Aktualisiert: 17.09.2013 08:14

1  Fakturierung

1.1  Einleitung

 

Mit der Fakturierung können Belege erstellt und gedruckt werden. Dies können Werkstatt-, Tankkarten- oder Fahrzeugrechnungen sein.

 

Grundfunktionen:

-      Verwalten von Belegen (Provisorischer Belege, Aufträge, Offerten, Bestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Quittungen und interne Rechnungen)

-      Erstellen und Bearbeiten von Belegen

-      Externe Belege importieren (SilverDAT II)

-      Belege ausdrucken, eine PDF-Datei erstellen oder den Beleg direkt per Email versenden.

-      Mehrere Objekte verschiedener Art können in einem Beleg verarbeitet werden.

-      Es ist wählbar ob die Anzeige inkl. oder exkl. MwSt dargestellt werden soll.

 

Hinweise:

-      Die Fakturierung kann nicht in jedem Zustand einfach beendet werden. Entsprechend erscheint eine Meldung beim Beenden. Schliessen Sie in diesem Fall den aktuellen Vorgang ab (z.B.: speichern oder verwerfen des Beleges) und beenden danach die Anwendung.

 

1.2  Belegübersicht

Nach dem Start der Fakturierung wird Ihnen die Belegübersicht angezeigt:

 

In der Belegübersicht können sie auswählen, welche Arten von Belegen ihnen angezeigt werden sollen. Hinweis: „offene LS+AKR“ bedeutet offene Lieferscheine und Akontorechnungen (früher Vorauszahlungen). Wenn Sie einen Beleg erfassen und dann speichern (ohne zu drucken), wird dieser als „Provisorischer Beleg“ abgelegt. Achtung: Das Material ist dann noch nicht bewirtschaftet! Wird eine Auftrag angelegt (durch drucken als Arbeitskarte bzw. Auftrag), dann sind die erfassten Material-Positionen auch bestandeswirksam bewirtschaftet.

Wenn Sie fakturierte Lieferscheine oder Rechnungen anzeigen wollen, können Sie zusätzlich ein Datum zur Eingrenzung angeben; dieses dient dazu, dass Sie nicht zu lange warten müssen (bei einer Abfrage ohne Datumseingrenzung könnte die Aufbereitung der Anzeige sehr lange dauern).

 

Löschen

Über diese Funktion kann man Belege direkt in der Übersicht löschen bzw. wieder zu einem provisorischen Beleg umwandeln.

Bei einer Rechnung werden die Buchungen storniert und der Beleg ist wieder als Auftrag verfügbar.

 

Drucken

Diese Funktion erlaubt ein direktes Drucken aus der Übersicht. Bei provisorischen Belegen muss der Beleg zuerst geöffnet werden bevor er gedruckt werden kann.

 

1.3  Belegkopf

 

Wenn Sie auf „Neuer Beleg“ klicken, wird Ihnen der Kunden-Suchdialog angezeigt. Nach der Auswahl eines Kunden fragt Sie das Programm nach einem Belegobjekt (Kundenfahrzeug / Lagerfahrzeug / Tankkarte). Entscheiden Sie sich für:

-      ein Kundenfahrzeug (bei einer Reparatur oder beim Ankauf/Eintausch desselben)

-      ein Lagerfahrzeug (bei einer Aufbereitung oder beim Verkauf desselben)

-      eine Tankkarte (bei Tankkartenbezügen; nur wenn Tankstellenlösung vorhanden)

-      kein Objekt (durch Klicken auf „Abbrechen“, wenn der Beleg keinen Bezug zu einem Objekt haben soll)

 

 

Objekt 1-5 (1)

