufte Stunden Segment 2 

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Die Segmentzuordnung erfolgt mittels dem Zulassungsdatum des Fahrzeuges und dem Fakturadatum, die im Auftrag aufgeführt sind.

Segment 2 umfasst die Fahrzeuge älter 4 Jahre bis 7 Jahre alt. 

Wie MA09, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 4 bis 7 Jahren.

MA12

Verkaufte Stunden Segment 3a 

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Die Segmentzuordnung erfolgt mittels dem Zulassungsdatum des Fahrzeuges und dem Fakturadatum, die im Auftrag aufgeführt sind.

Segment 3a umfasst die Fahrzeuge älter 7 Jahre bis 11 Jahre. 

Wie MA09, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 7 bis 11 Jahren.

MA13

Verkaufte Stunden Segment 3b 

Die Verkauften Stunden werden nach vollständiger Fakturierung des Auftrages erfasst (auch alle Unteraufträge müssen komplett abgerechnet werden). Die Segmentzuordnung erfolgt mittels dem Zulassungsdatum des Fahrzeuges und dem Fakturadatum, die im Auftrag aufgeführt sind.

Segment 3b umfasst die Fahrzeuge älter 11 Jahre. 

Wie MA09, ausschliesslich für Fahrzeuge ab 11 Jahren.

MA14

Markendurchgänge Gesamt 

Die Zuordnung des Durchgangs zu der jeweiligen Marke richtet sich nach dem Typ-/Modellschlüssel und nach der Fahrgestellnummer, die im Auftrag hinterlegt sind.

Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in einer Marke verursachen. Die Markendurchgänge werden pro Auftrag mit zugeordnetem Fahrzeug gezählt.

Markendurchgänge je Marke :

Die Anzahl der Markendurchgänge wird ermittelt über die Summe von Kunden- Garantie- und Internen Durchgängen bzw. über die Summe von Werkstatt- und Sonstigen Durchgängen:

    Kundendurchgänge VWP    (bzw. andere Marken)
+  Garantie/ Interne Durchgänge VWP   (bzw. andere Marken) 

oder

   Werkstattdurchgänge VWP   (bzw. andere Marken)
+ Sonstige Durchgänge VWP  (bzw. andere Marken) 

Nicht in WSDL vorhanden. Wird von der AMAG abgefüllt.

 

MA15

Markendurchgänge Segment 1a 

Segment 1a umfasst die Fahrzeuge bis 2 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Summe relevanter Belege bei denen das Fahrzeug nicht älter als 2 Jahre ist.

MA16

Markendurchgänge Segment 1b 

Segment 1b umfasst die Fahrzeuge älter 2 Jahre bis 4 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA15, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 2 bis 4 Jahren.

MA17

Markendurchgänge Segment 2 

Segment 2 umfasst die Fahrzeuge älter 4 Jahre bis 7 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA15, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 4 bis 7 Jahren.

MA18

Markendurchgänge Segment 3a 

Segment 3a umfasst die Fahrzeuge älter 7 Jahre bis 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA15, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 7 bis 11 Jahren.

MA19

Markendurchgänge Segment 3b 

Segment 3b umfasst die Fahrzeuge älter 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA15, ausschliesslich für Fahrzeuge ab 11 Jahren.

MA20

Kundendurchgänge Gesamt 

Ein Kundendurchgang liegt vor,

1.     wenn der Auftrag bei der Anlage nicht als Teileauftrag definiert wird

2.     wenn das Fahrzeug auf der Rechnung ein Kundenfahrzeug ist und

3.     wenn der Rechnungsempfänger ein Kunde ist (Kunden sind z.B. auch  Leasing- und Versicherungsgesellschaften, Hersteller als Garantie- und Kulanzgeber)

Ein Kundendurchgang ist dementsprechend immer gleichzeitig entweder ein Werkstattdurchgang oder ein Sonstiger Durchgang.

Die Kundendurchgänge werden nach der vollständigen Fakturierung des Auftrages erfasst.

Nicht in WSDL vorhanden. Wird von der AMAG abgefüllt.

 

MA21

Kundendurchgänge Segment 1a 

Segment 1a umfasst die Fahrzeuge bis 2 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Summe relevanter Kundenbelege bei denen das Fahrzeug nicht älter als 2 Jahre ist. Kundendurchgänge sind alle Belege bei denen der Belegstatus nicht Intern ist.

MA22

Kundendurchgänge Segment 1b 

Segment 1b umfasst die Fahrzeuge älter 2 Jahre bis 4 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA21, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 2 bis 4 Jahren.

MA23

Kundendurchgänge Segment 2 

Segment 2 umfasst die Fahrzeuge älter 4 Jahre bis 7 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA21, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 4 bis 7 Jahren.

MA24

Kundendurchgänge Segment 3a  

Segment 3a umfasst die Fahrzeuge älter 7 Jahre bis 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen.

Wie MA21, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 7 bis 11 Jahren.

MA25

Kundendurchgänge Segment 3b 

Segment 3b umfasst die Fahrzeuge älter 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA21, ausschliesslich für Fahrzeuge ab 11 Jahren.

MA26

Werkstattdurchgänge Gesamt 

Ein Werkstattdurchgang liegt vor, wenn die Rechnung mindestens eine eigene Werkstattleistung enthält. Die Werkstattdurchgänge werden nach der vollständigen Fakturierung des Auftrages erfasst.

Ein Werkstattdurchgang ist dementsprechend immer gleichzeitig entweder ein Kundendurchgang (Kunde, Garantie) oder ein Interner Durchgang. Sobald die Rechnung auch nur eine eigene Werkstattleistung (d.h. in der Werkstatt erbrachte Leistung) enthält, wird der Durchgang nicht mehr als Sonstiger Durchgang, sondern als Werkstattdurchgang erfasst. 

Nicht in WSDL vorhanden. Wird von der AMAG abgefüllt.

MA27

Werkstattdurchgänge Segment 1a 

Segment 1a umfasst die Fahrzeuge bis 2 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Summe relevanter Belege bei denen das Fahrzeug nicht älter als 2 Jahre ist. Werkstattdurchgänge sind alle Belege bei denen Arbeit fakturiert wurde.

MA28

Werkstattdurchgänge Segment 1b 

Segment 1b umfasst die Fahrzeuge älter 2 Jahre bis 4 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen.

Wie MA27, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 2 bis 4 Jahren.

MA29

Werkstattdurchgänge Segment 2 

Segment 2 umfasst die Fahrzeuge älter 4 Jahre bis 7 Jahre alt.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA27, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 4 bis 7 Jahren.

MA30

Werkstattdurchgänge Segment 3a

Segment 3a umfasst die Fahrzeuge älter 7 Jahre bis 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA27, ausschliesslich für Fahrzeuge zwischen einem Alter von 7 bis 11 Jahren.

MA31

Werkstattdurchgänge Segment 3b 

Segment 3b umfasst die Fahrzeuge älter 11 Jahre.

Die Zuordnung des Durchgangs zu dem Segment richtet sich nach dem Alter (Zulassungsdatum bzw. Auslieferungsdatum) des Fahrzeuges. Jedes Fahrzeug kann immer nur einen Durchgang in den Segmenten 1a, 1b, 2, 3a  oder 3b verursachen. 

Wie MA27, ausschliesslic