Es können mehrere Objekte (max. 5) in einem Beleg aufgenommen werden. Dies kann verwendet werden, wenn z.B. ein Lagerfahrzeug verkauft wird und das Kundenfahrzeug eintauscht werden soll. Um ein weiteres Objekt zum Beleg hinzuzufügen, klicken Sie auf das Kästchen mit dem [N] (-> Neu) bei der nächsten Objektzeile. Wenn Sie ein Objekt entfernen wollen, klicken Sie auf das Kästchen mit dem [L] (-> Löschen) auf der entsprechenden Objektzeile. Sind für das Objekt bereits Belegzeilen erfasst worden, erscheint die Meldung „Sollen die zum Objekt erfassten Belegzeilen gelöscht werden?“. Wenn Sie die Frage mit „Ja“ beantworten, wird das Objekt mitsamt den erfassten Zeilen gelöscht. Wenn Sie die Frage mit „Nein“ beantworten, erscheint beim Objekt ein Kästchen mit einem [E] (-> Ersetzen) und die Belegzeilen bleiben erhalten. Sie können jetzt auf das [E] klicken, ein neues Objekt auswählen, und die Belegzeilen werden diesem Objekt zugeordnet. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn Sie das falsche Objekt ausgewählt haben.

 

Zählerstand / Handel / Stundenansatz (2)

Im Feld hinter dem Fahrzeug geben Sie den aktuellen Zählerstand (km oder Betriebsstunden an). Soll ein Objekt (ein Fahrzeug) eingetauscht, zugekauft oder verkauft werden, klicken Sie hinter dem Zählerstand-Feld auf das Optionsfeld für „Handel“; es erscheint dann ein Häkchen. Die Auswahl des Stundenansatzes wird automatisch über die Fahrzeuggruppe des gewählten Fahrzeugs vorbelegt. Wenn dieser abweichen soll, z.B. für eine Garantie- oder Versicherungsrechnung, kann dies hier hinterlegt werden.

 

Debitor (3)

Soll die Rechnung durch jemand anders bezahlt werden, klicken Sie auf das Kästchen mit dem [N] (-> Neu) bei Debitor und wählen Sie den Rechnungsempfänger aus. Bei einer Leasingrechnung ist der Kunde der Leasingnehmer und der Debitor die Leasingbank.

 

Datum Lief./Leist. (4)

Hier geben Sie das Reparatur- bzw. Lieferdatum ein.

 

Zahlungskondition (5)

Bei einem neuen Beleg erscheint automatisch die Zahlungskondition, welche dem Kunden zugeordnet wurde. Diese kann für eine einzelne Rechnung überschrieben werden; hat dann aber nur Gültigkeit für diese Rechnung. Alternativ kann auch direkt bei „zahlbar bis“ ein Datum eingegeben werden; dieses hat dann Vorrang gegenüber der Zahlungskondition.

 

Zeit (Std.) (6)

Im diesem Feld können Sie, wenn gewünscht, die aufgewendete Zeit eingeben. Wenn Sie die Zeiterfassungslösung im Einsatz haben, dann wird Ihnen hier das Total der aufgewendeten Zeit automatisch angezeigt. Des Weiteren kann über die [...]-Schaltfläche hinter der Zeitangabe, das Detail-Fenster angezeigt werden.

 

Bemerkungen (7)

Hier können Sie beliebigen Text erfassen. Dieser erscheint dann am Ende des gedruckten Beleges (nach dem Total und der Mehrwertsteuer-Rekapitulation).

 

Hinweise:

-      Es können mit Hilfe der Schaltfläche „Texte“  hinterlegte Fixtexte eingefügt werden. (siehe: Fakturadaten => Texte)

-      Die Bemerkungen werden auf der Auftragskarte nicht angedruckt.

-      Falls die Bemerkungen auf der Arbeitskarte angedruckt werden sollen, so muss der Arbeitskartendruck entsprechen konfiguriert werden. (siehe: „Listen und Auswertungen“ => „Konfiguration von Arbeitskarten und Materialscheine“)

-      Falls die Bemerkung einen Unterstrich „_“ enthält, so wird auf einer Rechnung nur der Text vor dem Unterstrich gedruckt. Der Text hinter dem Unterstrich kann somit für „interne“ Notizen verwendet werden und kann bei einer Arbeitskarte angedruckt werden.

Weitere Felder (8)

Belegstatus

Auf Wunsch können Sie jedem Beleg einen „Belegstatus“ zuweisen; dies dient oftmals der besseren Übersichtlichkeit. Die Status-Tabelle erfassen bzw. bearbeiten Sie über die „Hilfstabellen“ in den Einstellungen.

 

Sparte

Jedem Beleg kann eine Sparte zugewiesen werden. Sparten müssen nicht zwingend erfasst werden. Die Sparten dienen dazu, dass bei der Belegerfassung bzw. beim Belegdruck bestimmte Einstellungen spartenabhängig sein können. ZB haben Sie eine Sparte „Automobile“ und eine Sparte „Landmaschinen“; jetzt können Sie zB über die Einstellungen erreichen, dass je nach Sparte andere Fusszeilen angedruckt werden oder ein anderer Drucker gewählt wird, weil Sie vielleicht zwei verschiedene Geschäftsformulare haben. Wenn Sie mehrere Marken vertreten und für diese Marken unterschiedliche Geschäftsformulare haben, definieren Sie die zu unterscheidenden Marken als Sparten.

Mitarbeiter

Jedem Beleg kann ein Mitarbeiter zugeordnet werden; in der Regel ist das derjenige Mitarbeiter, welcher für den Auftrag verantwortlich ist.

 

Darstellung inklusive

Durch Anklicken der Option „Darstellung inkl.“ Kann erreicht werden, dass der Beleg so ausgedruckt wird, dass jede Belegzeile inkl. Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Standardmässig werden alle Zeilen exkl. Mehrwertsteuer angedruckt und die Mehrwertsteuer am Schluss des Beleges (vor der Totalisierung) ausgewiesen.

 

Klein- und Reinigungsmaterialzuschlag

Für einen einzelnen Beleg können Sie die Berechnung für den Klein- und Reinigungsmaterialzuschlag unterdrücken, indem Sie das Häkchen bei der Option entfernen.

 

Belegwährung

Das Programm unterstützt zur Zeit nur CHF.

 

Versteuerungsart

Über die Versteuerungsart (wird aus den Kunden-Stammdaten übernommen) wird die Belegzeilenerfassung gesteuert:

-       N = normalbesteuert (Standardfall; alle erfassten Zeilen mit Mehrwertsteuer, wenn mehrwertsteuerpflichtig)

-       B = Begünstigter/Export (alle erfassten Zeilen sind steuerfrei und erhalten das in den Einstellungen definierte Standardkonto zugewiesen)

-       O = ohne Steuer (alle erfassten Zeilen werden automatisch ohne Mehrwertsteuercode erfasst, zB für interne Rechnungen)

 

Einzahlungsschein

Wenn Sie mehrere Bankverbindungen haben und auch entsprechend unterschiedliche Einzahlungsscheine andrucken, können Sie bei „Einzahl.-schein“ die gewünschte Zahlungsverbindung auswählen.

 

Euro-Umrechnung

Hier wird dem Beleg zu Grunde liegende Eurokurs angezeigt. Der Betrag in Euro, welcher optional auf dem Beleg angedruckt werden, errechnet sich aus diesem Umrechnungskurs zuzüglich einer eventuell definierten Marge.

 

1.4  Belegdetails

 

Auf der Registerseite „Belegdetail“ erfassen Sie die Belegzeilen:

 

Oben rechts sind zwei Buttons (Pfeil auf / ab). Durch Klicken auf diese Buttons kann die aktuell ausgewählte Belegzeile nach oben bzw. nach unten verschoben werden. Dies kann dann nützlich sein, wenn Sie versehentlich eine Zeile an einer falschen Position erfasst haben.

Wenn Sie auf einen Button (Arbeit, Material, Sonstiges, Text) klicken, wird an der aktuellen Position eine entsprechende Zeile zum Beleg hinzugefügt.

Es erscheint am unteren Bildschirmrand ein Eingabebereich, in welchem die neue Position erfasst werden kann.

 

 

 

Der Fokus steht zuerst auf dem Suchfeld. Hier können Sie mittels der Pfeil auf / Pfeil ab -Taste auf der Tastatur das Suchkriterium wählen. Das aktuell eingestellte Suchkriterium (Bezeichnung, Nummer, Referenz, manuell) ist in der Auswahlbox vor dem Suchfeld sichtbar. In den Einstellungen kann für Material und Arbeit/Sonstiges je ein Vorschlagswert für das Suchkriterium hinterlegt werden.

 

Wenn Sie das Suchkriterium gewählt haben, geben Sie den Suchbegriff ein und drücken Sie anschliessend die ENTER-Taste, um das Material, etc. zu suchen. Die gespeicherten Daten werden in die Felder eingetragen.

 

Wenn Sie eine Position manuell erfassen müssen Sie i.d.R. die Kontierung prüfen.

 

Um die Eingabe abzuschliessen, klicken Sie dann oben auf den Button „Speichern“ (oder „Verwerfen“, wenn Sie die Eingaben nicht speichern wollen). Wenn Sie ohne Maus arbeiten wollen, können Sie die entsprechende Tastenkombination (erscheint, wenn Sie mit der Maus über den Button fahren) verwenden, für „Speichern“ Ctrl-Taste + S.

 

Oberhalb der Belegzeilen befindet sich die Anzeige der fakturierten Zeit. Die Zeit wird laufend aus den fakturierten Arbeitspositionen berechnet. Dahinter erscheint die Abweichung zur aufgewendeten Zeit, sofern diese manuell oder via Zeiterfassung eingegeben worden ist.

 

Button „Rabatt“:

Verwenden Sie diesen Button, wenn Sie eine Rabattzeile erfassen wollen. Mit der Auswahlbox „Rabatt auf“ wählen Sie aus, ob Sie Rabatt auf Material, Arbeit, Sonstiges oder auf ein Objekt (Fahrzeug) gewähren wollen. Zweitens wählen Sie mittels der Auswahlbox „Rabattart“, ob Sie einen Rabattbetrag (B) oder einen Prozentsatz auf einen bestimmten Betrag (%) gewähren wollen. Bei der Rabattart % müssen Sie zum Prozentsatz auch den Basisbetrag angeben, von dem der Prozentsatz gerechnet werden soll.

 

Button „Subtotal“:

Verwenden Sie diesen Button, wenn Sie ein Subtotal erfassen wollen. Es gibt zwei Arten von Subtotalen:

-      Zwischentotal (berechnet das Total über den ganzen Beleg)

-      Abschnittstotal (totalisiert nur die Belegzeilen, welche nach einem weiter oben stehenden Subtotal erfasst worden sind)

1.4.1  Belegzeilen aus anderen Belegen kopieren

Belegzeilen aus bereits erstellten Belegen können in den aktuellen Beleg übernommen werden.

Beispiel: Sie haben regelmässig fast identisch aufgebaute Rechnungen (z.B. für Kunden alle Jahre die gleiche Rechnung).

 

 

Im folgenden Fenster kann ein Beleg ausgewählt werden (Knopf „…“ drücken) oder wenn die Belegnummer bekannt ist, kann diese direkt eingegeben werden.

In der Belegauswahl erscheinen nur die offenen Belege.

Mit der direkten Eingabe der Belegnummer können auch Belegzeilen aus Rechnungen übernommen werden.

Die gewünschten Belegzeilen können nun ausgewählt und übernommen werden.

 

 

1.4.2  Zeilen-Aktion

Jeder Arbeitsposition können „Zeilen-Aktionen“ hinzugefügt werden, welche automatisch einen Datumseintrag aktualisiert (z.B.: nächste Abgaswartung usw.) oder einen manuellen Text abfragt und einträgt.

 

Mögliche Zeilen-Aktionen können zum Beispiel Abgasdatum, Servicedatum oder ein Pneueinlagerungsort sein. All diese Informationen können den fixen oder freien Fahrzeugfeldern zugeordnet werden, welche dann beim Fakturieren der entsprechenden Arbeitsposition automatisch abgefüllt werden.

 

 

Das Füllen von „Zeilen-Aktion“ erfolgt nach dem Speichern einer Arbeitposition. In diesem Dialog besteht die Möglichkeit, einen eigenen Ausdruck zu tätigen. Was gedruckt wird, Designt man in den Dokumenten. Die Zuordnung erfolgt in den Fakturdaten.

Die Zeilenaktion schaut zu jeder Arbeitsposition, ob es schon ältere Einträge zu dem Fahrzeug gibt. Falls ja, stehen Ihnen diese zur Auswahl bereit. 

 

Design

Hierzu starten Sie bitte die Dokumentenverwaltung und erstellen ein neues „Seriendokument mit Fahrzeugen“. Sie können nun sämtliche Datenfelder von Kunden und Fahrzeugen platzieren. Um die Informationen aus den Zeilenaktionen zu drucken, geben Sie bitte die Bezeichnung der Zeilenaktion ein.

(Beispiel aus vorheriger Abbildung:

[«Reifenmarke»]

[«Felde»]

[«Reifengrösse»]

[«Profiltiefe in Millimeter»]

 

Zuordnung

Hierzu starten Sie bitte den Programmteil Fakturadaten und wählen eine Arbeitsposition. In der Arbeitsposition, unterm Menü „Extra – Dokumenten ID“ kommt ein Dokumentenauswahldialog. Wählen Sie da zuvor designte Dokument. Ab diesem Zeitpunkt erscheint der in der Zeilenaktion die Druckschaltfläche.

Um eine Zuordnung zu entfernen, klicken Sie einfach erneut aufs Menü „Extra – Dokumenten ID“, jetzt werden Sie gefragt ob die Zuordnung gelöscht werden soll.

 

Drucken

Einen Belege zur Zeilenaktion kann direkt beim Füllen gedruckt werden oder aus der Belegübersicht. Aus der Belegübersicht wählen Sie bitte im Menü den Punkt „Drucken – Dokument zu Zeilen-Aktion“. Ist für schon fakturierte Belege interessant. Sollte auf einen Beleg mehre Zeilenaktionen zu drucken sein, kommt eine Auswahl, andernfalls wird direkt gedruckt. Wichtig hierbei ist, dass der Druck nicht Historisch gespeichert wird wie bei Rechnungen. Der Druck wird also immer neu erstellt.

 

 

1.5  Fahrzeughandel

Um ein Fahrzeug zu fakturieren klicken Sie rechts von den Objekten die Option „Handel“ an. Je nach Fahrzeug (Kunden- oder Lagerfahrzeug) haben Sie die Möglichkeit einen „Verkauf“ oder „Ankauf“ anzuwählen. Im folgenden Beispiel wird dem Kunden ein Neuwagen verrechnet und ein Eintausch-Fahrzeug gutgeschrieben.

 

 

In dem Register „Belegdetail“ sehen Sie die vom System generierten Belegzeilen. Im folgenden Bildschirm wurde zusätzlich eine Rabatt- und eine Sonstiges-Zeile eingefügt: „Eintauschprämie“ und „Bereitstellungs- und Transportkostenanteil“.

 

 

Neu können selber auch Zwischentotale (Button: „Subtotal“) eingefügt werden. Mit der Rabatt-Zeile haben Sie die Möglichkeit einen Rabatt zu gewähren. Dies funktioniert mit einem festen Betrag oder mit einem Prozentsatz von einem Basisbetrag.

 

1.5.1  Fahrzeugleasing

Bei einer Leasing-Rechnung ist als abweichender Rechnungsempfänger (Debitor) die betreffende Bank einzutragen. Die Angaben, über die zu bezahlende Kaution oder erste Rate, kann direkt im Feld „Bemerkungen“ hinterlegt werden.

 

Falls der Kunde eine Anzahlung leistet, sei dies als Baranzahlung oder als Eintauschwagen, wird diese auch bei den Bemerkungen hinterlegt. Das Eintauschfahrzeug kann nicht direkt auf dem Beleg abgezogen werden und muss über den Fahrzeughandel manuell ins Lager genommen werden.

 

 

Das Verschieben des Fahrzeugs zum Leasingnehmer nach dem Rechnungsdruck entfällt. Das Fahrzeug wird automatisch dem Kunden zugeteilt und zugleich ist als Besitzer die Leasingfirma eingetragen.

 

1.5.2  Demo-Leasing

Versteuerungsart (1)

Bei einem Demo-Leasing wird eine steuerfreie Rechnung an die Leasinggesellschaft gestellt; dazu setzen Sie die Versteuerungsart auf ‚ohne Steuer’.

 

 

1.5.3  Finanzierungsvertrag


Bei einem Finanzierungsgeschäft bezahlt die Finanzierungsgesellschaft zusätzlich zum Fahrzeugpreis noch die Mehrwertsteuer auf den Teilzahlungszuschlag. Dieser Betrag ist als Umsatzsteuer abzurechnen. Richten Sie dafür in der Finanzbuchhaltung ein Konto ein.

 

 

Damit die Umsatzsteuer gebucht wird und der Rechnungsbetrag dem Zahlungs-betrag der Finanzierungsgesellschaft entspricht, passen wir die Rechnung folgendermassen an:

Erfassen Sie eine ‚Sonstiges’-Zeile mit dem vollen Teilzahlungszuschlag gemäss Finanzierungsvertrag und verbuchen Sie diesen Betrag inkl. Steuer (beachten Sie den Steuercode ‚N’) auf das Konto ‚Teilzahlungszuschlag’ (hier: Konto 6820). Erfassen Sie dann eine zweite ‚Sonstiges’-Zeile, wo Sie den Teilzahlungszuschlag ohne Steuer mit Minus gegen buchen. Als Resultat bleibt die Umsatzsteuer auf dem Teilzahlungszuschlag (hier: CHF 651.50) stehen“ und der Rechnungsbetrag entspricht der Zahlung, welche Sie vom Finanzinstitut erhalten.

 

 

1.6  Versicherungsfall (Rechnung an Versicherung schicken)

1.6.1  Kundenfahrzeug

Wenn in einem Versicherungsfall die Kunden-Rechnung durch die Versicherung bezahlt wird, so ist das Vorgehen wie folgt:

Es wird eine „normale“ Rechnung, lautend auf den Kunden gemacht. Dabei spielt es keine Rolle ob der Kunde mehrwertsteuerpflichtig ist oder nicht.

Diese Rechnung wird dann, allenfalls mit einem Begleitschreiben, an die Versicherung geschickt.

1.6.1.1            Nicht MWST-pflichtiger Kunde

Im Falle eines nicht mehrwertsteuerpflichtigen Kunden bezahlt die Versicherung den kompletten Betrag und die Rechnung kann im Programmteil Debitoren ausgebucht werden.

1.6.1.2            MWST-pflichtiger Kunde

Im Falle eines mehrwertsteuerpflichtigen Kunden bezahlt die Versicherung den Betrag ohne Mehrwertsteuer.
Der von der Versicherung bezahlte Betrag wird im Programmteil Debitoren ausgebucht.

                                                                                                                  

Der Restbetrag (die nicht bezahlte Mehrwertsteuer) wird beim Kunden eingefordert.

Dies kann mit der Rechnungskopie (allenfalls mit einem Begleitschreiben) und einem separaten EZS (lautend über den Betrag der MWST) erfolgen.

Ein solcher Einzahlungsschein kann im Programmteil Debitoren ausgedruckt werden.

Nach Zahlungseingang wird der eingegangene Betrag im Programmteil Debitoren ausgebucht.

 

1.6.2  Selbstbehalt Kunde

Wenn der Kunde noch einen Selbstbehalt hat so kann diesem eine Kopie der Rechnung geschickt werden (ev. mit einem Vermerk bezüglich Selbstbehalt) und ein Einzahlungsschein mit dem Betrag des Selbstbehaltes. Ein solcher Einzahlungsschein kann im Programmteil Debitoren ausgedruckt werden.

Nach Zahlungseingang wird dieser im Programmteil Debitoren ausgebucht.

 

1.6.3  Betriebseigenes Fahrzeug

Wenn es sich um ein betriebseigenes Fahrzeug handelt so wird die Rechnung auf den eigenen Betrieb lautend und ohne MWST (im Belegkopf die Versteuerungsart „O=ohne Steuer“ auswählen) ausgestellt.

Der von der Versicherung bezahlte Betrag wird im Programmteil Debitoren ausgebucht.

 

Ein allfälliger Selbstbehalt wird auf das Konto „Unterhalt Betriebsfahrzeuge“ ausgebucht.

 

1.7  Drucken

Wenn Sie den Beleg nur speichern wollen (ohne ihn auszudrucken), dann gehen Sie zurück auf den Belegkopf und wählen dort „Speichern“. Wenn Sie den Beleg drucken wollen, klicken Sie auf „Drucken“ bzw. drücken Sie Ctrl+D.

 

 

Wählen Sie links den Belegtyp und rechts die gewünschten Zusatzoptionen. Beachten Sie, dass folgende Voreinstellungen möglich sind:

-      Bei einem neuen Beleg „Auftrag“ statt „Arbeitskarte“ vorwählen.

-      Standartweise „ohne Vorschau“ bzw. „Darstellung inkl“

-      Rändereinstellungen, Objektfelder, Fusszeilen und weitere Verwandte Einstellungen finden Sie im Programmteil „Einstellungen“

 

1.7.1  Normaler Beleg als Kassenbeleg drucken

Wenn Sie einen normal erstellten Beleg als Kassenbeleg drucken möchten, so ist dies möglich mit dem Menüpunkt „Drucken“ -> „Kassenbeleg“

1.8  Externe Belege

Diese Funktion stellt eine Schnittstelle zu SilverDat II dar. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Schnittstellen“ -> „SilverDat II“.

 

1.9  Einzahlungsschein

Es ist möglich auf dem oberen leeren Teil des Einzahlungsscheines einen Text zu Drucken (Bilder können nicht gedruckt werden).

Dieser Text wird im Programmteil Dokumente erfasst. Jedes Dokument erhält beim Speichern eine vom System vergebene Dokument-ID. Diese ist eindeutig und kann nicht verändert werden. Eine einmal vergebene ID wird nach dem Löschen eines Dokumentes nicht mehr verwendet.

Die Dokument-ID wird nun benötigt um den vorhin erfassten Text auf dem Einzahlungsschein auszudrucken.

Die ID des gewünschten Dokumentes wird unter Einstellungen - „Debitoren“ / „Einzahlungsschein“ / „Dokument-ID für EZS-Werbung“) eingetragen.

 

 

1.10            Interne Rechnung

Eine interne Rechnung wird zum Beispiel dann gemacht wenn an einem Fahrzeug Aufbereitungsarbeiten gemacht werden.

In der Rechnung werden alle gemachten Arbeiten und benötigten Materialien aufgeführt.

Das Material muss zum Einkaufspreis eingetragen werden.
Damit dies automatisch geschieht wird beim Kunden im Feld „Rabatt-Material“ 100% eingetragen.


Die Rechnung lautet auf die eigene Garage (z.B. „Garage Huber AG (Occ. Aufbereitung“).
Bei diesem Kunden muss der MWST-Code „O=ohne Steuer“ eingetragen sein.

 

Der Aufwand (Arbeit und Material) wird beim Fahrzeug automatisch bei den kalkulatorischen Zuschlägen eingetragen.

 

Es ist zu beachten dass eine interne Rechnung NICHT in die Buchhaltung fliesst.